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Creepy Changelog

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Gerade hat sich TextMate aktualisiert und da finde ich folgendes im Changelog:

[2006-11-02: REVISION 1324]

[REMOVED] TextMate no longer pays tribute to human sacrifices, rape, nor does it show a picture of the God of the deaths in your dock -- ticket 945BEB5D

Also ich mochte das Halloween Icon...

links for 2006-11-09

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Die Wache vor dem Tor

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Ein Rätsel hatten wir hier ja schon lange nicht mehr:

Vor einem Dorf steht eine Wache am Tor, die Einwohner nur nach der richtigen Beantwortung einer Frage passieren lässt. Ein feindlicher Spion, der in das Dorf will, sitzt auf einem Baum und beobachtet das Tor:

Ein Bauer kommt. Die Wache sagt: “Acht”. Der Bauer antwortet: “Vier”. Er darf rein. Ein kleines Mädchen kommt. Die Wache: “Achtundzwanzig”. Das Mädchen: “Vierzehn”. Es darf rein. Ein Mönch kommt. Die Wache: “Sechzehn”. Der Mönch: “Acht”. Er darf rein.

“Soso,” denkt der Spion. “Der Code ist ja simpel”. Er geht zum Tor. Die Wache sagt: “Zwölf”. Der Spion: “Sechs” und wird verhaftet.

Was hätte der Spion antworten müssen?

Antworten in die Kommentare, und löst bitte nicht auf wie ihr drauf gekommen seid. Dann haben alle was davon…

Update:
Ihr hattet natürlich alle Recht. Die korrekte Antwort ist jeweils die Anzahl der Buchstaben in dem Wort das die Wache sagt.

(via: sag ich nach der Auflösung vowe)

Kalenderwoche

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Wer gerne die aktuelle Kalenderwoche erfahren möchte und weder einen praktischen Kalender in der Menüleiste, noch Lust hat sich sklavisch an die Regeln zur Berechnung zu halten, der nutze doch in Zukunft in bester Web 2.0 Manier den Service von vecka.nu.

Das heisst, wie jeder der des schwedischen mächtig ist bestätigen wird, ziemlich genau woche.jetzt und macht nicht mehr als die aktuelle Kalenderwoche in großen, freundlichen Buchstaben anzuzeigen.

Gran. Di. Os.

(via: Ein Kommentar zu diesem 43folders Aufruf)

2008: Einführung des StASI

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Was passiert eigentlich wenn man allen Admins die Benutzung von, let´s say, tcpdump, nessus, wireshark und dem ganzen anderen Handwerkszeug verbietet?

Dazu die Gedanken des Heise Justiziars:

(…)

Wie nicht anders zu erwarten, waren die Folgen für die IT-Industrie in Europa verheerend. Da das Gesetz eine Strafbarkeit auch dann vorsieht, wenn sich Administratoren in bester Absicht derartige Programme zur Kontrolle der eigenen Infrastruktur herunterladen - sie sich also verschaffen -, kam es bald zu Strafverfahren und Verurteilungen. Aufgrund der andauernden Verstöße gegen diese Vorschrift wurde Anfang 2008 das Staatliche Amt für Sicherheit im Internet (StASI) eingeführt, das nun sämtliche Internet-Aktivitäten in Deutschland überwacht und Computerverbrecher aufspürt. Seither wagt kaum mehr ein Admin, sich mit diesen Arbeitsmaterialien zu beschäftigen. Und es kam, wie es kommen musste: Offene Netzwerke, ungepatchte Rechner und unsichere Passwörter wurden schnell der Normalfall. Anfang 2009 kontrollierte etwa ein einziger Botnet-Betreiber über zehn Millionen Windows-Rechner alleine in Deutschland und übernahm damit probeweise für einige Tage die Kontrolle über die gesamte Infrastruktur Österreichs.

