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Gevatter Tod im Planetarium Bochum

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Der instant-thinking.de Veranstaltungstip für Montag Donnerstag den 19. Januar 2006:

Gevatter-Tod

Das Hörspiel wurde inszeniert von Leonhard Koppelmann und hat eine Länge von ca. 150 Minuten. Unter anderem ist Peer Augustinski als Tod zu hören. Die Aufführung ist eine Kooperation zwischen dem Planetarium und dem WDR Köln / Radio Eins Live. Die WDR-Hörspielredakteurin Isabel Platthaus wird anwesend sein. In einer Pause ist für Erfrischungen gesorgt.

Die Freundin und ich werden uns das auf jeden Fall ansehen/hören…

Mehr Infos gibt es auf der Homepage des Planetarium Bochum.

Update:
Mist. War ausverkauft… Next time…

Doom 3 Classic Doom

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12 Jahre auf dem Index und kein bisschen müde. Der erste Teil von Doom war eine meiner absoluten Schlüsselerfahrungen auf dem Gebiet der Videospiele. Knee Deep in the Dead, Baby.

Wer sich nochmal mit den eckigen Levels und den alten Monstern rumschlagen will, kann das jetzt auch in zeitgemäßer Doom 3 Optik tun.

Doom 12-8-5

Dank des Classic Doom for Doom 3 Projekts kann man die Level 1-9 nochmal spielen. Ausserdem gibt es den Doom-Soundtrack als MP3 zum Download und das ganze läuft (ein installiertes Doom 3 vorausgesetzt) unter Mac OS X, Linux und Windows.

(via: c’t 2/2006, S. 215, Spiele-Notizen)

Wir sehen was was du nicht siehst

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10-01-06 1658

Aber was genau sehen die beiden da? Ein Flugzeug? Einen Vogel? Ein Ufo? Superman?

Tips werden angenommen, Anwesende sind von der Teilnahme ausgeschlossen…

Update:
Wow mit so vielen Kommentaren habe ich ja gar nicht gerechnet. Jetzt auch endlich die Lösung, sonst werde ich auf der Arbeit noch gelyncht… Ihr lagt fast alle nah dran.

Die Lösung ist: Fernseher bei Burger King, Titten.

Genauer, Stacy Ann Ferguson und der Rest der Black Eyed Peas plus einer Horde Tanzmariechen in dem Video My Humps.

Der Link führt nur zu einem Ausschnitt des Videos, vermittelt aber einen guten Eindruck von der “Handlung”

Quote of the Day

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Ich würde gerne Schach über kodierte Todesanzeigen spielen.

Kollege im Gespräch

Noch merkwürdiger als diese Idee ist allerdings, das ich darüber nachdenke was Todesanzeigen wohl so kosten…

Geeks in Love

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Es ist ja nicht so einfach für (männliche) Menschen, die dummerweise auch Geeks sind, Mädchen kennen zu lernen deren Nachname nicht .jpg lautet…

Trotzdem, oder vielleicht auch genau deswegen, mangelt es dieser speziellen Spezies Mensch nicht an Kreativität auf der Suche nach der besseren Hälfte.

Da wäre zum Beispiel der 17-jährige Eric Wolfe, der seine aktuelle Freundin per iPod-Jacking kennen gelernt hat.

iPod-Jacking ist eine vor allem in den USA beliebte Freizeitbeschäftigung, bei der man seine Kophörer in den iPod des Gegenübers steckt und vice versa.

so when i was walking down i plugged in my earbuds and put on a cute song real quick i thought she might like….. i sat 2 seats to her side

_i waited till she glanced over at me( i was kidna lucky she ever did) so i looked back at her and put on a small smile and said hi_

she seemed friendly so i asked what she was listening to while taking out her headphone and plugging in mine she was a little confused at first but then laughed when she realized what i was doing

Die ganze Story ist im Cult of Mac Blog nachzulesen.

Eine ganze Ecke stalkiger ist es dann schon, wenn man im mit WLAN ausgestatteten Café den Netzwerk-Traffic abhört um an den Screen-Namen des weiblichen Geschöpfes gegenüber zu kommen…

You’re sitting at this coffee table with your laptop, when suddenly you notice this nice woman accross the room, apparently chatting via IM or IRC on her laptop. You want to just get up and start having a conversation with her, but you’re the shy geek type. What can you do? Leverage your geekdom! Whip up a script to sniff the WiFi network for her IM screenname or IRC nickname, then just instant-message/query her! Somehow, she’ll be surprised and amazed and accept a date with you.

