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Schonnebeck - Meine Perle

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Nachdem Herr Buddenbohm zunächst in gewohnt eloquenter Weise über sein St. Georg schrieb und dann die gesammelte Hamburger Blogeria aufrief, in ähnlicher Weise über die anderen Hamburger Stadtteile zu berichten1, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis der Ruhrpott den Nordlichtern nacheifern würde.

Und in der Tat versammelt sich der Rest vom Ruhrgebiet nun drüben bei Anne Schüssler. Selbige schrieb dann auch gleich über Essen Holsterhausen. Und ich kann ja nur sehr schlecht drei Jahrzehte2 im schönsten Stadtteil Essens, was sage ich, der Welt, leben, ohne davon zu berichten.

Drei Jahrzehnte? Ja, doch, das kann man durchaus so sagen…

Mein erstes Lebensjahr verbrachte ich noch in der Helenenstraße in Essen-Altendorf. Danach zog ich mit meinen Eltern in die Karl-Meyer-Straße in Schonnebeck. Direkt gegenüber vom Markt verbrachte ich die ersten sechs Jahre meines Lebens. Danach ging es dann in die Langemarckstraße die etwas weiter den Berg hoch liegt. Zu Fuß bis zum Markt waren es dann aber3 auch nur gute 10 Minuten… Dort wohnte ich wirklich lange mit meinen Eltern und meinen beiden Schwestern. Bis ich mit meiner damaligen Freundin und heutigen Frau4 in einem schweren Anfall von Nestflucht 2004 nach Essen-Frintrop zog. Vom Essener Nord-Osten in den äussersten Essener Nord-Westen. Erste gemeinsame Wohnung hin, das fußläufig erreichbare CentrO her und der Ripshorster Gehölzgarten hott. Wir vermissten Schonnebeck und die Leute die hier wohnten. Daher zogen wir 2006 wieder her. Seitdem wohnen wir im Hausdykerfeld. Und auch wenn wir, seit Linus 2010 auf die Welt kam, nach größeren Wohnmöglichkeiten suchen, so ist uns klar: Richtig weg hier, wollen wir nicht noch mal.

Lage, Lage, Lage

Neben uns wohnen in Schonnebeck laut der Wikipedia noch gute 11.000 andere Menschen. Umgeben wird Schonnebeck von den Essener Stadtteilen Stoppenberg, Frillendorf, Kray und Kaddernbeach5, im Osten ausserdem von Gelsenkirchen-Rotthausen. Wie eigentlich überall im Ruhrgebiet, ist der Übergang von einem Stadtteil zum nächsten und von einer Stadt zur nächsten unmerklich und dennoch irgendwie bedeutsam.

Verkehr

Durch die zentrale Lage Essens ist man von hier aus sehr schnell woanders. Die Autobahn A40 ist in knappen 10 Minuten zu erreichen. Dabei ist es im Prinzip Geschmackssache, ob man lieber in Frillendorf oder Kray auf die Verkehrshauptschlagader des Potts auffährt. Die A42-Auffahrt in Katernberg, die es sich mit Gelsenkirchen-Heßler teilt, ist, ein wenig Glück mit dem Verkehr vorrausgesetzt, ebenfalls in 10 Minuten zu erreichen. Ja, hier hat wirklich jeder Hinterhof einen eigenen Autobahnanschluss. Wir brauchen das so, das ist der Pott und nicht die niedersächsische Steppe hier… Per Bus und/oder Bahn ist man in ca. 20 Minuten in der Essener City. S-Bahnhöfe finden sich wieder in Kray und Katernberg.

Dort wo man dann ist, kann man sich erfreulichweise schon wieder auf zuhause freuen, denn Schonnebeck hat einiges für sich.

Shopping

Man hat die Wahl, ob man lieber im eigenen Stadtteilzentrum, oder in einem der umliegenden die Dinge des täglichen Bedarfs einkaufen möchte. Mit einem Auto ist es überhaupt kein Problem, die Brötchen in Schonnebeck, die Getränke in Kray und den Kuchen in Stoppenberg zu kaufen. Man ist dennoch in kurzer Zeit wieder zuhaus. Die Einkaufsmöglichkeiten in Schonnebeck konzentrieren sich auf den Bereich rund um den Markt, auf dem auch Donnerstags und Samstags ein gar nicht so kleiner Wochenmarkt statt findet. Drumherum gibt es Edeka, zwei Bäcker, einen Metzger, Friseure, Blumenläden, Wasserpfeifenbars, Kulturvereine, die Sparkasse, eine Bank, einen Zooladen, Computerbedarf und auch sonst eigentlich alles was man so braucht.

Neben diversen neu angesiedelten Discountern, steht in Schonnebeck auch die allerallererste Aldi-Filliale. Da hat mein Opa damals bei Albrechts mal das Dach gedeckt. True story, so war das.

Party on

Gefeiert wird in Schonnebeck gern: Auf dem Markt fand 2012 das dritte Marktfest statt. Seit jeher wird auf dem Gelände der katholischen Kirche St. Elisabeth im jährlichen Wechsel das Pfarrfest und das Bierfest gefeiert. Letzteres verdankt seine Existenz dem Pfadfinderstamm St. Elisabeth, der damit einen nicht unerheblichen Teil seiner Sommerläger finanziert. Jedes dieser Feste ist eine Reise wert und in der Tat sieht man viele Exil-Schonnebecker nur zum Bier- oder Pfarrfest. Da wird teilweise aus, gasp, Hamburg für angereist, echt wahr.

