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17:02 Uhr.

Am 26. Januar 2011 um diese Zeit war Linus dann einfach auf einmal da. Und mitten in unserem Leben. Wir ahnten damals ja schon, dass Dinge sich ändern würden. Doch wie sehr und auf welche Art, sollten wir erst nach und nach erfahren.

Heute, genau ein Jahr und 6 Kilo später, ist ein Dasein ohne Linus schlicht nicht mehr vorstellbar. Es ist tatsächlich, als wäre es schon immer so gewesen, wie es heute ist.

Wir drei haben gemeinsam eine Unzahl an Dingen entdeckt und gelernt. Für Kathi und mich ist immer noch unfassbar, wie schnell manche Dinge im Rückblick geschahen, und wie weit der zurückgelegte Weg nun doch schon ist. Linus ist, von solchen Überlegungen völlig unbeeindruckt, weiterhin dabei, sich prächtig zu entwickeln. Er macht zwar noch immer keine ernsthaften Anstalten das Krabbeln zu beginnen, aber dafür rollt, zieht und robbt er sich mit erstaunlicher Präzision und Ausdauer durch die Welt. Rhythmisches Stehen funktioniert aber auch schon sehr gut und im Vierfüßler-Stand wurde Linus ebenfalls schon gesehen.

Auch die ersten Sprechversuche laufen. Im Prinzip nur jede Menge Vokale mit wenigen Konsonanten, aber Jungejunge, ist man als Papa hingerissen wenn der Sohn vor sich hin blubbert.

Heute ist Linus erster Geburtstag und die zurückliegenden 12 Monate haben mein Leben völlig verändert. Ich wage kaum zu ahnen, was die nächsten Monate und Jahre bringen werden.

Happy Birthday Sohn! Schön, dass du da bist.

Mercí

Schon etwas verspätet, aber wie das immer so ist mit dieser Zeit:

Vielen lieben Dank für alle eure Glückwünsche zu meinem Geburtstag, die mich auf den verschiedensten Wegen erreichten. Ich habe mich wirklich sehr gefreut und einen tollen Geburtstag mit meiner kleinen Familie verbracht.

Auf ins nächste Lebensjahr, and onwards!

Linus von A bis Z

Linus in the sun

Linus ist schon über drei Wochen alt und über vier Kilo schwer. Hier ist eine alphabetische Liste der Dinge, die in seinem und unserem Leben nun total präsent sind1:

  1. Abenteuer – Siehe den Rest der Liste
  2. Baden ist eine tolle Sache. Ausser man muss aus der Wanne raus
  3. Couch, da liegt man häufig rum, schläft und verarbeitet neue Eindrücke
  4. Vitamin D, wird jeden Tag per Löffel verabreicht. Oft landet sogar was in Linus
  5. Erznemesis, siehe Schluckauf
  6. Fläschchen, gibt es immer so eben just in Time, siehe auch Hungertod
  7. Gesichtskirmes, siehe Mimik
  8. Hungertod, Zustand dem sich das Kind nach eigener Aussage rapide nähert, wenn das Fläschchen nicht innerhalb kürzester Zeit fertig wird
  9. Impfungen, stehen noch aus
  10. Junge, siehe XY-Chromosom
  11. Kaffee, für die Eltern, viel davon
  12. Liebe, für den Sohn und die Eltern, viel davon
  13. Mimik, hat Linus, sehr zur Erheiterung aller Umstehenden
  14. Nacht, siehe Tag
  15. Omas, sind hin und weg von ihrem Enkel
  16. Pre-Milch, ist nach Möglichkeit nicht mit 1er Nahrung zu verwechseln, siehe Zäpfchen
  17. Quinny Buzz, Linus Kinderwagen
  18. Rhythmus, stellt sich gerüchtehalber so um die sechste bis achte Lebenswoche ein
  19. Schluckauf, Linus hasst Schluckauf
  20. Tag, siehe Nacht
  21. U-Untersuchungen, immer eine interessante Expedition zum Doc
  22. Verwandtschaft, bestaunt das Kind angemessen und nach allen Regeln der Kunst
  23. Windeln, nach verschiedenen Quellen werden wir so ca. 3000 davon wechseln
  24. X-Chromosom, hat er
  25. Y-Chromosom, hat er auch, sonst würde der Name auch nicht passen. Siehe Junge
  26. Zäpfchen, nuff said
  1. Anmerkung: Ich habe mir diese ganze Liste wirklich nur ausgedacht, weil ich vor ein paar Tagen unter der Dusche den Einfall mit Tag siehe Nacht, Nacht siehe Tag hatte… Linus wird das schon verstehen wenn er groß ist… Nicht Sohn? []

Linus ist da

Linus ist seit 17:02 Uhr bei uns. Er ist 52 cm und 3150 g pure Magie und reines Wunder.

Alle sind erschöpft und wohlauf.

Let’s make 2011 awesome

2011 ist da. Ich hoffe, es wird für uns alle ein richtig tolles Jahr. Wie Neil Gaiman es so toll formulierte:

May your coming year be filled with magic and dreams and good madness. I hope you read some fine books and kiss someone who thinks you’re wonderful, and don’t forget to make some art — write or draw or build or sing or live as only you can. And I hope, somewhere in the next year, you surprise yourself.

