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Admins wollen als Volksgruppe anerkannt werden

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„Die Admins erfüllen alle Voraussetzungen des EU-Abkommens zum Schutz nationaler Minderheiten“, sagt Schlotz. „Sie leben in angestammten Siedlungsgebieten, den Serverräumen, sie pflegen eigene Bräuche wie Linux-Distributionen und sprechen eigene Sprachen wie Perl oder PHP.“ Als anerkannte Volksgruppe würden Admins besonderen Schutz des Staates genießen. Dazu gehörten beispielsweise die Befreiung ihrer Parteien von der 5-Prozent-Hürde und zweisprachige Straßenschilder. Eine radikale Minderheit unter den Admins geht gar noch weiter: Sie will eine umfassende Autonomie – und dazu Deutschland in zwei Partitionen aufteilen.

Gnihihihi…

(Der Kojote via Netzpolitik.org)

Mercí

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Schon etwas verspätet, aber wie das immer so ist mit dieser Zeit:

Vielen lieben Dank für alle eure Glückwünsche zu meinem Geburtstag, die mich auf den verschiedensten Wegen erreichten. Ich habe mich wirklich sehr gefreut und einen tollen Geburtstag mit meiner kleinen Familie verbracht.

Auf ins nächste Lebensjahr, and onwards!

QuickLinks vom 8. April bis zum 30. April

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Meine pinboard.in-Links vom 8. April bis zum 30. April:

  • flickrtouchr - A Python script to grab all your photos from Flickr and dump them into a directory, organized into folders by set name.
  • Scrup - Take a screenshot in OS X and have a URL to the picture in your pasteboard a second later.
  • SuprSetr - Advanced, cross-platform set management for your Flickr photosets.
  • MediathekView - durchsucht die Online-Mediatheken verschiedener Sender lädt Beiträge mit einem Programm eigener Wahl und kann Themen als Abos anlegen und neue Beiträge automatisch herunterladen
  • LSCOLORS Generator - Color generator for ls with preview
  • DVCS-Autosync - A personal Dropbox replacement based on Git
  • PasTmon - is a passive network traffic analyser that can measure user transaction response times of web, ftp, dns, irc, pop, mail, postgresql, and mysql database servers. You can even define your own signature rules to monitor custom TCP based applications.
  • Enso Launcher - is designed to give you instant access to your applications and windows. With a few easily remembered keystrokes, you can launch an application, switch to a window by name, and control the state of your windows.
  • Cntlm - is an NTLM / NTLM Session Response / NTLMv2 authenticating HTTP proxy intended to help you break free from the chains of Microsoft proprietary world.

iPhone 3GS: Defektes UMTS-Modem und hoher Stromverbrauch

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Ich bin mittlerweile, let’s face it, sehr auf mein iPhone angewiesen. Es hat eine Vielzahl von Geräten und1 Gegenständen abgelöst, die ich in der Prä-iPhone-Zeit sonst so den Tag über gebraucht habe. Darunter fallen so verschiedene Sachen wie MP3-Player und Einkaufszettel, Wecker und Fernsehzeitung, Straßenkarte und Kamera.

Der langen Rede kurzer Sinn: Das iPhone ist schon sehr, sehr praktisch.

Und dann, von einem Tag auf den anderen ist mein iPhone 3GS nicht mehr in der Lage, sich per UMTS in das Mobilfunknetz einzubuchen. Die Verbindung per Edge und auch das WLAN funktionieren zwar, aber da der Akku bereits nach vier Stunden Laufzeit komplett entleert ist, macht auch das nicht so richtig viel Spaß.

Erste Reaktion meinerseits2: Panik!

Die zweite Reaktion war dann das googlen der Symptome, aber da die UMTS-Funktion im angloamerikanischen Sprachgebrauch schlicht 3G genannt wird und der Vorgänger meines Modells ebenfalls 3G im Namen trägt, waren die Resultate alles andere als zufriedenstellend3.

Gut, also Service-Optionen bei Apple4 für Geräte ausserhalb der Garantie. Diese Option verlangt ein Einsenden des defekten Geräts und kostet mal eben 210,90 € und hinterliesse mich für einen definitiv zu langen Zeitraum ohne ein iPhone.

Inakzeptabel.

Apple scheint aber an solche Bedenken gedacht zu haben und bietet an, ein Ersatzgerät zu schicken, bevor man sein iPhone abschickt. Das ist an eine ganze Menge Vorraussetzungen gekoppelt, unter anderem würde diese Möglichkeit meine Kreditkarte mit einem Pfandbetrag von 430,00 € belasten um eventuelle Ausfallrisiken für Apple abzudecken.

