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Honig für die Bots

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Die deutschen Netzwerk-Forscher des “German Honeynet Project” sind mit eigenen Spionage-Programmen in Botnets eingedrungen, um diese zu erforschen. Ihr Wissen und ihre dabei gewonnenen Erkenntnisse stehen in einer Dokumentation der Experimente zum Download bereit.

Die Angriffe auf die Maschinen kamen vor allem über die üblichen Ports löchriger Windows-Dienste wie NetBIOS und RPC. Auch die üblichen verdächtigen Bots wie “Agobot”, “Phatbot” oder “SDBot” sind weiterhin unterwegs. Die Bots, die von anderen infizierten Maschinen aus versuchten, die Honeynet-Rechner zu übernehmen, wurden überwiegend per IRC gesteuert. Die Honeynet-Betreiber klinkten darauf ihren eigenen IRC-Client “drone” in den Nachrichtenaustausch ein.

Die Ergebnisse sind alarmierend und stellen erstmals harte Daten über Botnets dar, über die in der Vergangenheit vor allem Schätzungen vorlagen. Demnach konnten die Forscher im Testzeitraum über 100 Botnets anziehen, an denen insgesamt 226.585 PCs beteiligt waren. Die größten Armeen aus Zombie-PCs hatten bis zu 50.000 Mitglieder. Im Laufe des Projekts konnte man 226 versuchte DoS-Attacken gegen 99 Ziele erkennen.

Mehr bei golem und klarer Lesebefehl für die Dokumentation: Know your Enemy: Tracking Botnets.

(via: schockwellenreiter)

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