QuickLinks vom 29. Mai bis zum 11. Juni

Meine del.icio.us-Links vom 29. Mai bis zum 11. Juni:

New MacBook in Town – Ein Umzug mit der Time Machine

Meine Schwester hat ihre erste eigene Wohnung bezogen und verzichtet dort1 auf einen Schreibtisch.

From iMac to MacBook with TimeMachine

Eben dort stand allerdings bisher immer ihr iMac G5 mit dem sie ihre üblichen Computerarbeiten verrichtet hat. Nun also, mit weniger Platz ausgestattet, brauchte sie einen neuen Computer der weniger Platz in Anspruch nahm. Da sie sich2 nicht mehr vorstellen konnte zurück zu einen Windows basierten Notebook zu wechseln war es recht klar dass sie ein MacBook braucht.

Also los, den Informatikerbruder eingepackt und auf zum Mac-Händler des Vertrauens. Dort erklärte man uns dann, dass leider kein MacBook mehr in der gewünschten Ausstattung3 da sei, dass man aber denke das am folgenden Dienstag (26. Februar 2008) eh ein neues vorgestellt würde.

Also warteten wir auf den Dienstag und in der Tat, es kamem neue MacBooks mit verbesserter Hardware und ausserdem etwas günstiger als die Vorgängergeneration.

Ich habe dann so ca. 10 Minuten nachdem die Apple Stores wieder online waren bei scnet angerufen.

Ich: Hi, ich würde gerne eins von den neuen MacBooks bestellen…
scnet: Die wurden ja gerade erst vorgestellt, klar ich kann eins bestellen.
Ich: Allerdings brauche ich es dringend bis spätestens Samstag, es ist für meine Schwester und die zieht da um…
scnet: Ja gut, also das sollte schon klappen…
Ich: Das muss aber sicher sein, können Sie mir versprechen dass es dann bis spätestens Samstag da ist?
scnet: Ja, versprochen.

Und das ist ja schon ein Wort, oder?

Der bevorzugte Mac-Händler hielt sein Wort und bereits am Donnerstag konnten wir ein niegelnagelneues MacBook abholen.

Man stelle sich das bitte noch mal kurz vor. Am Dienstag wird ein neues MacBook vorgestellt und von mir bestellt. Zwei Tage später ist das Teil da und fertig zum abholen. Das nenne ich wirklich prompten Service4.

Bemerkenswert war dann auch der Umzug vom alten iMac zum neuen MacBook. Auf dem iMac war bereits Mac OS X 10.5 installiert und meine Schwester hatte eine externe Platte mit Time Machine Backups gefüllt.

Nach dem Begrüßungsvideo des MacBooks haben wir dann bei der Frage “Haben Sie bereits einen Mac?” die Option gewählt Dateien, Programme und Einstellungen aus einem Time Machine Backup wieder herzustellen.

From iMac to MacBook with TimeMachine

Das dauerte dann zwar eine gewisse Zeit, aber nach einer guten Stunde war alles5 rübergeschaufelt und fertig zum benutzen als wäre nie etwas anderes gewesen.

From iMac to MacBook with TimeMachine

Das einzige was nicht exakt hinhaute war die Anordnung der Icons auf dem Desktop, ich denke das ist den unterschiedlichen Auflösungen geschuldet und zu verzeihen…

Beeindruckend daran ist vor allem, dass hier nicht nur einfach Daten kopiert wurden, es wurde auch die Kluft zwischen zwei unterschiedlichen Prozessorarchitekturen6 so dermassen elegant überbrückt, dass ich mir ehrlich gesagt ein wenig überflüssig vorkam. So etwas kann wirklich jeder.

Derzeit wartet meine Schwester nun auf die Ankunft ihrer Time Capsule. Damit werden dann ihre Backups in Zukunft kabellos über 802.11n WLAN im Hintergrund ablaufen und für den Fall der Fälle bereit stehen…

Stay tuned for more Backup Tales from the Time Machine…

  1. aus Gründen die offensichtlich damit zu tun haben dass eine bestimmte Kommode ihrem Wohnzimmer mehr schmeichelt als ein Schreibtisch []
  2. um Himmels Willen []
  3. Das weisse mit Superdrive []
  4. Nein, ich bekommen von denen (noch) keine Provison, ich mag den Laden auch so sehr gern []
  5. Das stimmt nicht ganz, bestimmte Dinge werden von den Time Machine Backups ausgeschlossen. Falls ihr also eure Apache Logs oder euer Postfix-Spoolverzeichnis noch braucht macht davon ein Extra-Backup. Aber wer so etwas mit seinem Mac macht kann das in der Regel. Für noch ein paar mehr Infos siehe diesen Post von James Duncan Davidson []
  6. PowerPC G5 vs. Intel Core 2 Duo []

QuickLinks vom 30. Januar bis zum 1. Februar

Meine del.icio.us-Links vom 30. Januar bis zum 1. Februar:

  • Soundfly – is a very little utility that just sends the audio of one Mac to another. Requires Soundflower.
  • Schäuble is watching you! – Schäuble als WordPress-PlugIn, sehr gut!
  • Poderosa – is a tabbed terminal emulator for Windows.
  • Adultitis – is a common condition occurring in people between the ages of 21–121, marked by chronic dullness, mild depression, moderate to extremely high stress levels, a general fear of change, and, in some extreme cases, the inability to smile.
  • Detecting Credit Card Numbers in Network Traffic -
  • Utility Belt – is a grab-bag of tricks, tools, techniques, trifles, and toys for IRB, including convenience methods, language patches, and useful extensions.
  • FreeUndelete – is data recovery program for deleted files. In case of accidental deletion of files on a NTFS (used by default in Windows XP, 2000 and NT), FAT32 or FAT16 file systems FreeUndelete is the utility to help.
  • DownloadGrowler – is a small utility that monitors your Downloads folder, and posts Growl notifications when downloads start and finish.
  • HD Trailers – apple.com HD-Trailer RSS-Feed. To be fed to iTunes…
  • Top 100 Funny Quotes – To be fed to the Tumblelog…
  • Agile Authoring – The aim is to create a set of guidelines and tools to allow a small group to effectively collaborate in writing a paper. The process should assist in rapidly arriving at a paper that is clear, concise, and has a consistent style throughout.
  • Kettensägen Klingelton – Von STIHL. Man fasst es kaum…
  • To Do Widget – is a lightweight and fast widget to manage tasks. Thanks to Mac OS X Leopard it integrates with iCal and Mail. The big advantage: to manage your tasks you don’t have to leave these applications open.
  • iPhonesque – The dialog box from iPhone, stuffed into Growl.
  • Using ICMP tunneling to steal Internet – Amazing. Now imagine tunneling your web-traffic through that ssh-tunnel which is tunneled through ICMP…
  • A nearly one page summary of design rules by Jef Raskin -

Volumes auswerfen unter Zwang

Eject

Schonmal mag sich Mac OS X nur sehr ungern von einer CD/DVD oder einer externen Platte trennen. Leider teilt es einem nicht mit welches Programm da noch dabei ist irgend etwas mit dem Volume zu treiben. Um dem Begehr ein wenig mehr Nachdruck zu verleihen1 gebe man doch mal folgendes ins Terminal ein:

Für optische Medien:

diskutil eject /Volumes/MeinVolume

Für Festplatten/USB-Sticks:

diskutil unmount force /Volume/MeinVolume

Dann geht das schon…

  1. und ohne mit lsof und kill rum zu fummeln []

DRM-Fiasko in HD

Digg.Protest07Die Verschlüsselung von Audio- und Videomaterial steht vor einem Dilemma. Das DRM soll dafür sorgen dass niemand den Inhalt entschlüsseln kann der dazu nicht berechtigt ist. Also gibt es einen (eigentlich mehrere, aber gehen wir mal von einem aus) geheimen Schlüssel ohne den man sich die DVD/BlueRay/HD-DVD nicht anschauen kann. Diesen Schlüssel muss man dem Konsumenten aber geben, sonst kann der sich den Film ja nicht ansehen. Die Industrie trifft also viele komplizierte (und teure) Massnahmen um den Schlüssel auf den Medien zu verstecken.

Das geht (früher oder später) schief.

Wenn so ein Schlüssel einmal bekannt ist, ist es sehr, sehr schwierig diesen Geist wieder zurück in die Flasche zu bekommen.

Es ist vor langer Zeit mit dem DRM der DVD passiert (Jeder Linux-User der heute eine DVD gucken kann verdankt das Jon “DVD Jon” Lech Johansen) und es passiert jetzt gerade mit den neuen hochauflösenden Medien HD-DVD und BlueRay-Disc.

Die AACS LA versucht nun die Verbreitung der Zahlen

09-f9-11-02-9d-74-e3-5b-d8-41-56-c5-63-56-88-c0

zu verhindern. Diese sollten geheim bleiben, damit nur genehmigte Player die neuen HD-Filme abspielen können.

Digg.com wurde untersagt Posts mit diesem Inhalt auf seiner Seite zu veröffentlichen. Google wurde aufgefordert diese Zahlenfolge aus seinen Suchergebnissen zu tilgen. Diese Massnahnem wurden getroffen obwohl der Schlüssel bereits ausgetauscht wurde (Und ich die Veröffentlichung des neuen Schlüssels eher auf Tage als auf Wochen schätzen würde) und zeigen wenig bis keine Wirkung ausser einem bemerkenswertem Streisand Effekt.

(weiter nach dem Klick)

Information want´s to be free.

Die Zahlen findet man ca. 922.000 mal bei Google, Digg.com hat sich entschieden auf die Konsequenzen zu pfeifen, auf die eigenen User zu hören und die Zahlen wieder aufzunehmen.

Die Nummern gibt es als T-Shirt mit den zu den Hex-Werten passenden Farben, als Song zum Download(!) und auf Flickr.com sind wahre Kunstwerke mit den Zahlen zu finden.

Es gibt die Zahlen als Barcode:

Hddvd-Blueray-Key-Barcode

Als Morsecode (MIDI-Datei):

Hddvd-Blueray-Key-Morsecode

Und auch in Braille:

Hddvd-Blueray-Key-Braille

Ich würde sagen das ist eine recht deutliche Art der Industrie mitzuteilen, dass DRM unerwünschter Blödsinn ist, der offensichtlich nicht funktioniert, teuer ist und ausserdem dem ehrlichen Kunden mehr Gängelung aufbürdet als dem Raubkopierer.

Anders gesagt: DRM, my ass.

(via: Sven(auch per Mail, danke!), netzpolitik.org, Binary Bonsai, vowe und vielen, vielen, anderen Seiten in diesem wundervollen Internet)