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Natürliches Runterscrollen mit Maus und Trackpad ohne wahnsinnig zu werden

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Im Jahre 2011 führte Apple mit OS X 10.7 Lion das Natürliche Scrollen ein. Natürlich, da man das Herunterscrollen des Bildschirminhalts durch Nach-Oben-Streichen der Finger auf dem Trackpad durchführt. Genau wie auf dem iPhone und dem iPad.

Das schmiss natürlich ein paar Dekaden Muskelgedächnis über den Haufen und viele Leute waren nicht gerade erfreut darüber.

In meiner persönlichen Erfahrung klappt das total super, da ich allermeistens das Trackpad verwende und die Transferleistung von einem iOS-Touchscreen auf ein OS X Trackpad nicht sonderlich hoch ist. Anders ist es aber mit dem klassischen Scrollrad einer Maus. An der Stelle treibt mich das natürliche Scrollen in den Wahnsinn, da komme ich nicht mit klar, das muss ich krückstockfuchtelnd abschalten.

Die Option ist aber global für alle Zeigergeräte. Also muss ich jedes mal wenn ich von der Maus zum Trackpad oder zurückwechsle immer erst wahnsinnig werden und das kann ja niemand wollen.

Karabiner to the rescue!

Karabiner hatte ich schon benutzt, um CapsLock in einen Hyper-Key zu verwandeln und abgesehen davon, dass es damals noch eher sperrig KeyRemap4MacBook genannt wurde, funktioniert das bis heute genau so tadellos.

Um nun die Scroll-Einstellungen für das Trackpad und die Maus zu trennen aktiviert man in Karabiner die beiden Optionen

  • Karabiner core settings → Don’t remap Apple’s pointing devices
  • Pointing Device → Reverse scrolling direction → Reverse Vertical Scrolling

Das funktioniert bei mir super, weil ich keine Maus von Apple verwende. Mit einer Magic Mouse würde das nicht klappen, da diese ja ebenfalls ein Pointing Device von Apple ist.

Alternativ kann man auch Scroll Reverser verwenden, aber ich hatte Karabiner ja eh schon da.

(via: apple.sx)

QuickLinks vom 01. April bis zum 25. Mai

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Meine pinboard.in-Links vom 01. April bis zum 25. Mai:

  • ClipX - is a tiny clipboard history manager for windows. It is sweet, it is free, use it.
  • Miller - is like sed, awk, cut, join, and sort for name-indexed data such as CSV and tabular JSON. With Miller you get to use named fields without needing to count positional indices.
  • chext - is a simple shell utility to change the extension of a file or list of files.
  • Contexts - is a radically simpler, faster and powerful window switcher.
  • Markdeep - is a technology for writing plain text documents that will look good in any web browser. It supports diagrams, common styling conventions, and equations as extensions of Markdown syntax. Markdeep is free and easy to use. It doesn’t require a plugin or Internet connection. Your document never leaves your machine and there’s nothing to install. You don’t have to export, compile, or otherwise process your document.
  • HappyFeed - is a Fever API compatible RSS Server built with Ruby on Rails.
  • Thyme - is a console Pomodoro timer with tmux integration & pre/post hooks
  • nerd-fonts - is a project that attempts to patch as many developer targeted and/or used fonts as possible. The patch is to specifically add a high number of additional glyphs from popular ‘iconic fonts’ such as Powerline, Font Awesome, Devicons, Octicons, and others.
  • Apache Tika - is a content analysis toolkit.The Apache Tika(tm) toolkit detects and extracts metadata and text from over a thousand different file types (such as PPT, XLS, and PDF). All of these file types can be parsed through a single interface, making Tika useful for search engine indexing, content analysis, translation, and much more.
  • Helium - is a floating browser window for OS X that allows you to watch media while you work. Your content will never fall behind your other windows even as you switch tasks.

Black is beautiful

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Ich habe ja nicht viel weg von Mode. Ich neige dazu schlichte Farben 1 zu einer Jeans zu kombinieren und gut ist. Das klappt in aller Regel ausgezeichnet.

Ein Blick in die Rock & Pop Fashion Hall of Fame zeigt dann aber auch, dass ich mit dieser Wahl gar nicht so alleine stehe.

Von Elvis im Jahre 1957 bis Daft Punk in 2013, schwarz ging schon immer und wird sicher auch weiterhin immer eine gute Wahl sein.

Johnny Cash in 1968 und Will Smith in 1997 sind als Men in Black ebenfalls vertreten.

Beatles aus 1965, Beyonce aus 2008 und ganz viele mehr. Aber mein Favorit aus der Sammlung sind die Ramones:

Schaut mal selbst rein, da wird es auch deutlich bunter…

  1. Im Prinzip stets fröhliches schwarz oder flippiges grau…

Zu Gast im 13. Nerdbureau - Elektromobilität

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Ich hatte kürzlich erneut das Vergnügen, dem Nerdbureau-Podcast einen Besuch abstatten zu dürfen.