Schon irgendwie verständlich, aber alles andere als toll.

Glücklicherweise gibt es seit einiger Zeit einen richtigen Brick & Mortar AppleStore im CentrO Oberhausen und damit ganz in der Nähe. Ich reservierte mir über die Website des Stores einen Termin an der Genius Bar für den frühen Abend, tippte ein paar Zeilen zu meinem Problem und erhielt anschliessend eine Mail mit einer Reservierungsbestätigung.

Smooth sailing.

Als ich dann am Abend dem Genius, der meinen Namen aufrief, von meinem Problem berichtete, konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, viel eher bei einem Psychologen auf einem Barhocker zu sitzen, als an der Service-Theke eines Elektronik-Herstellers…

Es wurde viel genickt, es wurde verständnisvoll gelächelt, mir wurden ruhige, präzise Fragen zu meinem bisherigen Vorgehen gestellt. Bevor das iPhone zu Diagnosezwecken mit einem unter der Bar hervorgezauberten MacBook Pro verbunden wurde, war es selbstverständlich, mir vorher zu erklären, dass man keine persönlichen Daten auslese und ich natürlich mit auf den Bildschirm schauen könnte. Vor dem Check der Seriennummer, vielleicht sei ja doch noch etwas über Apple Care zu machen, wurde ebenfalls meine Erlaubnis eingeholt.

Nach einer knappen Viertelstunde stellt der Genius dann anhand der Symptome und der ausgelesenen Diagnoseinformation fest, dass das UMTS-Modem in der Tat defekt sei. Anhand der Seriennummer war ersichtlich, dass mein Apple Care, leider, abgelaufen sei.

Sein Lösungsvorschlag war dann, mein iPhone über die Option zum Wechsel der Batterie, Kostenpunkt 79,00 €, vor Ort gegen ein neues, modellgleiches auszutauschen.

Ich war, wenig verwunderlich, einverstanden mit dieser Lösung, veranlasste gemeinsam mit dem Genius die komplette Rücksetzung des alten iPhones inklusive Löschung aller Inhalte5, aktivierte das neue iPhone noch vor Ort und war anschliessend ready to roll. Zu Hause war dann lediglich der ganze Content auf das neue Gerät zu syncen.

Das war eine wirklich beeindruckende Service Experience.

Ich meine, man stelle sich nur mal vor, man würde ein ähnliches Problem bei der Telekom oder einem handelsüblichen Elektromarkt abwickeln wollen. Der Vorgang würde sich vermutlich darauf reduzieren, meine Garantie/Gewährleistung zu checken. Dabei wäre dann festgestellt worden, dass beides nicht mehr gegeben sei und mit etwas Glück hätte man mir noch den Weg zu dem nun zu erwerbendem Neugerät gewiesen.

Apple macht hier doch einiges anders und vor allem, sowohl aus Kundensicht wie auch aus Firmensicht, total richtig.

Ich betrat den Laden schlechtgelaunt und mit einem defekten Gerät. Ich verliess den Laden nach einer kulanten Lösung des Problems mit einem neuen Gerät und ausreichend guter Laune, das ich mich hinsetzte um einen Blogpost über die Apple-Experience zu schreiben…

Erstaunlich, dass andere Unternehmen nichts von diesem Mechanismen ausnutzen können oder wollen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Unternehmen ihre Kundschaft mit Absicht verprellen, aber ich glaube auch, dass sich fast niemand so um die Kundschaft bemüht, wie eben Apple es tut. Das ist nicht nur mir aufgefallen, das scheint recht vielen Leuten so zu gehen

Der verlinkte Artikel fasst es sehr treffend zusammen:

Apple is dominating its competition in customer service because the company cares about creating a quality customer experience at every brand touchpoint. And they do this for a reason – it’s called “profit”.

Solltet ihr euch also zuweilen fragen, warum ich einfach nicht aufhöre die Produkte mit dem angebissenen Apfel darauf zu empfehlen, denkt an dieses Posting und wie eure letzten Erfahrungen im Service eines beliebigen anderen Herstellers/Händlers von Elektronikartikeln war.

