Fotos über das Netz mit Digitale Bilder

Viele der Programme, die Mac OS X standardmäßig mitbringt sind um einiges mächtiger, als es zunächst den Anschein hat. Zu diesem Programmen zählt unter anderem Digitale Bilder1.

Mit diesem Programm kann man einige simple Aktionen deutlich schneller durchführen, als mit iPhoto oder Aperture. Oder auch eine Kamera über das Netzwerk mit einem anderen Mac verbinden.

Dazu muss man einfach die Netzwerkfreigabe in Digitale Bilder einschalten. Schon können alle Macs im lokalen Netz auf die Kamera zugreifen. Dort erscheint die freigegebene Kamera dann sinnigerweise unter Freigaben.

Das Vorgehen ist hier besonders sinnvoll, da die iPhones immer am Mac mini über ein Dock gesynct werden, die Fotos aber auf dem MacBook Pro bearbeitet werden. Auf diese Art und Weise ist schon wieder ein Kabel weniger nötig um die ganzen digitalen Schätze von hier nach dort zu bringen.

Neben dieser praktischen Eigenschaft lassen sich mit Digitale Bilder auch schnell und simpel Fotos als Mails versenden oder schicke Kontaktabzüge ausdrucken. Noch ein paar mehr Hinweise gibt es bei der Macworld unten im via.

Wie sinnvoll das alles noch für iOS basierte Geräte sein wird, wenn iCloud Einzug in das Apple Ökosystem hält und den Fotostream mitbringt ist bisher noch nicht wirklich klar, aber alle Features werden sicher nicht so schnell in der Wolke auftauchen…

Daher ist es gut, ein solches Werkzeug für die Bildbearbeitung im Lieferumfang des Betriebssystems finden zu können. Die Windows Bild- und Faxanzeige2 schaut daneben auf jeden Fall eher dünne aus.

(via: MacWorld)

  1. Das im englischen den passenderen Namen Image Capture trägt. []
  2. bzw. der Nachfolger unter Windows 7 dessen Name ich gar nicht kenne []

IP-Adressen und Netze für Testzwecke

Das kann man sich ruhig mal aufschreiben, dann weiss man wenigstens wo das steht1:

Address Block Present Use Reference


0.0.0.0/8 “This” Network RFC 1122, Section 3.2.1.3 10.0.0.0/8 Private-Use Networks RFC 1918 127.0.0.0/8 Loopback RFC 1122, Section 3.2.1.3 169.254.0.0/16 Link Local RFC 3927 172.16.0.0/12 Private-Use Networks RFC 1918 192.0.0.0/24 IETF Protocol Assignments RFC 5736 192.0.2.0/24 TEST-NET-1 RFC 5737 192.88.99.0/24 6to4 Relay Anycast RFC 3068 192.168.0.0/16 Private-Use Networks RFC 1918 198.18.0.0/15 Network Interconnect Device Benchmark Testing RFC 2544 198.51.100.0/24 TEST-NET-2 RFC 5737 203.0.113.0/24 TEST-NET-3 RFC 5737 224.0.0.0/4 Multicast RFC 3171 240.0.0.0/4 Reserved for Future Use RFC 1112, Section 4 255.255.255.255/32 Limited Broadcast RFC 919, Section 7 RFC 922, Section 7

(via: Zugschlussbeobachtungen)

  1. Ausser halt im RFC5735 direkt []

Home Network Redesign

Wie vor einigen Tagen bereits ausgeführt, gibt es bei uns zuhause familiäre und, dadurch bedingt, bauliche Veränderungen.

Womit, um Himmels Willen, fängt man als Geek also an?

Natürlich mit diesem ganzen Computerkram der in der Gegend rumsteht, blinkt, summt und auch sonst Sehr Wichtige Dinge® veranstaltet. Das blöde ist eben, dass dieses Blinken, Summen und Sehr Wichtige Dinge® tun, derzeit hauptsächlich in dem zukünftigen Kinderzimmer statt findet.

Ich habe die aktuellen Gegebenheiten für unsere Wohnung mal aufgemalt:

Home Network now

Und nach dem Klick erkläre ich euch das alles…

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Mac OS X – Computer Icons ändern

OS X zeigt ab der Version 10.5 sehr schicke Icons der im Netzwerk vorhandenen Computer in der Seitenleiste und im Netzwerkbrowser an. Das schaut dann bei mir zuhause etwa so aus:

Das Wind-Netbook der Liebsten wird zwar als BSOD-Monitor angezeigt, aber mich stört es eigentlich mehr, dass der Cube als Standard-G4 erscheint. Das wollte ich ändern, man ist ja irgendwo auch Ästhet.