In der Folge 13 dreht es sich um unser aller Mobilität, die zukünftig mit einiger Wahrscheinlichkeit zu einem großen Teil elektrisch betrieben werden dürfte.

Wir werfen einen Blick auf aktuelle Modelle, Produkte und widmen auch Herausforderungen und dem ein oder anderen Fallstrick Raum, um das komplexe Thema in unter zwei Stunden unterhaltsam durchzufiedeln. Also, Mädchen und Jungs, ab an die Abspielgeräte und reingehört.

Vielen Dank auch noch mal an die gastgebenden Nerds André, Fabb und in Abwesenheit Helge, dass die Anregung1 so zügig umgesetzt wurde. Auf dass die nächste Folge nicht so lange auf sich warten lässt…

  1. Dass ich dann auch noch dabei sein durfte ist natürlich noch superererer…

WMF - Kundenservice wie er sein sollte

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Nachdem ich hier bereits eine Firma für ihren problemlosen und kulanten Kundenservice lobte, hat sich nun auch die Firma WMF bei uns verdient gemacht.

Wir brauchten nämlich vor zwei Jahren ob des Erwerbs eines Induktionskochfelds neue, ferromagnetische Töpfe und bekamen diese als Geschenk zum Einzug in das neue Heim geschenkt1. So sah das dann aus:

Nachdem dann die Töpfe zunächst wegen fehlender Küche zwei Tage eher im Weg standen2 wurden sie dann von November 2014 an stetig und glücklich genutzt.

Dann aber, im April 2016, verursachte das umgedrehte Ablegen eines Topfdeckels die vorzeitige Ablösung des Deckelgriffs.

Das war doof. Topf kaputt, Rechnung3 nicht vorhanden. Na Mahlzeit.

Gut, so richtig gut, war aber die Reaktion des Kundenservice. Nachdem telefonisch sofort kostenloser Ersatz versprochen wurde, gestaltete sich die genaue Identifikation des Topfes eher schwierig. Fotos per Mail und Durchmesserabmessungen führten nicht zu einer 100%igen Sicherheit, ob wir denn den passenden Deckel zum Topf4 erhalten würden.

Kurzerhand wurde entschieden, wir sollten doch den defekten Deckel nebst zugehörigem Topf an WMF senden und dafür dann einen komplett neuen erhalten. Der Retourensticker kam dann quasi sofort per Mail und wenige Tage nach dem Absenden des alten Topfes war der neue, übrigens ein Bratentopf Ø 20 cm Profi Plus wie wir nun wissen, da.

Es ist echt nicht schön, wenn ein gar nicht so alter Deckelgriff sich unvorhergesehen verabschiedet. So Teile erwartet man haltbarer, gerade von einem renommierten Hersteller wie WMF. Der Support war dann aber wirklich toll und gehört daher ausdrücklich gelobt.

Danke WMF-Service, das war eine saubere Lösung.

  1. Das war wirklich sehr nett, danke euch allen nochmals!

  2. Im Vergleich zu den Teilen des Wohnzimmerschranks und des sonstigen Chaos war das aber schon ok…

  3. Weil Geschenk…

  4. Man denke sich den Kalauer…

LaTeX-Schlangen

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In xkcd 1676 stellte Randall Munroe verschiedene Strategien vor Blocksatz herzustellen. Unter anderem Schlangen…

xkcd 1676

Das ist schon sehrsehr witzig1, aber dann kam noch das Internet in der Gestalt von tex.sx und fragte, bezogen auf den alt-Text des Comics: How to create nonbreaking arbitrary length snakes for full-width justification?

Und dann wird das eben gebaut. Blocksatz mit Schlangen. Weil es geht.

(via: Trivium)

  1. Wenn man Typografiewitze witzig findet. Sonst halt eher leider nicht…

10 Jahre Bookmarks mit Pukka

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Seit vielen Jahren horte ich Bookmarks. Ganz lange lagen die bei del.icio.us und heute finden sie sich bei Pinboard. Über die Bookmarks merke ich mir Dinge die ich mal ausprobieren möchte, die ich im Auge halten will oder die mich sonstwie interessieren. Wenn ich der Meinung bin1, dass der Link auch für andere Leute interessant sein könnte, dann landet er auch in den Quicklinks-Posts auf diesem Blog.

Seit 10 Jahren benutze ich unter OS X dazu Pukka2.

Auf diesem bescheidenen Blog erstmals am 18. März 2006 erwähnt, von mir gekauft am 5. Mai 2006.

Diese sympathische Stück Software tut nun also seit sehr langer Zeit klaglos seinen Dienst. In 2012 wurde es gesunsettet3, aber es arbeitet vollkommen klaglos wie am ersten Tag. Das ist nicht annähernd selbstverständlich in der heutigen Zeit…

Pukka beherrscht die Autovervollständigung von Tags, gibt einen Hinweis bei bereits vorhandenem Bookmark4 und verfügt über eine angenehm zurückhaltende UI, die auch dem heutigen OS X gut zu Gesicht steht.

