11. März 2008 | Tags: apple, backup, computer, flickr, hardware, hd, mac, macbook, timemachine, umzug
Meine Schwester hat ihre erste eigene Wohnung bezogen und verzichtet dort auf einen Schreibtisch.

Eben dort stand allerdings bisher immer ihr iMac G5 mit dem sie ihre üblichen Computerarbeiten verrichtet hat. Nun also, mit weniger Platz ausgestattet, brauchte sie einen neuen Computer der weniger Platz in Anspruch nahm. Da sie sich nicht mehr vorstellen konnte zurück zu einen Windows basierten Notebook zu wechseln war es recht klar dass sie ein MacBook braucht.
Also los, den Informatikerbruder eingepackt und auf zum Mac-Händler des Vertrauens. Dort erklärte man uns dann, dass leider kein MacBook mehr in der gewünschten Ausstattung da sei, dass man aber denke das am folgenden Dienstag (26. Februar 2008) eh ein neues vorgestellt würde.
Also warteten wir auf den Dienstag und in der Tat, es kamem neue MacBooks mit verbesserter Hardware und ausserdem etwas günstiger als die Vorgängergeneration.
Ich habe dann so ca. 10 Minuten nachdem die Apple Stores wieder online waren bei scnet angerufen.
Ich: Hi, ich würde gerne eins von den neuen MacBooks bestellen…
scnet: Die wurden ja gerade erst vorgestellt, klar ich kann eins bestellen.
Ich: Allerdings brauche ich es dringend bis spätestens Samstag, es ist für meine Schwester und die zieht da um…
scnet: Ja gut, also das sollte schon klappen…
Ich: Das muss aber sicher sein, können Sie mir versprechen dass es dann bis spätestens Samstag da ist?
scnet: Ja, versprochen.
Und das ist ja schon ein Wort, oder?
Der bevorzugte Mac-Händler hielt sein Wort und bereits am Donnerstag konnten wir ein niegelnagelneues MacBook abholen.
Man stelle sich das bitte noch mal kurz vor. Am Dienstag wird ein neues MacBook vorgestellt und von mir bestellt. Zwei Tage später ist das Teil da und fertig zum abholen. Das nenne ich wirklich prompten Service.
Bemerkenswert war dann auch der Umzug vom alten iMac zum neuen MacBook. Auf dem iMac war bereits Mac OS X 10.5 installiert und meine Schwester hatte eine externe Platte mit Time Machine Backups gefüllt.
Nach dem Begrüßungsvideo des MacBooks haben wir dann bei der Frage “Haben Sie bereits einen Mac?” die Option gewählt Dateien, Programme und Einstellungen aus einem Time Machine Backup wieder herzustellen.

Das dauerte dann zwar eine gewisse Zeit, aber nach einer guten Stunde war alles rübergeschaufelt und fertig zum benutzen als wäre nie etwas anderes gewesen.

Das einzige was nicht exakt hinhaute war die Anordnung der Icons auf dem Desktop, ich denke das ist den unterschiedlichen Auflösungen geschuldet und zu verzeihen…
Beeindruckend daran ist vor allem, dass hier nicht nur einfach Daten kopiert wurden, es wurde auch die Kluft zwischen zwei unterschiedlichen Prozessorarchitekturen so dermassen elegant überbrückt, dass ich mir ehrlich gesagt ein wenig überflüssig vorkam. So etwas kann wirklich jeder.
Derzeit wartet meine Schwester nun auf die Ankunft ihrer Time Capsule. Damit werden dann ihre Backups in Zukunft kabellos über 802.11n WLAN im Hintergrund ablaufen und für den Fall der Fälle bereit stehen…
Stay tuned for more Backup Tales from the Time Machine…
27. September 2007 | Tags: apache, blog, code, dns, grafik, instant-thinking.de, links, rss, typo, umzug, web, wordpress
Chris hatte gefragt inwiefern sich so ein Server-Umzug auf die Besucherzahlen auswirkt.
