Minimalistische Implementierung von Computerkram in Wohnungen

Ist das ein Titel? Aber zur Sache:

Ist es nicht erstaunlich, wie sehr Geeks wie du und ich1 sich Gedanken darüber machen, wie sich Computer und anderes technisches Gerät in den Wohnraum und damit das Leben2 integrieren lassen?

Man nehme nur dieses neue MacBook Air. Oder dieses iPad. Je nachdem, was einem eben besser passt… Der ganze Sinn dieser Formfaktoren scheint ja darin zu bestehen, immer und überall dabei zu sein, respektive auf dem Couchtisch eine gute Figur zu machen. Aber der Hauptcomputer3 steht halt immer noch irgendwo rum. Selbst, wenn ein 13″ Air als Hauptcomputer dient4, ist so ein Arbeitsplatz mit großem Bildschirm, externer Tastatur und Maus Trackball Trackpad Zeigegerät doch durch nicht sehr viel zu ersetzen…

Daher mache ich mir, obwohl ich auf absehbare Zeit keinen Schreibtisch mehr zuhaus haben werde und eigentlich auch schon ein 15″ MacBook Pro als nächster Computer eingeplant ist, hin und wieder Gedanken, was man denn da so schickes einsetzen könnte um den Hauptcomputer schick im Wohnraum zu platzieren.

Studio Desk

Mir gefällt beispielsweise dieses Studio Desk total gut:

Studio Desk

Der Hersteller verlangt zwar geschmeidige 600 $, aber schick ist der allemal und der Verzicht auf sichtbare Kabelführung ist sicher den ein oder anderen Euro wert… Der Hersteller, Bluelounge, verkauft auch allerlei anderen Orga-Kram der auch gut auf eher normale Schreibtische passt.

BookArc Stand BookArc StandEbenfalls passend für so gut wie jeden Schreibtisch ist der BookArc Stand. Er bietet einem MacBook eine angemessene Ruhestätte während die Arbeit auf einem großen Bildschirm stattfindet. Für mich wäre das eher nichts, ich finde Multi-Monitor-Setups einfach zu praktisch…

Auch dieser Hersteller, Twelve South, hat noch so einige andere Design-Höhepunke im Angebot. Besonders für das iPad gibt es gelungene Lösungen für die Aufbewahrung und den Transport des schmucken Computers.

WallDock

Aber kommen wir mal lieber zu realistischen und trotzdem sehr praktischen Helfern. Mit dem Walldock kann man Steckdosen zu praktischen iPhone-Ladestationen umfunktionieren. Und in der Küche hat man gleichzeitig eine Möglichkeit, das Rezept des gerade herzustellenden Gerichts in einem angenehmen Lesewinkel vor sich zu haben.

So eine Ladestation wäre vor allem deshalb praktisch, weil wir an dem mini im Wohnzimmer5 nur ein Dock haben…

iMac mini Schreibtisch

Wir haben daheim vor wenigen Tagen Wochen6 unseren Esstisch um Wohnzimmer um 90° gedreht. Er steht nun nicht mehr mit der langen, sondern mit der schmalen Seite an der Wand. Auf diese Art und Weise haben wir Platz geschaffen, um ein Sideboard oder eine Vitrine oder ähnliches stellen zu können. Sollte das aber vielleicht doch nicht so schrecklich nötig sein,7 so könnte man ja einen sehr schmalen Schreibtisch aus Ikea-Standard Teilen bauen:

Nein, ergonomisch sieht das nicht gerade aus, und nein, vielleicht ist das auch nicht so richtig praktisch. Eventuell entpuppt sich das auch in Kombination mit einem 27″ iMac als nicht sonderlich stabil und dann fiele dieser iMac ja herunter…

Aber: Es sieht total super aus, ist gar nicht so teuer8 und allein weil es geht beschäftigt mich das sehr…

  1. Da du dieses bescheidene Blog liest, ist es recht wahrscheinlich, dass du einer bist. Falls nicht, hey, es ist nie zu spät… []
  2. in deins und das deiner Mitbewohner… []
  3. Von mir im vor zwei Sätzen verlinkten Post etwas despektierlich Arbeitstier genannt []
  4. Seriously: Wenn ihr nur ein Review lesen wollt, lest dieses. []
  5. Der Medien-Computer des Haushalts, da werden die iPhones auch mit iTunes gesynct []
  6. Kinder, wie die Zeit vergeht… []
  7. Wir haben uns wirklich von ganz schön viel Zeug getrennt. BTW, hat jemand Interesse an Teetassen? []
  8. Jaja, von diesem iMac mal abgesehen, ich weiß… []

Storage – Oder: Wohin mit dem ganzen Kram?