Full Disclosure: Das ist mein alter Pfadfinderstamm und ich bin immer noch Mitglied bei seinem Förderverein, dem Schonnebecker Pfiff.

Der Veranstalter des Marktfestes, der Schonnebecker Werbeblock, zeichnet auch für einen der größten St. Martins-Umzüge in Essen und Umgebung verantwortlich. Komplett mit kirmesähnlichem Zustand auf dem Markt mit Kinderkarussel, Ponyreiten, Glühwein, Bratwurst und Zuckerwatte. Ein alljährliches Happening. Don’t miss it…

Sport

Für sportlich begeisterte Wasserratten gibt es hier das Nord-Ost Bad. Dort gibt es ein Sportbecken mit 1m und 3m Sprungbrett, ein kleines Kinderbecken sowie ein dort rein gebautes Minibecken in dem das Wasser nur 30cm hoch steht. Ausserdem verfügt das Bad über ein kleines Fitnessstudio und einen Raum für Judo, Zumba und andere Kurse. Hier habe ich in grauer Vorzeit Schwimmen gelernt und Mitte der 90er Back Flips und Misty Flips vom 1er geübt…

Wer lieber auf dem trockenen bleibt und trotzdem kein Fußball spielen möchte, der hat auch noch die Jugendhalle Schonnebeck zur Auswahl. Die steht nun schon seit quasi immer, genauer seit 1914 in Schonnebeck und hat eine durchaus bewegte Geschichte hinter sich und steht ausserdem seit 1989 unter Denkmalschutz. Hier gibt es so ziemlich alles an Kursen, was man sich vorstellen kann. Von Yoga und autogenem Training, über Rückengymnastik und Zumba, Eltern-Kind-Turnen bis hin zu Parkour und Inlineskate-Training ist alles dabei.

Ausserdem gibt es in der Jugendhalle ein Café in dem man für kleines Geld ein tolles Frühstück bekommt. Den Schnack mit den Schonnebeckern gibt es gratis dazu.

Und wo wir gerade bei seit immer sind. Schonnebeck ist home of the SpVg Schonnebeck 1910, die am Schetters Busch seit kurzem vor grandios neuer Tribüne auf Kunstrasen kickt. Ich glaube die verschiedenen Mannschaften sind auch gut, ich habe leider von Fußball wenig bis gar keine Ahnung… Dennoch und gerade deswegen verbrachte ich in diesem Verein ein paar schöne und erfolglose Wochen. Das dürfte die F-Jugend gewesen sein, aber ich schweife ab…

Die Tennis-Abteilung hat seit einigen Jahren ebenfalls einen tollen Platz mit Clubhaus am Schetters Busch.

An dieser Sportstätte vorbei führt mich meine übliche Laufrunde auf die Trasse. Diese Trasse ist Teil eines umfangreichen Wegenetzes von Spazier- und Fahradwegen, die auf ehemaligen Bahntrassen gebaut wurden. Als Kind habe ich hier noch Pfennigstücke von Zügen überrollen lassen, aber ich schweife schon wieder ab…

Freizeit, Spielplätze, Parks

Über diese Trasse kann man etwa per Rad in einer Viertelstunde am Weltkulturerbe Zeche Zollverein sein. Das ist vor allem dann total praktisch, wenn dort so Sachen wie Ruhr 2010 gefeiert werden. Wenn man in diese Richtung noch eine halbe Stunde drauflegt, befindet man sich im Nordsternpark Gelsenkirchen. In die andere Richtung dauert es nur 10 Minuten bis zum Wolperding, ein großartiger Biergarten für den Sommer und eine immer noch tolle Lokalität im Winter. Legt man noch eine Dreiviertelstunde drauf passiert man die Jahrhunderthalle und kann in der Bochumer City eine Dönninghauser geniessen. Das alles, ohne mehr als ein paar Dutzend Meter Straße gesehen zu haben. Es ist so cool.

Ausserdem gibt es in Schonnebeck viele kleine Parks und andere Grünflächen. Der Hallopark ist der größte davon. Auch wenn uninformierte Stimmen nicht müde werden zu behaupten, dass dieser Park zu Stoppenberg gehört, so kennt doch jedes Schonnebecker Kind die Wahrheit… Bei 33.000 m² zusammenhängender Rasenfläche kann die Gruga und jeder andere Park in Essen einpacken.