Ich muss sagen dass ich sehr zufrieden bin. Mein Blog hatte eigentlich nie soo viele Besucher, aber wie es ausschaut sind die 100 Leute die hier früher täglich reinschauten jetzt auch wieder da. Das finde ich gut, ihr seid herzlich willkommen.

Man kann das Tal der DNS-Umstellung sehr gut erkennen und auch, dass in der Zeit vor dem Umzug, vermutlich wegen ständiger QuickLinks-Postings, immer weniger Besucher kamen.
Am wichtigsten für die schnelle Regeneration waren sicherlich die URL-Umleitungen von den alten Typo-Links auf die neuen WordPress-Links per mod_rewrite. So muss sich keine Suchmaschine eine neue URL merken, User müssen ihre Feeds nicht umstellen und instant-thinking.de erhält Besucher über die alten Suchmaschineneinträge.
Wer also einen Server-Umzug und/oder einen Wechsel des CMS vor sich hat, sollte auf jeden Fall an diese Umleitungen denken. Und wer von typo zu WordPress wechselt, kann hier meine Regeln (bei denen das mod_rewrite Cheat Sheet sehr geholfen hat) abschreiben:
Rule to transfer the old (Typo-Style)Image-Requests to their new Home:
RewriteRule ^files/(.*)$ /wp-content/uploads/2007/09/$1 [R=301,L]
Rule to get rid of the old article-element in the URLs:
RewriteRule ^articles/(.*)$ /$1 [R=301,L]
Get the old Feed URLs on Track:
Site-Feeds:
RewriteRule ^xml/rss/feed.xml$ /feed/ [R=301,L]
RewriteRule ^xml/atom/feed.xml$ /feed/ [R=301,L]
Comment-Feed:
RewriteRule ^xml/rss20/comments/feed.xml$ /comments/feed/ [R=301,L]
Ich habe die ganzen alten Grafik-Dateien in den /wp-content/uploads/2007/09/ Ordner geworfen und Requests auf die alten Orte dahin umgeleitet, neuere Uploads werden von WordPress ja automatisch passend sortiert hochgeladen.
Etwas hässlich ist, dass der Atom-Feed auf den RSS-Feed umgeleitet wird, aber ich denke das werden aktuelle Feed-Reader schon verpacken…
Always remember kids, cool URIs don´t change!
12. Februar 2007 | Tags: computer, internet, real life, telefon, umzug, versatel
Gute Nachrichten von der Versatel. Als ich das letze mal was Gutes über meinen Provider schreiben wollte, hat das leider doch nicht geklappt. Aber jetzt:
Am Freitag war ich im Versatel-Shop in der Essener City um noch mal nachzufragen was denn wohl aus meiner ursprünglichen Beschwerde geworden ist. Dazu konnte mir der nette Mitarbeiter leider nichts sagen, er hat aber dafür die gesamte Geschichte noch mal mit mir zusammen in ein Online-Formular eingegeben und abgeschickt. Ich habe ausserdem meine Handy-Nummer angegeben und rechnete eigentlich nicht mit einem Rückruf.
Weiter nach dem Klick…
Ungefähr 2 Stunden und einen Friseur-Besuch später klingelte aber mein Handy und es war die Versatel. Die Dame am anderen Ende der Leitung entschuldigte sich für den Verlauf meines Umzugs und bot mir als Entschädigung die Gutschrift der Grundgebühr für die Monate Dezember und Januar (jeweils 35 €), aufgerundet auf 100 € für meinen Ärger, an.
Die habe ich angenommen und bin nach wie vor positiv überrascht über die Reaktionsgeschwindigkeit und das kulante Einlenken der Versatel. Warum denn nicht gleich so?
Später am Tag erreichte mich dann noch ein Anruf. Ob ich mit der Handhabung meiner Beschwerde zufrieden gewesen wäre. Na und ob! Der Umzug war zwar unter aller Kanone, aber die Wiedergutmachung macht mich wieder zu einem glücklichen Kunden. Ausserdem konnte ich dann noch per Telefon in einen günstigeren Tarif wechseln (ohne die Vertragslaufzeit zu beeinflussen) und habe noch eine Gutschrift über 5 € bekommen…
Schon komisch das manchmal erst alles schief gehen muss bevor man sich über ein Unternehmen freuen kann…
28. Januar 2007 | Tags: computer, datenschutz, internet, real life, umzug, versatel
Also, man sollte ja eigentlich nicht nachtreten und eigentlich sollte dieses Posting auch ein Lob der Versatel werden. Das Internet bei mir daheim läuft seit Mittwoch ohne jedes Problem und mit ordentlichem Durchsatz.
