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Roca da Burn - Bountyhunter

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An dieser Stelle unterbrechen wir das laufende Programm für eine Musikempfehlung:

Gefühlte zwei Leben lang schon schraubt, dreht und zwirnt der gebürtige Essener Roca Da Burn an der technoiden Werkbank, geprägt vom durchdringenden Nagen der Sägezahnstichsäge und vom Rabimmel der perkussiven Bohrhämmer. Wilde Oszillator-Eskapaden werden mit Hoch- und Tiefpass Schraubzwingen im Zaum gehalten, mit Heißkleber summiert und zum Schluss durch das 4/4 gerasterte Waffeleisen gequetscht.

Ein Freund von mir frickelt in seiner spärlich bemessenen Freizeit gerne an elektronischen Tonerzeugern rum und hat nun1, völlig kostenlos bei kreislauf.org zum Download bereit.

Die beiden Tracks sind, in Ermangelung einer treffenderen Beschreibung, old schooliger Techno mit minimalen Einflüssen aus dem aktuellen Elektrogeraffel und gehen mir gut ins Ohr und in die Beine. Wer sich Ende der Neunziger Jahre des letzten Jahrtausends2 gerne mal Musik elektronischer Ausprägung zu Gemüte geführt hat wird sich da schnell wiederfinden können.

Rabimmel der perkussiven Bohrhämmer, nuff said…

  1. Genauer: Im Dezember 2009 erstmals etwas veröffentlicht. Bountyhunter ist das erste Release von Roca da Burn, besteht aus zwei Tracks und steht, dank Creative Commons Lizenz In der Ausprägung by-nc-nd

  2. Ja, Opa erzählt vom Krieg

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