Dann sei hier noch der Ophoff erwähnt. Ein kleiner Park mit tollem Spielplatz. Dank des Einsatzes der Spielplatzpaten aus der benachbarten ECA-Siedlung ist hier wirklich alles TipTop in Ordnung. Seit 2011 wird auf dem Ophoff auch einmal im Jahr das Spielplatzfest gefeiert. Der Schonnebecker an sich feiert halt wirklich gern…

Ein Wildgehege hat Schonnebeck auch. Die Rehe kann ich mit etwas Glück auf meiner Laufrunde sehen, den Esel ebenfalls. Daneben gibt es dort auch noch Ziegen, Gänse und andere Kleintiere. Das Gehege wird komplett ehrenamtlich betreut und kümmert sich etwa auch um verletzte Jungtiere, die dort abgegeben wurden. Die Anlage ist sicherlich nicht bestens in Schuss, aber solange es den Tieren gut ergeht und den Kids Spaß macht ist das doch in Ordnung. Ich war allerdings schon zwei Jahre nicht mehr richtig da, nach dem jüngsten Kommentar auf der Homepage geschieht hier aktuell mal wieder richig was…

Schonnebeck ist auch einer der wenigen Stadtteile, die noch über eine eigene Stadtteilbibliothek verfügen. Direkt neben dem oben erwähnten Nord-Ost-Bad auf dem Gelände der Gustav-Heinemann-Gesamtschule findet sich das Gustav-Heinemann-Jugendbibliothekszentrum. Dort sind nicht nur Bücher, sondern auch DVDs, Videospiele und andere Medien auszuleihen.

Und dann haben wir auch noch das Phänomania Erfahrungsfeld in Schonnebeck. Gelegen am Schacht 3/7/10 der Zeche Zollverein finden sich über 80 Stationen die zur Sinnesreise einladen. Die Stationen wurden von Hugo Kükelhaus für die Weltaustellung 1967 in Montreal entworfen und begannen von dort aus eine Wanderausstellung rund um die Welt. Seit 1996 sind sie fest in Essen-Schonnebeck installiert.

Pommes Currywurst

Ein Post über Schonnebeck6 wäre nicht komplett, erwähnte man nicht die beste Pommesbude der Welt. In diesem Post ist das der Thomas Grill. Dort gibt es die weltbeste Currywurst, gar keine Frage. Diese und andere Spezialitäten vom Grill geniesse ich dann auch schon seit 20 Jahren, es ist eigentlich kaum zu fassen wenn man mal so drüber nachdenkt…

Sollte jemand aus der geneigten Leserschaft hier Zweifel hegen, ich stehe jederzeit für ein Probeessen in anderen Stadtteilen zur Verfügung, da bin ich nicht so.

Schonnebeck - Meine Perle

Schonnebeck ist sicherlich nicht die hippste oder vornehmste Gegend Essens. Da muss man sich eher südlich der A40 umsehen. Clubs und Bars sind Fehlanzeige. Die Renteranzahl hoch, die Arbeitslosigkeit ebenfalls. Die Leute sind nicht die reichsten und feinsten. Schonnebeck ist echter Essener Norden mit viel Grün direkt vor der Haustür. Ich wohne hier schon so lange, ich bin da sicher betriebsblind, aber ich denke der Menschenschlag der hier lebt, ist ein freundlicher und offener Haufen von typischen Ruhrgebietsinsassen. Netter wird man anderswo sicherlich nicht gleichzeitig beschimpft und ins Herz geschlossen.

Sollte es einem in diesem Dorf dennoch mal zu eintönig werden gibt es ja mehr als genug Alternativen die großartig zu erreichen sind. Und wenn alles gut geht, finden sich bei Frau Schüssler ja nun noch ein paar Posts ein. Da sind ja durchaus noch einige Stadtteile übrig…

Bildherkünfte:

  • Das Schonnebecker Wappen ist unter CC-Lizenz den Wikicommons entnommen und wurde von Kurt Schweder erstellt.
  • Das Bild der Aldi-Filliale ist unter CC-Lizenz den Wikicommons entnommen.
  • Das Bild der Tribüne am Schetters Busch habe ich ohne Lizenz gefunden und hoffe das ist ok…
  • Das Bild des Hirsches ist von mir. Das darf ich einfach so nutzen finde ich…
  1. Die bedauerlicherweise nicht St. Georg sind…

  2. annähernd durchgehend…

  3. Hin ging es immer schneller, der Kirchberg ist wirklich steil…

  4. ebenfalls ein Schonnebecker Kind, wen wunderts…

  5. Katernberg, aber so sagt man das hier…

  6. Oder einen beliebigen anderen Stadtteil des Ruhrgebiets…

QuickLinks vom 19. Oktober bis zum 07. November

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Meine pinboard.in-Links vom 19. Oktober bis zum 07. November:

  • NoMoreiTunes Safari Extension - Preventing iTunes Preview and App Store pages in Safari from launching iTunes since 2010.
  • nexTab - enables you to quickly switch, close and open new tabs with multi-touch gestures in most applications.
  • git - Der einfache Einstieg - eine einfache Anleitung um git zu lernen. Kein Schnick-schnack ;)
  • VIM Adventures - Learning VIM while playing a game.
  • Texts - A cross platform rich editor for plain, markdown flavoured text. Publish in PDF, HTML, Word, ePUB and other formats from single source.
  • ssh-chain - ssh via a chain of intermediary hosts
  • D3.js - is a JavaScript library for manipulating documents based on data. D3 helps you bring data to life using HTML, SVG and CSS. D3’s emphasis on web standards gives you the full capabilities of modern browsers without tying yourself to a proprietary framework, combining powerful visualization components and a data-driven approach to DOM manipulation.
  • YouTube Options - is web browser enhancement. It gives the user the option to hide everything except the video, block in-video ads and annotations, and create download links to all available video resolutions.
  • spf13-vim - is a distribution of vim plugins and resources for Vim, GVim and MacVim. It is a completely cross platform distribution that stays true to the feel of vim while providing modern features like a plugin management system, autocomplete, tags and tons more.
  • Things Folders - creates and manages a folder structure based on your Things projects and areas. Things is great for managing projects. But often you’ll create or receive files that belong to these projects. It’s important that you’ll organize these files in a clean system. Things Folders helps you with your system and helps keeping it clean.