Und das scheint wohl zu funktionieren wenn man dem wired Artikel Cracking the Code to Romance Glauben schenken möchte. Eine gewisse Niki kommentiert ausserdem bei zengun.org:

If some guy actually bothered to take the time to do such a thing for me, you better believe I’d accept the invitation. :P That’s such a charming concept. :)

Verrückte Welt, was? Früher musste man wenigstens einen anständigen Säbelzahntiger präsentieren, später dann Blumen und Pralinen. Heute reichen profunde Kenntnisse der Netzwerktechnik, ein Laptop und die manpage von tcpdump

(via: The Cult of Mac Blog und ThinkNerd)

Acht Videospiel Mythen

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Henry Jenkins, ein Professor am MIT nimmt in seinem Artikel <a href=”http://www.pbs.org/kcts/videogamerevolution/impact/myths.html” title=”The Video Game Revolution: “Eight Myths About Video Games Debunked” by Henry Jenkins | PBS”>Reality Bytes: Eight Myths About Video Games Debunked die folgenden acht Mythen auseinander:

  1. The availability of video games has led to an epidemic of youth violence.
  2. Scientific evidence links violent game play with youth aggression.
  3. Children are the primary market for video games.
  4. Almost no girls play computer games.
  5. Because games are used to train soldiers to kill, they have the same impact on the kids who play them.
  6. Video games are not a meaningful form of expression.
  7. Video game play is socially isolating.
  8. Video game play is desensitizing.

Herrlich zu lesen und die Links zu seinen Quellen sind auch interessant…

(via: Sven)

Wie man eine Mighty Mouse sauber macht

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Das Teil hat zwar keinen Mausball, aber dafür einen Scrollball. Und der scheint irgendwann dreckig zu werden.

Um den sauber zu kriegen muss man entweder die Maus ausseinander nehmen, oder man hat etwas Isopropyl-Alkohol im Haus. Dann sollte es auch klappen wenn man die Maus ausstöpselt(!), und dann einen Tropfen auf den Ball gibt und dran dreht. Das ganze ein bis zwei mal wiederholen. Trocknen lassen(!). Fertig.

Kann die Deike sicher mal gebrauchen und ich hoffe weiterhin auf eine Bluetooth-Version der Mighty Mouse.

Repetitive Information Nerd Atttention Deficiency Syndrome

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Schuldig in allen Anklagepunkten.

IAD (Internet Addiction Disorder), RII (Repetitive Information Injury), PIG (Pathologischer Internet-Gebrauch) und NADD (Nerd Attention Deficiency Disorder). Ich hab sie alle. Die Infomanie hat mich ziemlich fest in ihren Klauen. Ich habe die letzten paar Tage mal meinen Feedreader aus gelassen um zu sehen ob das einen Einfluss auf meine Gewohnheiten hat.

Es hat.

Ich beobachte mich oft selbst dabei wie ich an dem unerschöpflichen Fluss der Informationen (sprich meinem Feedreader, del.icio.us, digg) sitze und mir immer und immer mehr Zeug rausfische, sortiere, bookmarke, in ein Wiki werfe und in ganzen Heerscharen von Browserfenstern und Tabs sammele, horte, hamstere.

Know the signs. (…) RII is when you’re stuck in a consumption loop. Your brain is thinking it’s more important to continue to find something to soak in rather than moving on to your next project. It’s tricking you into continuing with thoughts like, “Hey, it just takes a second to press that Get Email button… or that Refresh Feeds button…. go for it man! You never know when you’ll hit the information gold-mine!” Problem is, those seconds turn into minutes… and you’re suddenly staring at the same pages, listening to the same JUST DO IT advice, and suddenly 30 minutes have passed and you haven’t actually done anything.

Und jetzt gerade ist mir ein geradezu historisches (wenn auch noch lange nicht das älteste) Fenster untergekommen, dessen Inhalt sich um genau dieses Thema dreht.

NADD ist bei mir allerdings noch um einiges ausgeprägter als RII. Ich mache sehr, sehr viele Sachen gleichzeitig.