Neil Gaiman

Good Madness, surprise yourself… Amen brother.

(via: Johl)

Storage – Oder: Wohin mit dem ganzen Kram?

Storage ist knapp.

Dabei ist es völlig nebensächlich, ob wir über virtuellen Storage auf Festplatten und anderen elektronischen Medien sprechen, oder über den tatsächlichen, physischen Raum in dem wir unsere ganzen Plörren verstauen können, reden.

Es gibt, aus aktuellem Anlass und meiner begrenzten Erfahrung nach, kaum eine bessere Art, tiefe Einsicht in die persönlichen Storage-Probleme beider Coleur zu erhalten, als ein Arbeitszimmer in ein Kinderzimmer zu verwandeln.

Denn eben in diesem Raum befindet sich per definitionem der mitunter größte Teil realer wie virtueller Plörren. Diese verteilen sich im Groben wie folgt:

  • Bücher: Viele Bücher. Aus Papier. Zweireihig und gestapelt in einem überquellenden Regal1.
  • Papierkram: Behörden-Korrespondenz, Rechnungen & Quittungen, Kontoauszüge, Gehaltsabrechnungen und so weiter. Das Zeug liegt, abgeheftet in thematisch sortierten Ordnern, in einem Schrank.
  • Lose Hardware: Drucker, Scanner, Kameras nebst Stativ, Blitz und Objektiven, Vermutlich so 100 CDs und DVDs, ungefähr 3 Kilo diverse Kabel und Adapter. Das alles verteilt sich auf einen Schrank und zwei Schubladen.
  • Fotos: Auf Papier. Relativ unsortiert in Alben und lose. Füllen eine Schublade.
  • Der Cube: Zentraler Server für Backup, alles Mögliche™ und spezielle Spezialaufgaben™ . Gebietet über zwei externe MyBook-Festplatten mit einer Gesamtkapazität2 von 1,5 TB. Wohnt auf einer kleinen Kommode neben meinem Schreibtisch.
  • Dennis Schreibtisch3: Im wesentlichen ist das eine MacBook Docking Station bestehend aus einem 100 MBit Netzwerk-Anschluss, einem antiken 17″ Display, Maus, Tastatur, einem mStand und den Soundsticks nebst Subwoofer.
  • Kathis Schreibtisch: Ich bin mir gar nicht völlig im Klaren darüber, was die Liebste so alles in und auf ihrem Schreibtisch lagert, aber es ist schon eine beachtliche Menge.
  • Der ganze Rest: Das rangiert zwischen Tischtennisschlägern, Geschenkpapier, Stauder-Deckel-Sammlung, Druckerpapier, Briefumschlägen und was eben noch so da ist…

Das alles muss da raus, um Platz zu schaffen für kinderzimmertypische Möbel wie Bett, Schrank, Wickelkommode and what have you. Dazu Spielzeug, andere Bücher aus Papier, Windeln, Puder, Cremes und ganz sicherlich noch mehr Zeugs, von dem ich bisher noch nicht mal ahne, dass es in Zukunft wichtig werden wird.

Ja. Und da ich nun mal so bin wie ich bin, werde ich die Fortschritte die Kathi und ich in der Sache erzielen, hier aufschreiben. Vermutlich wird die Migration sowohl zeitlich als auch thematisch wie folgt aufgeteilt:

Stay tuned for Links and Posts…

  1. Nicht dem verlinkten []
  2. die natürlich nett ausgelastet ist… []
  3. Das Bild ist, $DIVINITY sei dank, schon was älter und der Schreibtisch schon deutlich kleiner und ordentlicher []

Status

Ach ist das eine Freude.

Relativ unvorbereitet habe ich gerade das erste mal in dieser Woche meinen Feedreader (der mir in Version 3.0 übrigens sehr gut gefällt, da müsste man auch mal drüber schreiben…) geöffnet und erblicke 1500+ neue Posts. Also werde ich mich gleich unter großzügiger Verwendung des “Alles gelesen markieren” Knopfes da durch wühlen.

Ausserdem muss ich noch ca. 500 Fotos taggen und flickrn (Flickr spricht übrigens seit neuestem auch Deutsch, das müssten man dann mal bloggen, das interessiert die Leute doch sicher auch mal, wenn man denn mal drüber schreibt…), das muss ja auch mal gemacht werden, macht sich ja auch nicht von alleine…

Wo war ich?

Ach ja, die Posting-Frequenz hier ist im Moment etwas niedrig (in der Tat ist auf meinem Tumblelog derzeit mehr los…), ich habe viel im RealLife veranstaltet, Bücher gelesen (Die Neue Vahr Süd ist schuld an den ganzen “das muss man mal”…) und sogar etwas gelernt. Ist ja auch wichtig, ist ja immerhin Semesterende, da muss man ja auch mal was tun…

Ausserdem zickt mein Blog-System (typo) ordentlich rum und es macht eher wenig Spaß nach jedem Blogpost den verdammten Mongrel wieder neu anzuwerfen, nein, nein.