Und ich wollte die Versatel jetzt einfach noch mal loben das sie die Daten ihrer Kunden schützt und keine Verbindungsdaten speichert.
Wollte ich. Echt.
Aber, und das ist ja echt doof, die Versatel sagt nur sie tue es nicht und tut es dann doch…
Auch Versatel verneinte anfangs eine Speicherung kategorisch und räumte diese ebenfalls erst ein, nachdem ihr Postings von abgemahnten Versatel-Flatrate-Nutzern vorgehalten wurden: Higgibaby und dergute sollten der Kanzlei Dr. Karl, Urmann & Wagner für den Tausch von zwei Videos im BitTorrent-Netzwerk jeweils einen “Abgeltungsbetrag” in Höhe von 250 € zahlen. “Higgibaby” schrieb Versatel nach eigenen Angaben zu dem Vorfall an, erhielt aber keine weiteren Auskünfte.
Damit konfrontiert gab Versatel-Pressesprecher Stefan Sayder zwar an, er könne sich dies “nicht erklären”, räumte aber dann ein, dass es Fälle gebe, “in denen Versatel im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen IP-Adressen seiner Kunden speichert – zum Beispiel im Zusammenhang mit Auskunftsersuchen der Staatsanwaltschaft, einzelner Polizeibehörden oder auch Rechtsanwaltskanzleien”. Die “Sicherung von Verkehrsdaten”, so Sayder, erfolge unter anderem dann, “wenn eine Strafverfolgungsbehörde oder eine Anwaltskanzlei Versatel über einen Verdacht der missbräuchlichen bzw. rechtswidrigen Inanspruchnahme von Telekommunikationsleistungen informiert”.
Rechtsanwaltskanzleien? Ich wusste gar nicht das die schon die Exekutive unseres schönen Landes darstellen…
Die Versatel ist allerdings nicht der einzige Provider der die Verbindungsdaten speichert. 1&1 und GMX (Beide “Unitied Internet”) spielen ähnlich falsch gegen die Interessen der eigenen Kunden.
(via: netzpolitik.org)
24. Januar 2007 | Tags: computer, dsl, internet, real life, telefon, umzug, versatel
Es funktioniert. Ich bin wieder am Netz der Netze.
Um kurz vor vier Uhr heute Nachmittag hat mein Router einen PPPoE-Server auf der anderen Seite der Leitung erreicht, Nutzerdaten übermittelt und eine IP bekommen.
Ich weiss nur leider nicht, ob ich heute einfach so an der Reihe war (immerhin habe ich heute von 08:00 Uhr bis 11:00 Uhr drei mal bei der Versatel angerufen), oder ob meine internen Kontakte etwas in Bewegung gesetzt haben… Was einem “Normal-User” ja leider nicht immer vergönnt ist.
Wie auch immer, ich habe dann noch mal bei der Versatel angerufen (und bei der Gelegenheit festgestellt das die 0800er Nummer nicht mehr funktioniert, sorry Leute) mich bedankt und Bescheid gesagt das meine Störung behoben ist. Die Hotline Dame wusste davon noch nichts, bedankte sich aber für den Anruf.
Letztlich bin ich natürlich mehr als froh das wieder Netzzugang möglich ist, aber ein leicht schaler Beigeschmack ist schon vorhanden…
Now, let´s see. ein paar Dutzend zu beantwortende Mails, über tausend News in meinem Feed-Reader, ca. 40 Tabs in Safari.
