The Good Friday Experiment – The goal was to see if in religiously predisposed subjects, psilocybin (the active principle in psilocybin mushrooms) would act as reliable entheogen.
Das Buch das 48 Kommentare auf instant-thinking nach sich zog, ist heute von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften freigesprochen worden.
Offenbar hat es sich ausgezahlt, dass die „Buchmacher” in einer 68-seitigen Verteidigungsschrift den aufklärerischen Charakter des Buches detailliert dargelegt hatten.
„Alles andere als ein Freispruch wäre ein Skandal gewesen!”, sagte Autor Michael Schmidt-Salomon nach der Urteilsverkündung. „Eine offene Gesellschaft kann es sich nicht leisten, religiöse Gefühle unter Denkmal-Schutz zu stellen. Dies würde zu einer gefährlichen Unterhöhlung der Streitkultur der Aufklärung führen.”
Illustrator Helge Nyncke wertete den Urteilsspruch als „Sieg des gesunden Menschenverstandes über das religiöse Scheuklappendenken”: „Ich bin sehr erleichtert – jetzt darf endlich ganz offiziell in unseren Kinderbüchern auch über Religion wieder nachgedacht und gelacht werden.”
In der Geschichte leben das kleine Ferkel und der kleine Igel in purem Glück, bis sie eines Tages ein Plakat sehen auf dem steht: “Wer Gott nicht kennt, dem fehlt etwas!“ Also machen sie sich auf den Weg, um Gott zu suchen…
Das Buch kam im Oktober 2007 heraus und belegt in den Amazon Buch-Verkaufscharts derzeit1 den ersten Platz. Ich vermute mal das ist nicht zuletzt dem Umstand geschuldet, dass das Bundesfamilienministerium dieses Buch nun auf den Index setzen lassen will.
Meldung des Humanistischen Pressedienstes vom 29.01.08 auf der Website zur Rettung des Buches, ferkelbuch.de:
(…) So urteilte der renommierte Kinder- und Jugendpsychiater Prof. Dr. Peter Riedesser, Direktor der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, das Buch sei „als Gegengift zu religiöser Indoktrination von Kindern pädagogisch besonders wertvoll”. Ursula von der Leyens Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sieht die Sache jedoch völlig anders: Das Ministerium beantragte die Indizierung des Kinderbuchs als jugendgefährdende Schrift. Nach Angaben der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien wird die mündliche Verhandlung Anfang März stattfinden. Der Verlag und die Autoren wehren sich entschieden gegen die Vorwürfe des Ministeriums und sprechen von politischer Zensur: Der Indizierungsantrag sei ein durchsichtiger Versuch, Religionskritik aus den Kinderstuben zu verbannen. Man werde diesen „Anschlag auf die Meinungsfreiheit” nicht hinnehmen, heißt es. (…)
Und warum auch?
Sollen Kinder etwa nichts davon hören dass Atheismus etwas sehr gesundes ist? Sollen Kinder lieber schon frühzeitig mit salbungsvollen, religiösen Schriften davon abgebracht werden selbständig und kritisch zu denken?
Bevor man solche, geradezu kreationistisch inspiriert anmutenden, Aktionen veranstaltet, sollte man doch fairerweise auch die Bibel, den Koran und die Thora2 einer genauen Untersuchung im Bezug auf den Jugendschutz unterziehen3. Was im alten Testament abgeht, lässt die allseits beliebten “Killerspiele” in jeder Hinsicht alt aussehen.
Ich habe mir das Buch jedenfalls gerade bestellt, wer weiss wie lange es in diesem unseren Lande noch zu kaufen ist…
Ah! Some of the coolest people in the world are Spiritual Atheists. Most of them weren’t brought up in an organized religion and have very little baggage. They concentrate on making the world a better place and know that death is just another part of life. What comes after, comes after.
Sollte man in jeder Schule in Religion oder Philosophie im Unterricht haben…
Diene weder fremden noch heimischen „Göttern“ (die bei genauerer Betrachtung nichts weiter als naive Primatenhirn-Konstruktionen sind), sondern dem großen Ideal der Ethik, das Leid in der Welt zu mindern!
Verhalte dich fair gegenüber deinem Nächsten und deinem Fernsten!
Habe keine Angst vor Autoritäten, sondern den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Du sollst nicht lügen, betrügen, stehlen, töten – es sei denn, es gibt im Notfall keine anderen Möglichkeiten, die Ideale der Humanität durchzusetzen!
Befreie dich von der Unart des Moralisierens!
Immunisiere dich nicht gegen Kritik!
Sei dir deiner Sache nicht allzu sicher! Was uns heute als richtig erscheint, kann schon morgen überholt sein! Zweifle aber auch am Zweifel!
Überwinde die Neigung zur Traditionsblindheit, indem du dich gründlich nach allen Seiten hin informierst, bevor du eine Entscheidung triffst!
Genieße dein Leben, denn dir ist höchstwahrscheinlich nur dieses eine gegeben!
Stelle dein Leben in den Dienst einer „größeren Sache“, werde Teil der Tradition derer, die die Welt zu einem besseren, lebenswerteren Ort machen woll(t)en!