(…)

Lest euch am besten alles durch, denn wäre das nicht so traurig würde ich mich sicher kaputt lachen…

(via: EDV)

links for 2006-10-30

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Wahlcomputer sind böse

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So, Wahlcomputer sind also nicht nur zum Schachspielen geeignet und damit nachweislich verdammt manipulierbar, die letzte Bastion der Sicherheit, die ”geschützte Umgebung” die Manipulationen unmöglich machen soll besteht auch schon mal (nach einer(!) Beobachtung des CCC in Cottbus) für mindestens 15 Minuten aus einem unverschlossenen Raum und einem mindestlohnempfangenden Schulhausmeister im fast-Rentenalter. Und diese Betrachtung ignoriert noch die Möglichkeit das jemand aus dem Wahlamt den ROMs der Wahlcomputer zu Leibe rückt…

Na danke.

Fefe fasst das mal zusammen:

So, was haben wir denn jetzt?

  1. Wir haben gezeigt, daß die Maschinen leicht hackbar sind.
  2. Der Hersteller gibt zu Protokoll, er sähe sich außerstande, eine manipulationssichere Wahlmaschine zu bauen, hält das gar grundsätzlich für unmöglich
  3. Das Feigenblattargument, daß die Maschinen versiegelt, sicher verwahrt, sicher transportiert und sicher betrieben würden, erweist sich nach einem Blick in ein (!) Wahllokalprotokoll als unzutreffend.
  4. Die Checksumme wurde bei der Wahl nicht geprüft. Und selbst wenn, ein Schutz gegen ein manipuliertes ROM wäre das nicht gewesen.
  5. Ein kurzer Blick auf die finanzielle Seite enthüllt, daß der Einsatz von Wahlmaschinen erschreckend teuer ist und sich auch nicht amortisiert.

Und keine Sau berichtet drüber. Niemand. Oder habe ich da was verpasst? Es geht um einen (wenn nicht den) Grundstein unserer Demokratie und die Berichterstattung bleibt einfach aus. Ok, die Zeit hat einen Hintergrundbericht: Elektronische Wahlen : Prozente nach Belieben. Aber so etwas sollte IMHO in jeder Zeitung stehen, und von den Tagesthemen bis RTL2-Action News durch die News-Mühle gedreht werden.

Ich mag Computer ja wirklich gern, aber in diesem Fall sollte man definitiv bei der bewährten Zettel-Methode bleiben. Bitte unterschreibt alle die Petition gegen Wahlcomputer, bei 50.000 muss sich der Petitionsausschuss des Bundestags mit der Frage auseinandersetzen. Wir stehen bei 15725, also los. Wer trotz den ganzen Links da oben immer noch denkt das ich mal wieder Paranoia vor mir her schiebe lese doch wenigstens einen Wahlcomputer-Comic, der ist witzig, auf den Punkt und auch überhaupt nicht technisch.

(via: allüberall im Web, ich bin vor allem von Isotopp aus auf die Links gekommen)

Never Touch a Running System

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Manchmal ist diese Binsenweisheit der IT hochgradig kontraproduktiv, nämlich immer dann wenn man erst dann handelt wenn gar nichts mehr geht.

(…)

Wird ein System höchstens symptomatisch betreut, entwickelt es durch kurzsichtig und ohne Rücksicht auf den Gesamtzusammenhang durchgeführte Flickschusterei immer mehr Ungereimtheiten, die es einem neuen Sysadmin unmöglich machen, sich in das System zuverlässig einzuarbeiten. Wenn die Betreuung des Systems irgendwann immer schneller wechselt, weil niemand sich mehr damit herumärgern will, oder das System auch nur lange genug nicht mehr angefaßt wird, ist niemand mehr in der Lage, es zuverlässig zu betreiben geschweige denn wieder in einen sauberen Zustand zu überführen.

(…)

Sollte der geneigte Leser dieser Zeilen also einen Job in der IT haben, so führe er sich sich doch bitte den Vortrag von Benedikt Stockenbrand(pdf) zu Gemüte.

(via: yauh.de)