Ich mach dann mal nen Kaffee…
24. Januar 2007 | Tags: computer, dsl, hotline, internet, real life, telefon, umzug, versatel
Leider kann ich euch noch immer nichts positives berichten. Die Versatel Hotline kann mir nichts sagen, mich nicht weiterverbinden und mir ganz im Allgemeinen nicht helfen.
Gestern war ich also im Versatel-Shop in der Essener City um da mal nachzufragen was man noch machen könnte um das ganze zu beschleunigen oder wenigstens eine Auskunft zu kriegen woran es liegt. Aber auch dort konnte man mir nicht weiterhelfen und war verwundert ob der vielen Anrufe meinerseits die bereits im Versatel-Helpdesk stehen…
Zumindest bot mir der nette Angestelle an, sich um die Rückzahlung meiner bezahlten Gebühren kümmern zu können. Aber “das bringt ja erst was wenn wir wissen wie lange sie keinen Anschluss hatten”. “Zwei Tage Geduld” sollte ich noch aufbringen, dann würde es sicher wieder funktionieren.
Ich würde mich ja richtig freuen wenn mal jemand sowas in Richtung “Ihr Modem ist defekt, kaufen Sie ein neues.” sagen würde. Mit Freude würde ich ein Modem kaufen, sogar von der Versatel!
Dieses ewige Warten zehrt aber schon sehr an meinen Nerven.
Allerdings scheine ich nicht der einzige zu sein, bei dem es Probleme mit der Versatel gibt. Meine (nicht repräsentative) Website erhält bereits 20 % ihrer Besucher über die Keywords “Versatel Umzug”.
Das liegt vermutlich daran das instant-thinking.de mittlerweile unter den Top 10 der Google-Ergebnisse für “Versatel Umzug” liegt…
Diese Grafik zeigt die Top Keywords über die Leute auf instant-thinking.de finden aus dem Zeitraum 17.01.2007 – 23.01.2007.

In der Zwischenzeit habe ich dann doch mal einige Kontakte über meinen Brötchengeber bemüht und hoffe das ich so wenigstens zu einer Aussage komme woran es liegt, oder wie lange es noch dauern wird…
Stay tuned…
23. Januar 2007 | Tags: computer, dsl, hotline, internet, real life, telefon, umzug, versatel
Vielen Dank für alle eure Kommentare, da fühlt man sich wenigstens etwas verstanden… Es ist ja nicht so als würde ich unmögliches verlangen. Ich will ja nur über die Leistung verfügen für die ich bezahlt habe.
Apropos Geld, auf meine letzte Mail (die in der ich auf meine ursprüngliche Anfrage gelinkt habe) ist mittlerweile eine Antwort eingetroffen. Die zitierte Antwort und meine Abenteuer an der Hotline von gestern nach dem Klick…
Hier die Antwort der Versatel (die Bearbeitungsnummer habe ich wie üblich geändert):
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Ihrem Fall wurde die Bearbeitungsnummer 123456 zugewiesen.
Hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, dass Ihre Anfrage an die Abteilung
Beschwerde weitergeleitet wurde und sich nun dort im Bearbeitungsprozess
befindet.
Sie werden bald eine Antwort auf Ihre Frage aus der o.g. Abteilung
erhalten.
Wir bitten um etwas Geduld.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag.
Ihre Versatel
Ausserdem habe ich gestern quasi im Stundentakt bei der Versatel-Hotline angerufen um herauszufinden wie der Status meiner Störung ist. Dabei habe ich viele unterschiedliche und interessante Hotliner-Charaktere kennen lernen dürfen. Da ist echt alles drin von schnippisch und rechthaberisch bis freundlich und zerknautscht.
Allein, das hilft mir auch nicht weiter. Nach wie vor verfüge ich zuhause über keinen Internet-Anschluss. Gründe dafür kann man mir an der Hotline nicht nennen, die einzige Aussage die über alle Hotliner gleich bleibt:
Ist in der Technik, die arbeiten dran. Nein, ich kann Sie nicht dahin weiterverbinden. Nein, an meinen Vorgesetzten kann ich Sie auch nicht weiterverbinden für Beschwerden müssen Sie sich schriftlich an uns wenden.