Octopress TagCloud mit Umlauten

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Daniela von datentupel.de fragte mich kürzlich per Mail, wie ich denn wohl meine TagCloud in der Seitenleiste gebaut habe.

Das war für mein selektives Gedächnis der Anlass mich darauf hinzuweisen, dass die TagCloud auf instant-thinking.de ja noch gar nicht mit Leerzeichen und Umlauten umgehen kann und beim Klick auf ein solches Tag den User auf die 404-Seite schickt.

Das konnte natürlich nicht so bleiben, das muss man fixen, wie sieht das denn aus, die Jungs reden schon…

TagCloud Installation

Ich habe die TagCloud im Prinzip schlicht von tedkulp.com kopiert. Das war gar nicht schwer und wird von Ted in diesem Kommentar zu seinem Octopress-Switch in zwei Sätzen erläutert:

Check out my tags plugins in my repo.

https://github.com/tedkulp/oct… (add tag_dir: tag to config.yml)
https://github.com/tedkulp/oct… (this can go right into the default_asides in
_config.yml)

That should be it. It’s pretty simple.

Ted

Das ganze ist also ziemlich straight forward zu machen…

Wie genau das funktioniert steht nun hier:

Man besorge sich die folgenden beiden Dateien aus Ted’s Octopress Repo:

Und lege sie in das plugins-Verzeichnis der eigenen Octopress-Installation.

Um die TagCloud nun auch tatsächlich in der Seitenleiste anzeigen zu lassen, muss das tag_cloud.rb-Plugin dort verankert werden. Dazu habe ich das custom aside source/_includes/custom/asides/instant-tags.html mit dem Inhalt dieses Gists erstellt und in der _config.yml der Liste der default_asides hinzugefügt.

Ebenfalls in der _config.yml ist das Verzeichnis für die Tags zu vermerken:

Verzeichnis für Tags in der _config.yml
1
tag_dir: tag

Jetzt fehlt nur noch ein bisschen Styling für die Cloud. Dazu kann man etwa das folgende CSS in seine sass/custom/_styles.scss einbauen1:

TagCloud Style in _styles.scss [
1
2
3
4
5
6
7
// Style for the Tag Cloud
// TODO Think about the use of the font-weight css-option
.rank-1 { font-size: 2em; }
.rank-2 { font-size: 1.7em; }
.rank-3 { font-size: 1.4em; }
.rank-4 { font-size: 1.1em; }
.rank-5 { font-size: 0.9em; }

Damit die Tags auch in den Posts angezeigt werden, habe ich mir noch die include-Datei tags.html aus Ted’s Octopress Repo besorgt, in source/_includes/post/tags.html abgespeichert und sie in dem <footer>-Teil meines Post-Layout eingebaut. Den Inhalt dieser Datei findet ihr in diesem Gist.

TagCloud für Leerzeichen und Umlaute anpassen

In der von mir verwendeten Version aus dem Dezember 2011 waren, wie eingangs erwähnt, sowohl Leerzeichen als auch Umlaute problematisch. Seit diesem Commit von Christian Oestreich aus dem Januar 2012 sind die Leerzeichen in Tags gefixt.

Schon mal sehr einfach, danke Christian!

Um nun noch die deutschen Umlaute nicht in Bindestriche (-) umsetzen zu lassen, musste ich noch in tag_generator.rb und tag_cloud.rb vor den Ersetzungen für die Leerzeichen, solche für die Umlaute einbauen.

Das läuft darauf hinaus, jedes .gsub(/_|\W/, '-') in .gsub(/ä/i, 'ae').gsub(/ö/i, 'oe').gsub(/ü/i,'ue').gsub(/_|\W/, '-') zu ändern.

Damit Ruby nicht einen schmerzhaften Tod durch non-ASCII-Zeichen stirbt, ist beiden Dateien noch ein magisches # encoding: utf-8 in die erste Zeile zu pflanzen.

Meine Anpassungen herunterladen

Ich habe meine Änderungen bei Ted Kulp als Pull Request hinterlegt, er scheint diese aber nicht mergen zu wollen2. Wer mag, kann sich die beiden Dateien in diesem Commit aus meinem Octopress-Fork besorgen.

Ich hoffe ich habe nichts vergessen, die ursprüngliche Erstellung ist einfach schon wieder so lange her…

(via: datentupel und tedkulp.com)

  1. Und wer mag kann auch gerne mein TODO da drin mal beschauen…

  2. Warum auch immer…

1Password Notfall Zettel

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Das Leben ist kein Ponyhof. Und dummerweise auch irgendwann vorbei. Es macht keinen großen Spaß daran zu denken, aber hin und wieder macht es durchaus Sinn, für den Fall der Fälle vorzuplanen.

Sollte ich eines Tages unerwartet abtreten, habe ich nun eine Sorge weniger:

Meine Lieblingsmenschen werden an meine Passwörter kommen und somit Zugriff auf alle meine verschiedenen Konten haben. Denn diese liegen alle fein säuberlich sortiert in meinem Passwort-Manager namens 1Password1.

