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links for 2006-09-10

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Kopierschutz entmündigt

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Kopierschutz- und DRM-Systeme sind eine Erfindung um dir zu verbieten was du mit deinem Medien machen kannst. DRM hilft dir nicht deine Musik zu verwalten, DRM räumt dir keinerlei Rechte ein, es ist eine richtig dumme Idee und ausserdem auch noch teuer.

Warum solltest Du Dir Gedanken darüber machen?

1) Du verliert die Kontrolle über Deine eigene Hardware. Die Kontrolle über Deine eigenen Computer und elektronischen Geräte übernehmen die Anbieter der DRM-Systeme. Diese können Dein Medienverhalten einschränken und überwachen. Und Dir jederzeit den Zugriff auf die erworbenen Medien entziehen. Schau mal in die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

2) Du verlierst traditionelle Verbraucherrechte. Du verlierst das Recht, die erworbenen Medien zu verkaufen oder zu verleihen. Du wirst nicht mehr in der Lage sein, Privatkopien anzufertigen oder Deine Medien mit Freunden und Deiner Familie zu teilen.

3) Du solltest Dir Sorgen um Deine Privatsphäre machen. Möchtest Du, dass eine detaillierte Übersicht über Dein Medienverhalten ähnlich gespeichert wird, wie Deine Telefonrechnung? Auf den Servern von Firmen, die Du nicht kontrollieren kannst und ggf. mit dem Zugriff durch Sicherheitsbehörden? Wo Data-Mining Programme mehr über Dich herausfinden können, als Du denkst? Willst Du, dass die Musikindustrie weiss, wann Du im Schlafzimmer Kuschelrock hörst?

4) DRM-Infrastrukturen eigenen sich hervorragend zur Zensur. Mit denselben Systemen, die hier Deinen Medienkonsum kontrollieren wollen, können in z.B. China auf allen Rechnern die Wörter “Demokratie” oder “Dalai Lama” zensiert werden.

5) Kopierschutz und DRM-Infrastrukturen sind teuer und müssen von irgendwem bezahlt werden. Die Rechnung ist ganz einfach: Du zahlst als Verbraucher höhere Preise und die Künstler bekommen weniger Einkommen.

Kopierschutz entmündigt Dich in Deinem Medienkonsum. Nutze Deine Macht als Verbraucher und boykottier diese Technologien einfach!

(quasi Fullquote via: netzpolitik.org)

Quote of the Morning

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Morgenstund hat Gold im Mund

Ich bin so knallvergnügt erwacht.
Ich klatsche meine Hüften.
Das Wasser lockt. Die Seife lacht.
Es dürstet mich nach Lüften.

Ein schmuckes Laken macht einen Knicks
Und gratuliert mir zum Baden.
Zwei schwarze Schuhe in blankem Wichs
Betiteln mich Euer Gnaden.

Aus meiner tiefsten Seele zieht
Mit Nasenflügelbeben
Ein ungeheurer Appetit
Nach Frühstück und nach Leben.

(Joachim Ringelnatz)

Oder, wie es Adrian Cronauer sagen würde: Gooood Morning Vietnam!

(via: HSU-Bibliothek)

Steve Irwin ist tot

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Der Held aller langweiligen Sonntage, Steve Irwin, ist gestorben. Ein Stachelrochen wurde ihm am Great Barrier Reef zum Verhängnis…

Steveirwinisdead

Ein Nachruf:

Ein irrer Australier, der in einer Art Pfadfinder Uniform durchs Unterholz stampfte und genau dass mit giftigen Tieren machte, was man laut sämtlicher auf der Welt erscheinenden Ratgeber niemals tun sollte: er zerrte die Tiere am Schwanz aus ihrem Versteck, wedelte mit ihnen vor der Kamera rum, während er erzählte, dass man so was niemals tun sollte, weil diese besondere Schlange das allergiftigste Tier sei, dass sich die Evolution in einem grimmigen Albtraum jemals ausgedacht habe und ihr Biss 10.000 Elefanten und halb Sydney töten könnte.
Das berichtete er aber nicht in einem streng wissenschaftlichen Ton, sondern er brüllte wie ein Losbudenverkäufer auf der Kirmes die nötigen Fakten dem Zuschauer ins Ohr, während er die Schlange drei Zentimeter von seinem Kopf weg hielt. Dann schmiss er die Schlange wieder weg, weil er gerade irgendwo ein Krokodil entdeckt hatte.