Wohin eine schriftliche Beschwerde führt weiss ich ja schon zu Genüge.
Abgesehen von dieser Aussage interessierten sich alle Hotliner sehr für die Farbe der LEDs an meinem Modem und einige erklärten mir auch wieder das meine Einwahldaten falsch eingegeben sind. Einer sagte sogar das er mir nicht weiterhelfen könne da ich kein Windows habe…
Gestern Abend um halb zehn kam dann noch eine Status-SMS das an meiner Störung gearbeitet werde. Eine gleich lautende SMS hatte ich allerdings auch schon am Freitag bekommen und daher trägt dieser Versuch auch nicht wirklich dazu bei mein Mütchen zu kühlen.
Oh, ich habe noch einen Tip für alle die sich auch nicht damit abfinden wollen für eine Dienstleistung die kostenlos sein sollte (so eine Hotline sollte kostenlos sein) 49 Cent pro Minute zu bezahlen:
Man kann die Versatel Hotline umsonst anrufen und zwar über die Nummer 0800 – 0263263.
Update, 24.01.2007:
Die Nummer funktioniert nicht mehr als Weiterleitung…
(Note to self: Den nächsten Google-Bot drum bitten diese Seite mit besonderer Sorgfalt zu indizieren)
Das ist eine alte CNE-Nummer die auf die aktuelle Versatel-Hotline weitergeleitet wird. Man muss sich zwar von Bruce Willis Stimme anhören das diese Nummer veraltet ist (er weist auch auf die 0180-5 Nummer hin) aber es klappt.
So, und jetzt werde ich diese Nummer wählen und mich auswendig durch den Telefoncomputer hangeln, dann bei furchtbarer Musik warten bis ich mit einem Menschen sprechen kann und meine Story erzählen…
Ich bin ein Ein-Mann-Callcenter.
21. Januar 2007 | Tags: computer, dsl, internet, real life, telefon, umzug, versatel
Ich bin nach wie vor ohne einen Internet-Zugang, diese Zeilen erreichen das Internet über das WLAN meiner Eltern…
Am Freitag hatte ich mir einen Tag Urlaub genommen um den Techniker der Telekom in Empfang zu nehmen. 19. Januar 2007 zwischen 08:00 Uhr und 12:00 Uhr. Dieser Termin war mir per Telefon, schriftlich und sogar noch mal per Mail mitgeteilt worden. Weiter nach dem Klick…
Gegen 12:15 Uhr waren dann auch zwei Techniker von der “Firma Schmidt” im Auftrag der Telekom da, klemmten die passenden zwei Drähte an den Hausanschluss und wünschten mir einen schönen Tag. Das Telefon funktioniert seitdem auch tadellos. Nur das Internet leider gar nicht. Auf der Gegenseite scheint kein PPPoE-Server zu liegen, mein Router bekommt nur Timeouts. Die Link-Leuchte an meinem Modem leuchtet jedoch in einem freudigem Grün.
Diesen Umstand teilte ich alsdann der Versatel-Hotline mit (nach den üblichen 10 Minuten in der Warteschleife). Die stellten mich dann an den Tropolys-Service mit wo ich erneut von meiner grünen LED und den PPPoE-Timeouts berichtete (zu 49 Cent die Minute). Dort teilte man mir mit das eventuell mein Port noch nicht geschaltet ist, ich solle bis 14:30 Uhr warten und wenn sich dann noch nichts tut eine Störung melden.
Wie sollte es anders sein, es wurde 14:30 Uhr, es wurde 15:00 Uhr nichts änderte sich. Also nochmal angerufen, wieder zu 49 Cent die Minute gewartet, wieder die Story runtergebetet, wieder an die Tropolys weiterverbunden. Der nette junge Mann am Telefon wollte mir dann weiss machen, dass das Problem auf meiner Seite liegt. Und zwar (in dieser Reihenfolge) an meinem Router, meinem iBook, meinem Modem und meinen Einwahldaten.