Dort finden sich alle meine Passwörter. Von Facebook und Twitter, über das Offsite-Backup, Zugriff auf meine Computer, bis hin zu den verschiedenen Online-Banking Accounts werden so hoffentlich viele Probleme aus dem Weg geräumt, die sich eventuell ergeben könnten.

Ausserdem wird bei mir nicht viel Papier zu sichten sein, oder kartonweise in Fotos geschwelgt werden. Der ganze Kram ist halt digital und da kommt man ohne die passenden Kennwörter2 eben nicht dran.

Daher habe ich den 1Password Notfall Zettel nach einer Idee von Mike Vardy gebaut. Meine Version gibt es hier als txt und hier als pdf.

Dieser Zettel ist nun ausgefüllt und ausgedruckt3 und an einem passenden Ort hinterlegt. Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass diese Informationen ausreichen sollten um die nötigen Dinge zu veranlassen.

Darüber hinaus, ergeben sich natürlich noch einige andere Probleme. Was etwa soll mit dieser Seite hier geschehen, wenn ich nicht mehr da bin? Wie lange wird sie noch online bleiben? Haben meine Hinterbliebenen die technische Kenne, um so eine Site irgendwo zu archivieren? Wird etwas ähnliches, wie bei Industrial Technology & Witchcraft geschehen nachdem Majo starb? Was ist mit meinem Flickr-Account? Meinen Bookmarks? Ewige Stille bei meinen Tweets?

Alles schwer zu wissen, alles nicht so spaßig.

Trotzdem: Was für digitale Schätze verliert die Welt, wenn du nicht mehr da bist?

(via: vardy.me)

  1. Wenn du so etwas noch nicht hast, dies sei meine Empfehlung… Du kannst mir später danken.

  2. Oder andere, deutlich schwierigere Methoden…

  3. Handschriftlich wäre bei mir nicht so zielführend…

QuickLinks vom 30. September bis zum 16. Oktober

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Meine pinboard.in-Links vom 30. September bis zum 16. Oktober:

  • Extract Movie Soundtrack 2.0 - This small utility application was created to export the sound track of QuickTime movie files into AIFF files. This way I can take some of my movies and get the sound track into iTunes. In iTunes you can use the Advanced menu to convert the AIFF to MP3 or AAC to save space. Chapters in the movie are preserved.
  • Anvil - takes your site folder, gives it a .dev URL and makes it run for you. Works for any static HTML sites and Rack apps. Powered by Pow.cx
  • Terminal Keynote - Present plain text, syntax-highlighted slides in your terminal.
  • slate - is a window management application similar to Divvy and SizeUp (except better and free!). Originally written to replace them due to some limitations in how each work, it attempts to overcome them by simply being extremely configurable. As a result, it may be a bit daunting to get configured, but once it is done, the benefit is huge.
  • TuneSpan - an utility that allows you to distribute the media files in your iTunes Library across multiple drives.
  • Ansible - is a model-driven configuration management, multi-node deployment, and remote task execution system. Only needs SSH on the nodes.
  • OSQA - is the free, open source Q&A system you’ve been waiting for. Your OSQA site is more than just an FAQ page, it is a full-featured Q&A community. Users earn points and badges for useful participation, and everyone in the community wins.
  • Maily - Kid friendly hosted mail service.
  • hub - is a command-line wrapper for git that makes you better at GitHub
  • Xiki - does what shell consoles do, but lets you edit everything at any time. It’s trivial to make your own commands and menus to access other tools

Umfrage zu Wünschen für mobile Anwendungen im kommunalen Bereich

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Verehrte Leserschaft:

Hin und wieder ist diese Bloggerei ja auch richtig für was gut. Zum Beispiel wenn ein Freund für seine Bachelor Thesis eine Umfrage veranstaltet und noch ein paar Teilnehmer gebrauchen könnte.

Wenn ihr also gerade 10 Minuten eurer Zeit erübrigen könnt, wären die bei Saschas Umfrage nicht schlecht angelegt. Es geht genauer um folgendes:

Im Rahmen meiner Bachelor Thesis versuche ich herauszufinden, welche Wünsche die Menschen an eine kommunale, mobile Anwendung haben.

Mit dem Begriff “mobile Anwendung” ist eine App oder eine speziell für Mobilgeräte (hier: Smartphones (z. B. iPhone, Android) und Tablets) entwickelte Website gemeint.

Das ist ja schon nicht unspannend. Und, ohne Incentive geht ja heute nichts, es gibt auch noch eine Kleinigkeit zu gewinnen:

Unter allen Menschen, die an der Verlosung teilnehmen, mindestens einen konkreten Wunsch für eine Funktion angeben und ihre E-Mail-Adresse angegeben haben, werden 5x20€ Gutscheine von Amazon verlost. Die Möglichkeit zur Angabe der E-Mail-Adresse erfolgt am Ende der Umfrage, sofern ein konkreter Wunsch für eine Funktion eingegeben wurde.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Verlosung ist der vollständige Abschluß der Umfrage.
Hierin ist ausdrücklich auch die E-Mail-Adresse inbegriffen. Ohne diese kann ich keine Gewinnnachricht verschicken :-)

Teilnahmeschluß für Umfrage und Verlosung ist der 22. Oktober 2012.