Ich glaube, der Grund warum er nie gebissen wurde, war einfach, dass die Tiere viel zu perplex ob der Unverschämtheit waren, die ihnen da angetan wurde. Da wappnet man sich Jahrmillionen durch fiese Signalfarben und immer giftigeres Gift, ist also eine unfassbare, tödliche Gefahr, und dann kommt ein Mann in Bermuda Short, zerrt einem am Schwanz und schreit einen an. Da kann man das Beißen schon mal vor lauter Schreck vergessen.

Rest in Peace Steve, and thanks for all the snakes.

(via: Nerdcore)

Linuxtage in Essen 2006

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Wenn ihr dieses Wochenende (9. und 10. September 2006) noch nichts vorhabt, ein wenig an Computern und Linux interessiert seid und aus Essen oder Umgebung kommt habe ich einen guten Tip für euch: Die Linuxtage in Essen.

Die Linuxtage in Essen finden am 9. und 10. September 2006 im Glaspavillon der Universität Duisburg-Essen statt. Samstag 10:00 - 18:00 Uhr und Sonntag 10:00 - 16:00 Uhr. Aufbau an beiden Tagen ab 08:00 Uhr.
Der Glaspavillon gehört zum roten Gebäude, und befindet sich zwischen den Gebäudeeingängen R11 und R12 (auf dem Lageplan des Hauptcampus Essen am rechten Rand).

Am Event wird es mehrere Community-Stände (u.a. Debian, OpenOffice.org und Gentoo), einen Themenpark und Referate sowie Workshops geben. Linux, Freie Software und OpenSource.org haben längst ihren Platz in der modernen EDV eingenommen.

Der Bogen ihrer Anwendung spannt sich dabei von kleinen Embedded-Systemen über Heim- und Büroanwendungen bis hin zum Rechenzentrum.
Beeindruckend und faszinierend zugleich ist dabei, wie verschiedene Interessen und Aufgaben zu einem Ziel beitragen: Freie Software für die Informationsgesellschaft. Die Linuxtage in Essen informieren darüber.

So wie der Zugang zu Freier Software eine Säule für Linux ist, ist der freie Zugang zu Information ein Grundthema der Linuxtage in Essen.

Am Samstag kann ich leider nicht vorbeischauen, aber am Sonntag von 12:00 bis 13:00 Uhr werde ich in Saal II sein und dort einen Vortrag über Debian auf der NSLU2 halten. Regelmässigen Lesern von instant-thinking.de ist dieses Thema natürlich schon bekannt, aber vielleicht finden sich ja doch noch einige Menschen die noch nie etwas von Linux auf embedded Systemen gehört haben… Auch die restlichen Vorträge hören sich interessant an und eigentlich sollte jeder ein Thema finden für das er sich interessiert.

Ausserdem ist der Eintritt frei und im Fernsehen kommt vermutlich auch nix

See you on Sunday.

Parkour/Banlieue 13

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Erinnert sich noch einer der Älteren an den Russian Climbing Eintrag? Diese Cyborgs betreiben einen Sport namens Parkour.

Parkour - an art to help you pass any obstacle; to go from point A to point B using only the possibilities of the human body. This art originated with French soldiers in Vietnam and was developed by David Belle, inspired by his father.

Dieser Erfinder des Sports, David Belle, ist auch in einem klasse Action-Streifen zu sehen. Der deutsche Titel ist mit Ghetto Gangz - Die Hölle vor Paris zwar unter aller Kanone verglichen mit dem französischen Banlieue 13 aber das ist bei der gebotenen Action wirklich nur Nebensache. Guckt euch mal diese knappen drei Minuten an um einen Eindruck von dem Film zu bekommen und besorgt euch danach die DVD geht ins Kino oder seht zu das ihr sonstwie dran kommt…

Mehr zu Parkour findet sich z.B. hier:

(via: LostFocus)

Das Nintendo DS wird immer interessanter

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Nachdem bereits meine Freundin, meine Schwester und deren Freund mit einem DS-Lite ausgerüstet sind und ich auf so Spiele wie Mario Kart DS, New Super Mario Brothers und Dr. Kawashima´s Gehirn Jogging abgehe wie Sau, überlege ich ob ich nicht auch dringend ein DS brauche…

Three DS

Jetzt wurden auch noch Rundenbasierte Strategiespiele angekündigt wie Panzer Tactics DS oder gasp! Civilization DS

Versteckt meine Kreditkarte!

(via: Binary Bonsai)

links for 2006-08-26

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