Jetzt gerade im Moment läuft auf meinem Desktop so einiges ab. Während ich diese Zeilen schreibe wird ein Film in H.264 kodiert, iTunes läuft, ich habe, Moment eben, 6 Terminalfenster offen von denen 3 abgebrochene Verbindungen zu anderen Maschinen zeigen (Note to self: die sollte ich gleich wieder aufbauen…), ich lade per CridManager zwei Filme von meinem DVB-T Receiver auf den Mac runter, hier liegt eine unfassbare Anzahl von Safaritabs in 9 verschiedenen Fenstern, ich chatte im ICQ, idle im IRC, habe in SubEthaEdit einige ToDo Listen offen, aus einem mir unbekannten Grund ist eine FTP-Verbindung zur NSLU2 offen, dahinten sehe ich auch noch die Reste meiner Quicksilver Config- und Tune-Orgie von gestern Abend, Mail wartet auf neue Nachrichten (und darauf das ich auf ein paar mails antworte), auf dem Desktop liegen Screenshots, MP3s, Fotos aus meinem Handy, ein paar Ruby Code-Snippets und ein paar verschiedene Versionen CridManager, Project X und TV-Browser die erst zur Hälfte zusammen gesetzt sind.

Das ist es so ziemlich.

Das ist aber kein Multitasking, das ist NADD. Ich finde bei mir ist es erstaunlich einfach zu diagnostizieren… Meine geliebte Freundin kriegt ausserdem Anfälle wenn sie mal an meinen Computer muss und sagt so Sachen wie: “Was ist das alles für Kram?” und “Bitte mach mir einfach nur ein Browser-Fenster auf.” Sicheres Zeichen.

Wenn du rausfinden möchtest ob deine Freunde (oder andere Leute) ebenfalls daran leiden, probiere diesen einfachen Test:

  1. Frage deinen (aller Wahrscheinlichkeit nach männlichen) Patienten ob du kurz an seinen Computer darfst.
  2. Jetzt mach ein paar Sachen: Verändere die Größe eines Fensters, schliesse irgend etwas, lade etwas aus dem Internet runter und lege es irgendwohin. So Zeug.
  3. Drehe dich vorsichtig um.
  4. Möglichkeit A: Dein Patient steht da und schaut dich verständnislos an. Möglichkeit B: Als du das Icon 12 Pixel nach rechts bewegt hast ist dein Patient an die Decke gesprungen und hält sich dort nun, stark schwitzend, mit nichts als seinen Eck und Schneidezähnen in verkrampfter Haltung fest.
  5. Möglichkeit A: Sage höflich danke. Möglichkeit B: Schnell weg von dem Computer! Und jetzt versprich das du deinem Patienten einen iPod gibst wenn er runter kommt und gib ihm ausserdem einen Link zu diesem Artikel. Halte Tee und/oder ein SWAT-Team bereit, je nachdem ob du das Weisse in seinen Augen sehen kannst…

Hm. Das komische/tolle ist allerdings das ich es gerne mag wenn so viele Sachen passieren. Und wenn ich mich dann auf etwas einschieße, dann ist es wirklich gutes, konzentriertes Arbeiten. Der Trick ist es nur, da möglichst oft hinzukommen um die Dinge geregelt zu kriegen die wichtig sind. Im Anschluss kann man RII und NADD wieder so richtig ausleben und den Fluss der Informationen auskosten bis der Hauptspeicher schmilzt…

Personally, I rank my NADD as a key talent. My ability to consume and understand information is essential to working in a industry which likes to reinvent itself every five years. There’s lots of safe work in high tech that doesn’t require NADD, but I’ll risk it, RII and all, because my brain is unique sponge and when I stop using it, I might as well be dead.

Diese beiden Artikel über NADD und RII von Rands In Repose (aus denen ich auch zitiert habe) möchte ich der geneigten Leserschaft besonders ans Herz legen: Rands In Repose: N.A.D.D., Rands In Repose: Repetitive Information Injury.

Mehr zu lesen und via einem davon: yauh, segert.net, theflow.de, taz.de, 43 Folders, heise.de.

Wird man nasser wenn man im Regen rennt?

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Nun, das kommt darauf an, lässt sich aber im großen und ganzen so sagen:

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Genauer erklärt es einem ein Artikel der BBC: Do you get less wet if you run in the rain?

Bemerkenswer finde ich dieses P.S.:

If the rain is falling at an angle it is possible to decrease your total wetness by running in the correct direction. Unfortunately this may not coincide with the nearest shelter direction. If you are worried about this, we may be able to deal with it in a further instalment.

PPS: Alternatively, ignore the maths and get an umbrella.

Endlich ist Mathe mal für was gut, was?

(via: vowe)