Das zweitbeste Feature ist, dass auf der Website markierter Text automatisch in die Beschreibung des Links eingefügt wird. So einfach, so praktisch. Das allerbeste Feature ist aber der Sound, der abgespielt wird wenn ein Link gespeichert ist. Das ist mittlerweile vermutlich eine rein pawlowsche Reaktion, aber es macht mich sehr glücklich, diesen Sound zu hören 5.

Pukka. Macht eine Sache und diese ausgezeichnet. Davon brauchen wir noch mehr.

  1. Und das bin ich oft…

  2. Auf iOS-Geräten ist Pinner mein Favorit…

  3. Und ist daher seitdem auch kostenlos erhältlich…

  4. Das kommt auch öfter vor als man meinen sollte…

  5. Ganz ähnlich wie der Sound, den Textexpander macht, wenn Text eingefügt wird. Wobei mich das dort seit kurzem eingesetze Abo-Modell ja eher abschreckt dieses Urgestein der OS X Produktivitäts-Software weiterhin einzusetzen…

Hochzeitstag

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Heute vor sechs Jahren haben Kathi und ich geheiratet.

Ich wünsche der besten Ehefrau der Welt und mir eine wundervolle Zuckerhochzeit1 und freue mich auf das nächste Jahr im aufregenden Hafen der Ehe.

  1. Es gibt wirklich wunderliche Listen im Internet…

QuickLinks vom 22. Februar bis zum 01. April

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Meine pinboard.in-Links vom 22. Februar bis zum 01. April:

  • Grav - is a modern open source flat-file CMS
  • itunes-remote - control iTunes via your terminal
  • Clog - generates beautiful changelogs from your git commit history. The way this works, is every time you make a commit, you ensure your commit subject line follows the conventional format. Then when you wish to update your changelog, you simply run clog inside your local repository with any options you’d like to specify.
  • Commitizen - is an open source project that helps contributors be good open source citizens. It accomplishes this by prompting them to follow commit message conventions at commit time. It also empowers project maintainers to create or use predefined commit message conventions in their repos to better communicate their expectations to potential contributors.
  • MailSlurper - is a small SMTP mail server that slurps mail into oblivion! MailSlurper is perfect for individual developers or small teams writing mail-enabled applications that wish to test email functionality without the risk or hassle of installing and configuring a full blown email server. It’s simple to use! Simply setup MailSlurper, configure your code and/or application server to send mail through the address where MailSlurper is running, and start sending emails! MailSlurper will capture those emails into a database for you to view at your leisure.
  • bash-git-prompt - An informative and fancy bash prompt for Git users.
  • MediaInfo - is a convenient unified display of the most relevant technical and tag data for video and audio files.
  • GiftttDy - collects your online activity from a variety of sources and loads it into Day One journaling software. The number of sources available to load are only limited to what IFTTT integrates with.
  • Abricotine - is an open-source markdown editor built for Linux- and Windows-desktops.
  • FromScratch - is a simple but smart app that you can use as a quick note taking or todo app. It saves on the fly, does automatic indenting and you can move whole lines or sections with the keyboard for easy outlining.

Timer für den Mac

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Auf dem Mac wurde anno 2005 mit Mac OS X 10.4 Tiger, das Dashboard eingeführt. Widgets waren damals ein ganz heißes Ding. Das allerschönste war ein einfacher Timer namens Minutes1 und genau diesen Timer nutze ich auch heute noch, wenn ich an meinem Computer sitze und mir einen Timer für den Tee stellen möchte.

Allein, dem Dashboard steht offenbar das Sunsetting bevor. Schon seit OS X2 10.10 ist es in neuen Installationen abgeschaltet. Und außer eben diesem Timer und dem Hula Girl habe ich auch eigentlich nichts mehr auf dem Dashboard liegen. Der holzige Skeuomorphismus-Look will nicht mehr so recht zu dem modernen Flat Design passen und Retina-fähig sind die Widgets natürlich auch nicht.

Um so besser, dass sich ein Fan des Minutes-Widgets aufgemacht hat, eine 2016er Version von Minutes zu programmieren: Timer.app.

Drag the blue arrow to set a timer. Release to start! Click to pause.

When the time is up, a notification will show up with a nice sound.

Create new timers with+N

Simpel, einfach, gut. Und daher sehr zu empfehlen.

(via: One Thing Well)

  1. Die Originalwebsite ist mittlerweile offenbar Teil eines florierenden Botnets geworden. Wer diese selber googlen möchte sei gewarnt, hic sunt dracones.

  2. Seit der Version 10.8 Mountain Lion nur noch OS X, ohne Mac. Da gewöhne ich mich auch nicht mehr dran…