Also habe ich herausgefunden, dass die verwendeten Icons in all ihrer 512×512 Pixelpracht unter /System/Library/CoreServices/CoreTypes.bundle/Contents/Resources zu finden sind. Dort findet man alle Modelle der aktuellen Apple-Hardware, aber leider keinen Cube. Näherungsweise wird dann also ein G4 angezeigt, genauer, das Icon com.apple.powermac-g4-graphite.icns.

Von diesem habe ich ein Backup angefertigt1 und das hochauflösende Cube-Icon aus diesem Icon-Pack an seiner Stelle als com.apple.powermac-g4-graphite.icns gespeichert.

Aus mir unklaren Gründen reicht es nicht aus, den Finder neu zu starten um die Änderungen zu aktivieren, es muss schon ein Logout oder ein Neustart sein.

Das funktioniert dann aber problemlos und es gibt auch keinen anderen G4 Graphite in meinem Netz der nun fälschlicherweise als Cube angezeigt werden könnte.

Das schaut im Falle des Winds schon anders aus. Hin und wieder sind hier ja Windows-Computer zu Besuch und die sollen nicht alle als Winds angezeigt werden. Leider gibt es aber unter Windows keine Möglichkeit, den String, mit dem sich das Gerät identifiziert und aufgrund dessen Mac OS X ein passendes Icon raussucht2 , zu ändern. Unter Linux wäre das ganze dank Avahi kein Problem, dort ist der entsprechende String in der XML formatierten afpd.service als device-info._tcp Service hinterlegt und änderbar. So würde etwa dieser Schnipsel die betreffende Linux-Box als XServe anzeigen:

<service>
<type>_device-info._tcp</type>
<port>0</port>
<txt-record>model=Xserve</txt-record>
</service>

Hier ist beispielsweise auch ein iMac oder ein AppleTV oder sonst etwas einsetzbar. So könnte man ein nie verwendetes Gerät heraus suchen und dessen Icon durch das des Wind ersetzen.

Das Endergebnis schaute dann viel hübscher aus:

Wirklich schade, dass es Avahi unter Windows nicht gibt und das Apple eigene Windows-Bonjour-Paket3 keine entsprechende Konfigurationsoption aufweist. So bleibt es eine alles oder nichts Entscheidung für Windows-Clients…

(via: Icon-Location aus diesem Mac OS X Hint, Icon-Pack aus diesem Thread des Cube-Owner-Forums, Avahi-Icon-Zauber von Simon Wheatly)

  1. einfach unter einem anderen Namen gespeichert, etwa com.apple.powermac-g4-graphite.original.icns []
  2. Die Zuordnungen stehen in /System/Library/CoreServices/CoreTypes.bundle/Contents/Info.plist unterhalb des Zweigs Exported Type UTIs []
  3. Das aber immerhin anstandslos lokale Bonjour Drucker und Webserver findet… []

Das iPhone, IMAP und ein selbst signiertes SSL-Zertifikat

Diese Kombination, liebe Freunde der sicheren Komunikation to go, kann unter Umständen die Wände hoch treiben.

Wenn man nämlich auf dem iPhone einen IMAP-Account einrichtet dessen sichere Kommunikation auf einem selbst signierten Zertifikat beruht passiert folgendes:

Das iPhone öffnet eine sichere Verbindung1 zu dem IMAP-Server auf Port 9932. Dann stellt es fest, dass das Zertifikat nicht bekannt ist und fragt nach, ob man wirklich mit diesem Server reden will.

Das will man natürlich und das iPhone will wieder über eine sichere Verbindung mit dem IMAP-Server reden. Aber dieses mal auf Port 143…

Das, werte verbliebene Leserschaft die immer noch diese exotischen Begriffe in sich aufsaugt, ist ein recht großes und schwer zu erkennendes Problem wenn man nur Port 993 auf dem IMAP-Server geöffnet hat.

Nach der Entdeckung des Problems ist die Lösung dann sehr einfach:

Für die Ersteinrichtung öffnet man den Port 1433 einfach und im Anschluss daran kann man auch, oh Wunder, in den erweiterten Einstellungen auf dem iPhone den Port 993 als zu verwendenden IMAP-Port konfigurieren.

IMAP Port 993

Warum es diese Funktionalität nicht auch schon bei der Ersteinrichtung über einen “Erweitert”-Button gibt ist mir utterly unexplainable, aber jetzt läufts halt.

