26. Januar 2012 | Tags: familie, family, linus, real life
17:02 Uhr.
Am 26. Januar 2011 um diese Zeit war Linus dann einfach auf einmal da. Und mitten in unserem Leben. Wir ahnten damals ja schon, dass Dinge sich ändern würden. Doch wie sehr und auf welche Art, sollten wir erst nach und nach erfahren.
Heute, genau ein Jahr und 6 Kilo später, ist ein Dasein ohne Linus schlicht nicht mehr vorstellbar. Es ist tatsächlich, als wäre es schon immer so gewesen, wie es heute ist.

Wir drei haben gemeinsam eine Unzahl an Dingen entdeckt und gelernt. Für Kathi und mich ist immer noch unfassbar, wie schnell manche Dinge im Rückblick geschahen, und wie weit der zurückgelegte Weg nun doch schon ist. Linus ist, von solchen Überlegungen völlig unbeeindruckt, weiterhin dabei, sich prächtig zu entwickeln. Er macht zwar noch immer keine ernsthaften Anstalten das Krabbeln zu beginnen, aber dafür rollt, zieht und robbt er sich mit erstaunlicher Präzision und Ausdauer durch die Welt. Rhythmisches Stehen funktioniert aber auch schon sehr gut und im Vierfüßler-Stand wurde Linus ebenfalls schon gesehen.
Auch die ersten Sprechversuche laufen. Im Prinzip nur jede Menge Vokale mit wenigen Konsonanten, aber Jungejunge, ist man als Papa hingerissen wenn der Sohn vor sich hin blubbert.
Heute ist Linus erster Geburtstag und die zurückliegenden 12 Monate haben mein Leben völlig verändert. Ich wage kaum zu ahnen, was die nächsten Monate und Jahre bringen werden.
Happy Birthday Sohn! Schön, dass du da bist.
26. Juli 2011 | Tags: familie, linus, reallife

Ein ganzes halbes Jahr ist Linus schon auf der Welt. Nicht zu fassen Kinder wie die Zeit vergeht.
Kaum hatte der hoffnungsvolle Nachwuchs die Gummibärenphase hinter sich gelassen und es am 26. Januar 2011 auf die Welt geschafft, schon sind sechs Monate ins Land gezogen. Eine irre Zeit. Sicherlich die anstrengendste Zeit meines Lebens1, aber auch immer wieder voller riesiger Freude über den Nachwuchs.
Im ersten halben Jahr hat Linus so unfassbar viel gelernt. Von einem kleinen, alles in allem eher wurmigen, winzigen Menschen, hat er es schon zu einem quirligen und anspruchsvollen halbjährigen Jungen gebracht, der mittlerweile auch über die ersten beiden Zähne2 verfügt.
Klar, die Sache mit dem Fremdeln ist schon blöd, und seine Laune ist manchmal so dermaßen mies, dass man sich zuweilen fragt, was der Junge denn mal in Pubertät und Midlife-Crisis treiben möchte, wenn er sein Pulver schon jetzt so verschießt…
Aber dennoch bin ich unglaublich froh und glücklich ihn in meinem Leben zu wissen.

Sein Lachen, seine sich entwickelnde Mimik, das Brabbeln, die frisch gelernte, fröhlich sprudelnde Breifontäne. Alles ist zunächst neu und Kathi und ich kommen manchmal gar nicht hinterher, ebenfalls rasch zu lernen, wie wir mit seinen neuen Fähigkeiten und Bedürfnissen umzugehen haben. Aber bisher entwickelt Linus sich wirklich ganz toll und ich kann mir kaum ausmalen, was er in 6 Monaten, an seinem ersten Geburtstag schon wieder alles mehr und besser kann und will.
Ich freue mich auf die kommende Zeit mit ihm.
Es ist schön, #jungervater zu sein.
10. Juni 2011 | Tags: apple, familie, fanboy, geek, linus, shirt
In jeder Kultur gibt es Riten, die die Nachkommen an die eigene Kultur gewöhnen sollen. Einige davon sind schon sehr alt, andere etwas jünger und die meisten davon beinhalten spezielle Kleidung.
In etwas südlicheren Gefilden werden Kinder beispielsweise schon früh in die traditionellen Kleidungsstücke ihrer Altvorderen gesteckt. Vermutlich, um später die Bierdosis gering zu halten, die man als Nicht-Initiierter gewöhnlich benötigt um den Kulturschock des Oktoberfestes zu überstehen.
So betrachtet erinnert das schon an prähistorische Sitten die in einer zivilisierten Gesellschaft nun wirklich nicht mehr gepflegt werden sollten, oder?
Aber auch hier und heute, direkt vor der Haustür, mitten im Ruhrpott, werden die Nachkommen der beiden großen Stämme Herne-West und Lüdenscheid-Nord sehr früh im Sinne ihrer Eltern an das jeweils als richtig empfundene Lager gewöhnt. Es soll tief gespaltene Familien geben, in denen jede Geburt eines Nachkommens ein Wettrennen zur jeweiligen Geschäftstelle zwecks Anmeldung verursacht. Ein Wahnsinn sondergleichen.
Wie gut, dass Linus schon zur Geburt ein passendes Geschenk erhielt, dass ihn sicher ideal für seinen Tribe vorbereitet.

Danke an alle Beteiligten, Fanboy galore!