Das überhaupt keine PPPoE-Verbindung zustande kam über die ich irgendwas senden konnte wollte ihm nicht einleuchten, er war aber wirklich sehr freundlich und wirkte eher hilflos. Zumindest sagte er mir das er das an die Technik weitergibt und die sich im Laufe des Tages oder spätestens Morgen (also Samstag, der 20.01.2007) drum kümmert.
Im Laufe des Abends änderte sich nichts mehr an der Situation und als ich am nächsten Tag um 16:30 Uhr aus der FOM wieder da war, ihr ahnt es, hatte sich immer noch nichts geändert.
Die Story von der Hotline (anrufen, warten, weiterverbinden, warten, Geschichte erzählen) führte mich immer noch keinen Deut näher an eine Lösung. Die junge Frau am anderen Ende der Leitung erzählte mir das Samstags nur ein Notdienst in der Technik ist und dieser mit der Behebung der Sturmschäden beschäftigt ist… Ich sollte mich besser auf den Montag einstellen.
Offenbar sind 4 Monate Vorlauf für die Versatel nicht genug Zeit um eine DSL-Verbindung hinreichend zu konfigurieren. Ein Armutszeugnis.
Dazu kommen Ausreden und Fehlinformationen von der technisch eher unbedarften Hotline. Ich bin ernsthaft am Ende mit meiner Geduld und hoffe sehr das ich morgen über meine Leitung in das Netz der Netze komme.
Ich halte euch auf dem Laufenden…
17. Januar 2007 | Tags: computer, dsl, internet, real life, telefon, umzug, versatel
Eine Antwort, eine Antwort!
Diese Mail hört sich schon fast gar nicht mehr nach Textbausteinen an, geht aber leider immer noch meilenweit am eigentlichen Grund meiner ursprünglichen Anfrage vorbei…
Meine Antwort und die darin zitierte Mail der Versatel (mit wie üblich geänderter Bearbeitungsnummer) nach dem Klick…
Sehr geehrte Versatel,
On Tue, January 16, 2007 4:37 pm, info@versatel.de wrote:
Sehr geehrter Herr Wegner,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Ihrem Fall wurde die Bearbeitungsnummer 123456 zugewiesen.
Bitte entschuldigen Sie, dass wir uns erst heute melden. Aufgrund des
erfreulich hohen Auftragsaufkommens kommt es derzeit gelegentlich zu
längeren Wartezeiten als gewöhnlich.
Als Anschlusstermin haben wir für Sie den 19.1.2007 vorgesehen. An
diesem Tag werden Sie von einem Techniker der Telekom in der Zeit von
8?12 Uhr Besuch bekommen, der Ihren Anschluss in Betrieb nehmen wird.
Alle weiteren Infos und die erforderliche Hardware erhalten Sie in den
nächsten Tagen per Post.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag.
Ihre Versatel
Vielen Dank für Ihre Nachricht und den Anschlusstermin. Diesen haben Sie mir bereits in der letzten Woche auf meine telefonische Anfrage (man muss ja wissen ob sich der Tag Urlaub auch lohnt), bzw. gestern per Briefpost mitgeteilt. Aber dreifach hält offenbar einfach besser.
Leider beschäftigt sich Ihre Nachricht nicht im Geringsten mit meiner eigentlich Anfrage nach einer finanziellen Wiedergutmachung, aber ich hege immer noch Hoffnung, dass eines Tages eine Aussage von Ihrer Seite zu bekommen sein wird.
Sollte diese ursprüngliche Mail (und eventuell auch mein Brief) ein ähnliches Schicksal erlitten haben wie mein Umzugsantrag aus dem Oktober 2006(!), verweise ich Sie gerne noch einmal auf eine weitere Kopie des Schreibens unter:
http://instant-thinking.de/articles/2007/01/12/ein-umzug-mit-der-versatel
Mit freundlichen Grüßen
Dennis Wegner
Update:
Die übliche automatische Antwort:
On Wed, January 17, 2007 12:48 pm, info@versatel.de wrote:
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre E-Mail vom 17.01.2007. Sie hat die
Bearbeitungsnummer 123456 erhalten.
Ihre Anfrage wurde an die entsprechende Abteilung zur schnellstmöglichen
Bearbeitung weitergeleitet.