Storage ist knapp.

Dabei ist es völlig nebensächlich, ob wir über virtuellen Storage auf Festplatten und anderen elektronischen Medien sprechen, oder über den tatsächlichen, physischen Raum in dem wir unsere ganzen Plörren verstauen können, reden.

Es gibt, aus aktuellem Anlass und meiner begrenzten Erfahrung nach, kaum eine bessere Art, tiefe Einsicht in die persönlichen Storage-Probleme beider Coleur zu erhalten, als ein Arbeitszimmer in ein Kinderzimmer zu verwandeln.

Denn eben in diesem Raum befindet sich per definitionem der mitunter größte Teil realer wie virtueller Plörren. Diese verteilen sich im Groben wie folgt:

  • Bücher: Viele Bücher. Aus Papier. Zweireihig und gestapelt in einem überquellenden Regal1.
  • Papierkram: Behörden-Korrespondenz, Rechnungen & Quittungen, Kontoauszüge, Gehaltsabrechnungen und so weiter. Das Zeug liegt, abgeheftet in thematisch sortierten Ordnern, in einem Schrank.
  • Lose Hardware: Drucker, Scanner, Kameras nebst Stativ, Blitz und Objektiven, Vermutlich so 100 CDs und DVDs, ungefähr 3 Kilo diverse Kabel und Adapter. Das alles verteilt sich auf einen Schrank und zwei Schubladen.
  • Fotos: Auf Papier. Relativ unsortiert in Alben und lose. Füllen eine Schublade.
  • Der Cube: Zentraler Server für Backup, alles Mögliche™ und spezielle Spezialaufgaben™ . Gebietet über zwei externe MyBook-Festplatten mit einer Gesamtkapazität2 von 1,5 TB. Wohnt auf einer kleinen Kommode neben meinem Schreibtisch.
  • Dennis Schreibtisch3: Im wesentlichen ist das eine MacBook Docking Station bestehend aus einem 100 MBit Netzwerk-Anschluss, einem antiken 17″ Display, Maus, Tastatur, einem mStand und den Soundsticks nebst Subwoofer.
  • Kathis Schreibtisch: Ich bin mir gar nicht völlig im Klaren darüber, was die Liebste so alles in und auf ihrem Schreibtisch lagert, aber es ist schon eine beachtliche Menge.
  • Der ganze Rest: Das rangiert zwischen Tischtennisschlägern, Geschenkpapier, Stauder-Deckel-Sammlung, Druckerpapier, Briefumschlägen und was eben noch so da ist…

Das alles muss da raus, um Platz zu schaffen für kinderzimmertypische Möbel wie Bett, Schrank, Wickelkommode and what have you. Dazu Spielzeug, andere Bücher aus Papier, Windeln, Puder, Cremes und ganz sicherlich noch mehr Zeugs, von dem ich bisher noch nicht mal ahne, dass es in Zukunft wichtig werden wird.

Ja. Und da ich nun mal so bin wie ich bin, werde ich die Fortschritte die Kathi und ich in der Sache erzielen, hier aufschreiben. Vermutlich wird die Migration sowohl zeitlich als auch thematisch wie folgt aufgeteilt:

Stay tuned for Links and Posts…

  1. Nicht dem verlinkten []
  2. die natürlich nett ausgelastet ist… []
  3. Das Bild ist, $DIVINITY sei dank, schon was älter und der Schreibtisch schon deutlich kleiner und ordentlicher []

QuickLinks vom 12. Juli bis zum 20. Juli

Meine delicious.com-Links vom 12. Juli bis zum 20. Juli:

~ sweet ~

Wohnung Hausdykerfeld Grundriss-1Hach ja, nächsten Monat wird umgezogen. Back to Essen-Schonnebeck. Zuhause ists halt doch am schönsten…

Sollte hier also die Blogging-Frequenz noch weiter fallen, liegt das daran das ich mit Dingen wie Tapezieren, Streichen und Schränke ab- und aufbauen beschäftigt bin.

Wäre doch nur jeder Umzug so einfach wie:

scp -r root@glockenstrasse:/home/kathi&dennis/;

root@hausdykerfeld:/home/kathi&dennis/

ssh root@glockenstrasse "rm -rf /home/kathi&dennis"

Und feddich…

Falls ihr mal vorbeikommen wollt habt ihr da rechts am Rand zur ersten Orientierung den Grundriss unseres neuen ~ zum anklicken und gut finden.