  1. noch bemerkenswerter

  2. Und ich vermute ich kann hier auf euer aller Verständis vertrauen

  3. Note to self: Invent the next Google…

  4. Die Telekom, bei der ich das iPhone ursprünglich erwarb, anzurufen wollte ich mir angesichts meines latenten Panik-Zustands lieber ersparen. Da sich mein iPhone weder innerhalb der gesetzlichen Gewährleistung befand, noch unter die Apple Care Garantie fiel, blieb eigentlich nur die Reparatur-Option von Apple Hinter diesem Link sind auch alle anderen Optionen & Preise angegeben

  5. Natürlich wurde ich gefragt, ob noch irgend etwas seit dem letzten Sync auf dem iPhone erstellt wurde…

QuickLinks vom 21. März bis zum 3. April

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Meine pinboard.in-Links vom 21. März bis zum 3. April:

  • Boxer - plays all the MS-DOS games of your misspent youth, right here on your Mac.
  • Vim Recipes - is a free cookbook for Vim, the popular text editor. It does not replace Vim's excellent built-in documentation, but complements it by focussing on tasks rather than commands.
  • WinSplit Revolution - is a small utility which allows you to easily organize your open windows by tiling, resizing and positioning them to make the best use of your desktop real estate
  • flashbake - A seamless source control solution combines the convenience of automated back up with the power of source version control.
  • ScraperWiki - is a platform for writing and scheduling screen scrapers, and for storing the data they generate
  • The Motherfucking Manifesto For Programming, Motherfuckers - We are tired of XP, Scrum, Kanban, Waterfall, Software Craftsmanship (aka XP-Lite) and anything else getting in the way of…Programming, Motherfucker.
  • How to use iWeb to build a killer frontpage for your Facebook Fan Page. -
  • PHP-RegExp-Tutorial - Ausführliche, deutschsprachige Informationen zum Aufbau und zur Verwendung von Regulären Ausdrücken in PHP.
  • CLCL - Is a clipboard caching utility for Windows. Works with text and files.
  • git-friendly - is a collection of shell scripts for automating basic git workflows that you probably find yourself typing over and over again.

Dokumententitel setzen in DevonThink Pro Office

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In meinem Post über mein papierloses Büro mit ScanSnap und DevonThink erzählte ich davon, dass ich die Titel der Dokumente per Copy & Paste setze und es da wenig Potential für Optimierungen gibt.

Das war, mit Verlaub, weit gefehlt. Eine häufig funktionierende Optimierung ist nur ein Kontextmenü weit weg. Markiert man nämlich die Betreffzeile eines gescannten Dokuments, kann man eben diesen Text1 als Name übernehmen.

Bumm, Zack, Return, schon ist die Betreffzeile als Titel des Dokuments gesetzt.

Wann immer die Betreffzeile, oder sonst ein Teil des Dokuments, also als Titel passt, spart man sich ein paar Tastenanschläge. Und die Masse machts dann wirklich lohnend.

  1. OCR sei Dank

QuickLinks vom 9. März bis zum 20. März

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Meine pinboard.in-Links vom 9. März bis zum 20. März:

  • Colored word-based diff - A wrapper that does what I want most of the time, and colorizes the output is cwdiff. Version control systems can easily be coerced into using this wrapper instead of diff.
  • Meslo-Font - Customized version of Apple's Menlo font. Great monospaced font for development work. Should also work with the Windows Console
  • The Ultimate Wget Download Guide With 15 Awesome Examples -
  • Threshold - A universal quick entry field for OS X
  • Sidestep - is an open-source application for Mac OS X that sits quietly in the background, protecting your security and privacy as you browse the web.
  • blueMarine - An open source application for the digital photo workflow, the blueMarine project will provide you an all-in-one tool for managing your photos, from the shoot up to the archiving and beyond. blueMarine is an expandable, open platform and includes specific support for different photographers communities, as well as the latest technologies.
  • Insufficiently known POSIX shell features - all the tricks below work in every POSIX shell I know of. None of them are bashisms.
  • lipsync - is an open source, lightweight service that provides command-line, Dropbox - like syncing in Linux using OpenSSH, rsync, unison and lsyncd.
  • gfxCardStatus - is a menu bar application that keeps track of which graphics card your unibody, dual-GPU MacBook Pro is using at any given time, and allows you to switch between them on demand.
  • Darik's Boot And Nuke - ("DBAN") is a self-contained boot disk that securely wipes the hard disks of most computers. DBAN will automatically and completely delete the contents of any hard disk that it can detect, which makes it an appropriate utility for bulk or emergency data destruction.

Mac OS X Dock anpassen

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Ich habe da ja vor kurzem mein MacBook Pro von Hand eingerichtet1.

Da fiel mir auf, dass mein Dock erst nach folgenden Anpassungen richtig, nämlich so ausschaut:

Zuerst raus aus der dritten Dimension und zurück zu 2D und Rauchglas. Dazu im Terminal:

defaults write com.apple.dock no-glass -boolean YES

Und das Dock dann per killall Dock neu starten.