Hört sich doch soweit gut an, was?

Die Ergebnisse seiner Arbeit wird Sascha auch in seinem Blog veröffentlichen. Dort findet sich auch heute ein Post mit dem Zwischenstand: 345 Antworten sind im Kasten. 400 benötigt er laut seinem Professor. Das sollte doch bis Montag zu schaffen sein…

Nichts wie mitgemacht, danke für die Mithilfe!

Hörbücher von CD in iTunes importieren

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Hörbücher kommen häufig auf optischen Medien der vorvorletzten Generation, sprich als CDs, in den Haushalt1. Und dann steht man da mit dem Kram. Vier Silberscheiben im formschönen Pappschuber sind ja vielleicht ein Blickfang2 im Regal, aber komfortabel hören ist anders…

Wie also bringt man die CDs am besten in iTunes unter?

Das funktioniert meiner Erfahrung nach am besten mit den folgenden beiden Schritten…

CDs importieren

Als allererstes, müssen die Silberscheiben in Dateien verwandelt werden. Dank der in iTunes integrierten CD-Datenbank hat man auch wenig Ärger beim benennen der Dateien. So eine Hörbuch CD sieht vielmehr direkt nach dem einlegen etwa so aus:

Damit man nacher nicht mit diesen ganzen Dateien einzeln verfahren muss empfiehlt es sich, die Titel einer jeden CD gruppiert zu importieren.

Dazu zunächst alle Titel auswählen und dann im Menü Erweitert -> CD-Titel gruppieren auswählen.

Das ganze sollte eine Klammer um die Titel legen.

Diese bewirkt, dass alle Titel einer CD als eine Datei importiert werden. Bei 4 CDs werden das also 4 Dateien.

Vor dem Klick zum Import noch rasch ein Blick auf die Import-Einstellungen:

Es wird der AAC-Codec verwendet und als Qualitätseinstellung ist iTunes Plus eingestellt. So verhindert man die oben erwähnte Klingeldrahtqualität. Das ganze ist dann in Megabyte gemessen zwar etwas schwerer3, aber Speicherplatz ist ja nun nicht wirklich teuer, was?

Der Import einer CD dauert hier auf einem Core i7 mit 2 GHz und 8 GB RAM4 so ca. 8 Minuten.

Format auf Hörbuch umbauen

Ist das erledigt, so liegen die Dateien zwar in der iTunes-Bibliothek, werden dort aber als Musik geführt. Daher suche ich die Dateien nun per Im Finder anzeigen aus dem Kontext-Menü heraus und kopiere sie auf den Desktop. Die Dateien in iTunes werden wieder gelöscht und auch in den Papierkorb verschoben5.

Die Dateiendungen der vier Dateien auf dem Desktop müssen nun von .m4a in .m4b geändert werden. Diese simple Änderung bewirkt, dass iTunes die Dateien bei einem Neuimport als Hörbuch erkennt, korrekt einsortiert und alle essentiellen Optionen6 setzt.

Da es sich nur um vier Dateien handelt, geht das von Hand recht zügig. Wer einen Ausflug ins Terminal nicht scheut ist aber mit dem folgenden Einzeiler noch deutlich schneller am Ziel…

Fast rename to m4b
1
for i in *.m4a; do mv "$i" "${i%%.m4a}.m4b"; done

So oder so, am Schluss sollte das Verzeichnis auf dem Desktop etwa so ausschauen:

Ein Drag and Drop später hat man das Hörbuch in iTunes drin, wie es sich gehört.

Andere Methoden, wie etwa das setzen der Medienart in den Infos einer Datei hatten bei mir häufig, aber leider nicht immer den gewünschten Effekt. Im übrigen hoffe ich auf eine simple Importiere als Hörbuch Option in der kommenden 11er Version von iTunes, die das beschriebene Vorgehen überflüssig macht.

Ein Sync von so behandelten Dateien per iCloud wäre ebenfalls mehr als wünschenswert, dieser ist nämlich im Oktober 2012, ohne das ganze Konzept wieder umzubiegen, nicht möglich. Vielleicht sieht sich Apple ja hier durch die gelungene Hörbuch-Integration namens Whispersync in Amazons Whispernet und den aktuellen Kindle-Modellen veranlasst, auf Drehzahl zu kommen.

Man darf gespannt sein…

(via: YouTube Video von Heiko Bichel)

Update:

Siehe bitte auch den Nachfolgepost für die Behandlung von Hörbüchern in iTunes 11.

  1. Und das wird wohl auch so bleiben bis es die Audio-Qualität bei audible und Konsorten mal vom 80er Überseetelefongespräch auf einen modernen Standard schafft…

  2. Und ein Staubfang…

  3. Gute 600 MB pro Buch ist aber immer noch im Rahnen denke ich…

  4. Ich frage mich ob eine SSD hier noch eine Schüppe drauf legen könnte. Sonderlich CPU intensiv ist das ja eigentlich nicht…

  5. Im via Link ist das Vorgehen etwas anders, ich komme so halt einfach besser zurecht…

  6. Unterbrechungsfreie Wiedergabe, ignorieren bei zufälliger Wiedergabe, …

QuickLinks vom 07. September bis zum 29. September

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Meine pinboard.in-Links vom 07. September bis zum 29. September:

  • TileMill - Whether you’re a journalist, web designer, researcher, or seasoned cartographer, TileMill is the design studio you need to create stunning interactive maps.
  • Planter - plants directory trees. It takes in simple, indented text files to define the structure of the directory tree it’s going to create.
  • vimux - will (by default) create a 20% tall horizontal pane under your current tmux pane and execute a command in it without losing focus of vim.
  • reveal.js - is a framework for easily creating beautiful presentations using HTML. You’ll need a browser with support for CSS 3D transforms to see it in its full glory.
  • Phoshare - allows you to export and synchronize your iPhoto library to a folder tree. It preserves both the original and modified image, your event and album organization, and applies your iPhoto titles, descriptions, keywords, face tags, face rectangles, places, and ratings to the IPTC/EXIF metadata of your images. You can export a full copy of your library, or just build a tree of linked images that require very little additional disk space. You can re-run phoshare at any time to synchronize any changes made in iPhoto to your export tree quickly.
  • iTunification - Get Notified for Music, with Notification Center or Growl.
  • Chocolatey - is a global PowerShell execution engine using the NuGet packaging infrastructure. Think of it as the ultimate automation tool for Windows, somewhat like apt-get, but built with Windows in mind.
  • Papertrail - Hosted log management for servers, apps, and cloud services.
  • Virtual Router - is a free, open source software based router for PCs running Windows 7 or Windows Server 2008 R2. Using Virtual Router, users can wirelessly share any internet connection (Wifi, LAN, Cable Modem, Dial-up, Cellular, etc.) with any Wifi device (Laptop, Smart Phone, iPod Touch, iPhone, Android Phone, Zune, Netbook, wireless printer, etc.) These devices connect to Virtual Router just like any other access point, and the connection is completely secured using WPA2 (the most secure wireless encryption.)
  • Pass - With pass, each password lives inside of a gpg encrypted file whose filename is the title of the website or resource that requires the password. These encrypted files may be organized into meaningful folder hierarchies, copied from computer to computer, and, in general, manipulated using standard command line file management utilities.

Octopress Build Info - Stats for Geeks

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Damals1, in meiner Diplomarbeit fand sich auf der dritten Seite der folgende Text:

Diese Versionsinformationen wurden bei jedem Erstellen des Dokumentes automagically neu generiert. Dazu habe ich das LaTeX-Paket svn-multi verwendet. Heutzutage läge das ganze natürlich nicht mehr in einem SVN-Repo, denn es gibt ja git und das git-info Paket, würde ansonsten aber ganz genau so funktionieren. Total cool, aber heute geht es nicht um LaTeX und seine Anbindung an Versionskontrollsysteme.

Nämlich vielmehr um folgendes:

Diese Informationen, diese nackten und kalten Zahlen, gaben mir immer ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit. Ein wohliges Empfinden des Vorranschreitens. Ein warmes Sentiment der Produktivität. Das ist natürlich sehr geeky, aber so bin ich offenbar gestrickt.

Daneben war diese Versionsnummer auch ein ausgesprochen praktisches Instrument, um die verschiedenen Versionen auseinanderzuhalten, die diversen Korrekturlesern vorlagen.

Fast forward to today: Diese meine Website wohnt in einem git-Repo und verfügt nun ebenfalls über ein paar Informationen, die bei jedem Build automagically in den Footer der Seite eingebaut werden:

Hier hat der getreue Mac mini am 23. August 2012 um zehn vor neun am Abend die Git-Revision 6850343, in deren Verzeichnis, man beachte das Sternchen (*), noch uncommitete Änderungen herumlungerten, genommen und mit Hilfe von Ruby in der Version 1.9undeinpaarzerquetetsche diese Seite zusammengebaut.

Das ganze passiert mithilfe eines neuen Rake tasks, der sich die verschiedenen Werte vom lokalen System zusammensucht und sie dann schliesslich über ein paar Ersetzungen in den Footer schreibt. Der task hört auf den Namen stats_to_footer und schaut so aus:

Rake task for geeky stats
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
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23
24
25
26
27
28
desc "Put geeky information into the footer"
task :stats_to_footer do
    puts "## Putting geeky stats into the footer"
    build_ruby_version="#{RUBY_ENGINE}-#{RUBY_VERSION}-p#{RUBY_PATCHLEVEL}"
    build_host=`hostname`.gsub(/\n/,"")
    build_time=Time.now.strftime("%F %T")
    build_git_revision=`git --git-dir=#{git_dir} --work-tree=#{git_work_tree} log --pretty=format:'%h' -n 1i`
    build_git_status=`git --git-dir=#{git_dir} --work-tree=#{git_work_tree} status 2> /dev/null | tail -n1`.gsub(/\n/,"")
    if build_git_status == 'nothing to commit (working directory clean)'
            build_git_dirty=''
    else
            build_git_dirty='*'
    end

    puts "Build with " + build_ruby_version
    puts "on " + build_host
    puts "at " + build_time
    puts "out of git revision " + build_git_revision + build_git_dirty

    footer=IO.read("#{source_dir}/_includes/custom/footer.html")
    footer.sub!(/(^Build with).*/, "\\1 <code>#{build_ruby_version}</code>")
    footer.sub!(/(^on).*/, "\\1 <code>#{build_host}</code>")
    footer.sub!(/(^at).*/, "\\1 <code>#{build_time}</code>")
    footer.sub!(/(^out of Git revision).*/, "\\1 <code>#{build_git_revision}#{build_git_dirty}</code>")
    File.open("#{source_dir}/_includes/custom/footer.html", 'w') do |f|
        f.write footer
    end
end