ACHTUNG!!!
Bei dieser Nachricht handelt es sich um eine automatische
Empfangsbestätigung.
Weitere Antworten auf diese E-Mail werden daher aus technischen Gründen
gelöscht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Versatel-Team
www.versatel.de
15. Januar 2007 | Tags: computer, dsl, internet, real life, telefon, umzug, versatel
Die zweite Antwort der Versatel ist eingetroffen und wirkt auf mich wie das Paradebeispiel einer eher lieblos zusammengestellten Textbaustein-Mail.
Meine kopfschüttelnde Antwort auf die merkwürdigen Ausführungen der Versatel findet sich nach dem Klick (Die Bearbeitungsnummer wurde von mir geändert, die “Kundennummer” war tatsächlich so in der Mail)…
Hallo liebe Versatel,
danke für ihre Antwort auf meine Mail die ich im folgenden noch einmal zitiere:
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Ihrem Fall wurde die Bearbeitungsnummer 123456 zugewiesen.
In Folge der großen Nachfrage nach unseren erfolgreichen Produkten kommt
es gelegentlich vor, dass eine gewisse Wartezeit zwischen Eingang des
Auftrages und Versendung der Auftragsbestätigung liegt. Wir bestätigen
Ihnen auf diesem Wege den Eingang Ihres Antrages.
Ihnen wurde die Kundennummer >—–< zugewiesen. Die Bestellung bei der
Telekom wird in Kürze erfolgen, so dass wir Ihnen dann bereits einen
voraussichtlichen Termin mitteilen werden.
Der Internetaccount beinhaltet den Zugang zum Internet per Benutzername
und Passwort und ein E-Mail-Postfach.
Um einen neuen Account zu buchen, müssen Sie aus Gründen des
Datenschutzes bitte unsere Kunden-Hotline unter 0180-5 15 18 18 (14
ct/Min) anwählen. Unter Angabe Ihres telefonischen Pin Codes können Sie
dann kostenlos neue Accounts anmelden.
Für eine Änderung des Benutzernamens muss ebenfalls ein neuer Account
angelegt werden! Selbstverständlich können Sie, wenn gewünscht,
gleichzeitig den ursprünglichen Account löschen lassen.
Sollten Sie also eine Änderung wünschen, wählen Sie bitte die oben
genannte Rufnummer für 14 ct/min.
Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag.
Ihre Versatel
Kundenbetreuung
Versatel-Gruppe
www.versatel.de
Ich wundere mich schon sehr warum Sie mir diese Zeilen schreiben.
Ich habe bereits eine “Auftragsbestätigung” und sogar einen Termin für die Schaltung meines Anschlusses. Die Kundennummer “>—–<” die Sie mir freundlicherweise zugewiesen haben ist ebenfalls nicht meine.
Ebenfalls bedanken möchte ich mich für die Erklärung wie man einen neuen Account bucht bzw. einen neuen Benutzernamen anlegt. Man weiss ja nie wann man solches Spezialwissen mal brauchen kann.
Allein, eine Antwort auf meine Mail ist das alles nicht. Ich hoffe dennoch beizeiten eine Antwort zu bekommen die nicht aus falsch ausgefüllten, vorgefertigten Textbausteinen besteht und sich enventuell auch mal mit meinem Anliegen beschäftigt.
Mit freundlichen Grüßen
Dennis Wegner
Update:
Eine automatische Empfangsbestätigung habe ich auch schon wieder (Bearbeitungsnummer von mir geändert) …
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre E-Mail vom 15.01.2007. Sie hat die
Bearbeitungsnummer 123456 erhalten.
Ihre Anfrage wurde an die entsprechende Abteilung zur schnellstmöglichen
Bearbeitung weitergeleitet.
ACHTUNG!!!
Bei dieser Nachricht handelt es sich um eine automatische
Empfangsbestätigung.
Weitere Antworten auf diese E-Mail werden daher aus technischen Gründen
gelöscht.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Versatel-Team
www.versatel.de
Na dann harre ich mal der Dinge die da kommen mögen…