Damit die Listenansicht der Ordner im Dock so aussieht:

Genügt eine weitere Zeile im Terminal2:

defaults write com.apple.dock use-new-list-stack -bool YES && killall Dock

Und für ein wenig Ordnung sorgen transparente Abstandshalter, die man per:

defaults write com.apple.dock persistent-apps -array-add '{ "tile-type" = "spacer-tile"; }'

erzeugt. Diese Zeile wiederholt man so häufig, wie man Trenner benötigt und startet das Dock dann wieder neu.

Ich mag so schicke Sachen…

(via: quarkstar, tice, minimalmac)

  1. Da folgt noch ein etwas umfangreicherer Post die Ersteinrichtung betreffend…

  2. In der der Dock Neustart jetzt schon eingebaut ist

QuickLinks vom 21. Februar bis zum 6. März

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Meine pinboard.in-Links vom 21. Februar bis zum 6. März:

  • git-annex - allows managing files with git, without checking the file contents into git. While that may seem paradoxical, it is useful when dealing with files larger than git can currently easily handle, whether due to limitations in memory, checksumming time, or disk space.
  • Handling my music collection with git-annex - Very cool, would probably not work with iTunes…
  • Pipe Viewer - is a terminal-based tool for monitoring the progress of data through a pipeline. It can be inserted into any normal pipeline between two processes to give a visual indication of how quickly data is passing through, how long it has taken, how near to completion it is, and an estimate of how long it will be until completion.
  • tumblr2wp - Tumblr2WP makes it super simple to transfer your Tumblr content to your own, self-hosted WordPress install.
  • Naked Password - The whole idea of naked password is to encourage your users to enter stronger passwords. Our beautiful model Sally tastefully removes items of clothing as the password grows stronger.
  • beets - is the media library management system for obsessive-compulsive music geeks
  • Searching Active Directory with ldapsearch - If you think there isn't a trick to this, that means you've never tried it - leastways not on an Active Directory container that has more than 1,000 objects in it (or whatever the search limit has been set to in your environment)
  • TCP Performance problems caused be interaction between Nagle's Algorithm and Delayed ACK - The overall summary is that many of the mechanisms that make TCP so great, like fast retransmit, work best when there's a continuous flow of data for the TCP state machine to work on. If you send a block of data and then stop and wait for an application-layer acknowledgment from the other end, the state machine can falter.
  • shop - A tool to show permissions at every level in a path. Shop gives you a quick overview of the permissions of the directory in question, as well as the permissions of every directory above it in the tree.
  • monotone - is a free distributed version control system. It provides a simple, single-file transactional version store, with fully disconnected operation and an efficient peer-to-peer synchronization protocol.

Papierkram - Zettelwirtschaft zu PDF-Management

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Ein Arbeitszimmer in ein Kinderzimmer zu verwandeln ist ein durchaus ambitioniertes Projekt, das aus diversen, nicht weniger ambitionierten, Unterprojekten besteht. Wie bereits im Eingangspost dieser kleinen Serie gesagt wude, geht es im Großen und Ganzen darum, Kram anderswo zu verstauen, respektive das Zeug los zu werden.

Aktenordner

In diesem Post geht es heute um beide Aspekte. Die nützlichen Informationen, die auf dem Papier gespeichert sind, werden digitalisiert und platzsparend3.

Und darum geht es ja letzlich.

An dieser Stelle möchte ich diesen Post kurz unterbrechen, um die einzelnen Arbeiten vorzustellen, die weiter unten in einiger Länge aufgeführt werden:

  • Jedes Papierdokument aus dem alten Papierarchiv und jedes künftig eintrudelnde Stück Papier wird durch einen Fujitsu ScanSnap S1500M gezogen und in ein PDF umgewandelt.
  • Diese PDFs landen automatisch in einem Eingangsordner von DevonThink Pro Office und werden dort OCRt sowie anschliessend volltextindiziert.
  • Danach werden die Dokumente manuell betitelt und bedatet4.
  • Zum Schluss werden die Dokumente halbautomatisch sortiert.
  • Die Dokumenten-Datenbank wird automatisch und fortlaufend lokal6 gesichert.
  • Sobald ein Papier-Dokument mindestens zwei mal in digitaler Form existiert7 kann es entsorgt werden.

Als Ergebnis der ganzen Geschichte liegen sämtliche Dokumente als volltextindizierte PDFs ordentlich sortiert in einer redundant gesicherten Datenbank. Das gesamte neue Papierarchiv besteht nun aus einem einzigen Ordner der nur noch die Dokumente enthält, die wirklich unbedingt im Original benötigt werden.

Der ganze Weg hin zu dieser Lösung findet sich nach dem Klick…