Das Sternchen * als Indikator für git_dirty habe ich aus meinem Prompt2 übernommen, der mir die aktuelle Branch und eben eventuell noch nicht comittete Änderungen anzeigt3, wenn ich mich gerade in einem git-Repo befinde:

Example of my prompt
1
ruby-1.9.2-p290 ~/instant-thinking > [master*]

Die Aufrufe von git sehen mit den Optionen für --git-dir und --work-tree ausserdem ein bisschen funky aus. Das kommt daher, dass sie auch dann funktionieren müssen, wenn sie von einem anderen Verzeichnis als dem git-Repo aufgerufen werden. Das liegt natürlich an launchd, der diese Seite zuverlässig automatisiert zusammenbaut. Deswegen werden in dem Rakefile auch noch diese beiden Variablen definiert, die die Pfade zu den von git benötigten Ordnern relativ zum Octopress-Ordner definieren:

Git variables in Rakefile
1
2
git_dir	        = ".git"      # Git dir to access git status and log from outside the working dir
git_work_tree   = "."         # Git worktree to access git status and log from outside the working dir

Und schlussendlich wird der task noch in die Reihe der tasks für die Erstellung und das Deployment aufgenommen. In dem folgenden Beispiel wird der generische gen_deploy Task gezeigt, daneben gibt es noch einen prod_gen_deploy in dem der Task auf die selbe Art und Weise integriert ist:

Modified gen_deploy task
1
2
3
desc "Generate website and deploy"
task :gen_deploy => [:integrate, :stats_to_footer, :generate, :deploy] do
end

Und das war es im Grunde auch schon. Man kann sicher die regulären Ausdrücke noch ein wenig sicherer gestalten und vielleicht kommt man auch noch irgendwie drumrum, dass nun ständig Änderungen an footer.html zu commiten sind. Und wo ich so gerade drüber nachdenke, die verwendete Branch wäre auch noch eine Überlegung wert…

Na mal sehen, fürs erste funktioniert das schon sehr gut und ich habe wieder dieses Geek High, wenn ich den Footer von instant-thinking.de betrachte.

(Idee via: ariejan.net)

  1. Jungejunge, ist das schon wieder lange her…

  2. Ich muss echt mal meine dotfiles aufräumen und veröffentlichen…

  3. Und in diesem Falle ausserdem noch die aktuell verwendete Ruby-Version…

Poor man’s ClusterSSH with tmux

| Kommentare

Um die selbe Befehlsabfolge gleichzeitig an eine Anzahl von unixoiden Servern zu senden, kann der geneigte Admin zum Beispiel ClusterSSH verwenden. Das gibt es schon eine ganze Weile und es funktioniert auch sehr gut. Es setzt aber voraus, dass man für cssh jeweils passende cluster einrichtet

Einen quick and dirty Ersatz mit iTerm21 stellt Rüdiger bei macund.co, inklusive einem hübschen Screencast vor. Schaut mal rüber und guckt euch das an, das ist wirklich sehr praktisch und ich warte hier so lange…

Fertig? Total praktisch, oder?

Gut.

Das ganze Prinzip funktioniert nämlich auch ganz vorzüglich und OS-übergreifend2 in egal welchem Terminal-Emulator mit tmux, dem von mir bevorzugten Terminal-Multiplexer. Man stelle sich einfach den auch okayen aber schon recht angegrauten screen auf Speed vor…

In diesem tmux einfach das Prefix, standardmäßig ist das control-B, eintippen und dann den folgenden Befehl absetzen:

Sync tmux panes
1
:setw synchronize-panes

Da auch hier Tab-Completion funktioniert, muss man sich den Befehl auch gar nicht so richtig merken, ein getipptes :setw syn gefolgt von einem beherzten komplettiert den Befehl.

Schon sind alle panes im aktuellen window für Tastatureingaben gesynct. Alle anderen windows sind davon völlig unbeeinflusst und können weiterhin unabhängig von der ganzen syncerei betrieben werden.

Und einen Screencast hatten wir hier auch nocht nicht, daher wohlan, so schaut das ganze in der Praxis aus:

So.

Und, um Rüdigers und meinen Post dann noch zu einem charmanten Schluss zu führen: iTerm2 ist in der Lage tmux zu integrieren. Dazu braucht man dann zwar ein gepatchtes tmux und den Schalter -C für den Aufruf, aber dann kann man die iTerm2 Keybindings für das pane und window management von tmuxbenutzen und gleichzeitig von den Vorteilen des Multiplexers3 profitieren..

Ich selbst bleibe vorerst aber bei dem regulären tmux und meinen angepassten vim style Keybyindings mit h, j, k und l für alles, das kommt meinem Muscle Memory sehr entgegen und verspricht Material für mindestens einen weiteren Post über tmux

(via: Arabesque)

  1. Der Terminal-Emulator meiner Wahl unter OS X…

  2. Einen Mac will man trotzdem haben. Versteht sich von selbst…

  3. Etwa persistente SSH-Sessions…