Weder ich, noch mein Hoster wissen derzeit warum das so ist, und so überlege ich ernsthaft ob ich nicht mit fliegenden Fahnen zu WordPress überlaufen soll obwohl die letzte Migration noch gar nicht (hüstel) abgeschlossen ist…

Erste Versuche mit diesem SQL-Script schauen aber ganz gut aus…

Ach mal sehen, im August sind ja auch Semesterferien und da habe ich dann auch sicher etwas mehr Zeit als üblich und solange muss das aktuelle System eben einfach noch durchhalten.

Soweit von mir, es geht weiter mit Musik

Schriftzuch für de Werbung für de Kulturhauptstadt

Mal angenommen ich möchte in diesem Blog auf die Kulturhauptstadt 2010 hinweisen. Ist ja immerhin meine Heimatstadt. Kann man ja mal Werbung machen. Son paar Zeilen schreiben und fertig. Kost ja nix ausser nen paar Minuten Zeit. Ist ja für ne gute Sache. Ach, vielleicht noch eben das Logo von der Homepage laden und verlinken, ist ja nett, das lockert die Sache ja schon auf. Also ab auf die Ruhr2010 Logoseite.

Und dann das: Erstmal gibt es jetzt zwei Logos (eins nur für die Ruhr2010, eins für die “Community”). Dann folgendes:

Alle Logos sind markenrechtlich geschützt und dürfen nicht von dieser Website herunter geladen werden.

WTF?

Ich darf das Logo nicht verwenden. Ich soll einen Antrag auf Einwilligung zur Nutzung des Community Logos der Ruhr2010 ausfüllen. Und ausserdem musste ich gerade dieses widerliche Beamtendeutsch-Ungeheuer abtippen weil man aus dem ver#%6§ pdf nur rauskopieren darf wenn man das be%’*?$ Passwort eingibt!

Argl!

Wo war ich gerade?

Ach ja, wenn man dann diesen ellenlangen Antrag ausgefüllt hat in dem in feinstem Amtsstubengeseier so tolle Sachen stehen wie 5000€ Vertragsstrafe, Unterlassungserklärungen sowie vermutlich Verkauf der Seele an $AntiGottheit erklärt einem ein (vermutlich auch verdongltes) weiteres pdf welches sich Logo-Manual (Anlage 1)-Hinweise zur grafischen Umsetzung schimpft, was man alles nicht mit dem Logo machen darf.

(…)

Wisst ihr was Leute, so nicht.

Ich lösche den netten Hinweis (Apfel-A, Entf, fertich) und schreibe was über die doofe Logo-Politik der Ruhr2010. Ist einfach, schnell und unkompliziert. Ausserdem brauche ich dafür das Logo nicht. Ha!

Und noch viel besser können das zwei Ruhrpott-Originale nach dem Klick (oder direkt bei ruhrwärts.de)…

Hömma, jezz kam ich gestern grade ausse Hoftür raus, wollte nachen Ede, da läuft der Ede schon ganz aufgerecht übern Hof. Ich ruf den: “Wat is los Ede, wo willze hin?” “Jawie, wo will ich hin? Nach dir will ich!”, brüllt der Ede zurück.
[…]
“Hömma Ede”, sach ich, “dat is aber jezz wie verhext. Da meinen wir ja datselbe, ne. Du meinz doch diesen Schriftzuch für de Werbung für de Kulturhauptstadt?” “Ja Logo”, sacht der Ede, “genau dadrum geht dat. Dat hab ich dir doch schon inne letzte Woche gesacht, dat ich mir auch wat ausdenk, dat wir auch schön inne Werbung einklinken können für unsere Kulturhauptstadt.” “Sisse Ede”, sach ich, “dat is dat, warum ich nach dir wollte. Lass ma lieber de Finger wech davon, sons hat dich ein gewisser Dokta Fritz ganz schnell am Haken.”
[…]
Warum lassen se 2010 nich einfach de Kultur sprechen, dann brauchen se doch nich sonn Theater machen, wegen sonn dösigen Schriftzuch. Also, mach gut. ne.”

(via: Pottblog)

Spiritueller Atheist

You scored as Spiritual Atheist.

Ah! Some of the coolest people in the world are Spiritual Atheists. Most of them weren’t brought up in an organized religion and have very little baggage. They concentrate on making the world a better place and know that death is just another part of life. What comes after, comes after.


What kind of atheist are you?
created with QuizFarm.com

(via: anarchaia)

Fotos vom Tag des Handtuchs 2007

Towel Day :: A tribute to Douglas Adams (1952-2001) Towell Day

Ich wusste wo mein Handtuch war.

Wie versprochen habe ich dieses Jahr dran gedacht ein Foto zu machen.

Und nicht nur das, Thomas hat freundlicherweise ein Foto in der Pause gemacht und Marcel war so nett später am Abend noch eins in der Schule zu machen.

Wenn ihr auch ein Handtuch dabei hattet, schreibt doch einen Link in die Kommentare. Und wenn nicht denkt nächstes Jahr dran.