(Lösung via: Wireshark und Artur Hefczyc)

  1. sehr gut []
  2. nicht so gut wie wir später sehen werden []
  3. natürlich mit aktiviertem TLS []

Weiterbildungsseminar für Netzwerker

Wäre mal zu überlegen sich da anzumelden, schaden könnte es sicher nicht…

Telepathie für Netzwerker

Aus gegebenem Anlaß und Aufgrund der regen Nachfrage wiederholen wir diesen beliebten Kurs in einem vierteiligen Wochenendseminar, arbeitszeitkompatibel und von der Krankenkasse förderbar.

Gestaltung:
1. Erfassungsgrundlagen, Röntgenblick
2. Die Kristallkugel und ihr Einsatz in TCP/IP Netzen. Die Kristallkugel wird gestellt.
3. Umgang mit Menschen, Entfernung und Installation von Hypnoblöcken und erkennen sprachlicher Irreführungsmanöver
4. Lösung nichtexistenter Probleme
5. Kurzeinführung in die Tätigkeit des Ausschlafens.

Preis: 240 Euro
Termine: Nach Absprache

Noch mehr Kurse gibt es hier.

(via: ende der vernunft)

NAS200 – der NSLU2 Nachfolger?

NAS 200

Mein Debian auf der NSLU2 Post ist nach wie vor einer der populärsten in meinem kleinen, bescheidenen Blog. Meine eigene liegt zwar derzeit mangels Einsatzzweck (Hey, ich hab nen Cube…) und aktueller Inkompatibilität mit dem Debian 4.0r1 Installer in der Schublade, aber ich werde die mit Sicherheit noch mal einsetzen wenn mir eine tolle Verwendung einfällt und ich Zeit habe.

Und das trotz dem designierten Nachfolger namens Linksys NAS200.

Die Features lesen sich zwar ganz nett, (2 x USB 2.0 extern, 2 x SATA intern, Linux basiert) aber die Performance scheint im Vergleich zur NSLU2 sogar noch schlechter zu sein…

Laut dem NAS200 Review bei linuxdevices.com macht der Prozessor 44 BogoMIPS, und das ist ja wohl schlicht ein Witz, da kann so ein RAID-Sync (gemessen von smallnetbuilder.com) schon mal gerne 8 Stunden dauern.

Eine Standard NSLU2 bringt ja schon 133 (und nach dem Übertakten liegt meine gar bei 266.24…) und ist damit immer noch nicht in der Lage einen 100 MBit Netzwerkanschluss zu sättigen. Unter dem Gesichtspunkt wird einem auch klar, warum Linksys/Cisco den Gigabit-Adapter eingespart hat.

Auch die NAS200-Seite im nslu2-linux Wiki ist noch sehr dürftig und niemand weiss wie lange es dauern wird bis ein Custom-Linux auf dem Teil zum laufen zu bewegen ist… Dazu kommt dann auch noch, dass die NAS200 einen Lüfter mitbringt den die NSLU2 und der Cube (Konvektionsschacht anyone?) bei besserer Performance schlicht nicht nötig haben.

Das einzige was die NAS200 in meinen Augen ansatzweise interessant macht, ist der niedrige Preis (ca. 120 €) und der Ausblick auf eine verbesserte Revision 2.0.

Vielleicht klappts dann auch mit der NSLU2 Nachfolge…

(via: edv)

Umzug fast geschafft

Sooo, ich habe derzeit noch das große Problem keinen Internetzugang daheim zu haben (mehr zu den Gründen warum die Versatel einen Umzug der Anfang Oktober angekündigt wurde erst Ende Januar ausführen kann wenn ich mich etwas beruhigt habe…) und deshalb ist die Posting Frequenz hier seit ungefähr zwei Wochen auf Null gesunken.

Das “Daheim” ist jetzt auch endlich ein neues. Seit zwei Wochen wohnen die Freundin und ich nun wieder in good ol´ Schibonneck und finden die neue Wohnung und die räumliche Nähe zu unseren Familien und Freunden mit jedem Tag besser.

Der Umzugstag selber verlief dank der zahlreichen helfenden Hände wie am Schnürchen. Auf diesem Wege daher ein riesiges Danke an alle Kartonträger, Tapezierer, Bodenleger und Schrankaufbauer. Gegen Ende waren wir dann sogar ein wenig zu viele aber Kathi und ich haben uns wirklich sehr über jeden gefreut der da war.

Verluste: Ein Spiegel am Schlafzimmerschrank hat einen Sprung und zwei Glasböden in der Wohnzimmer-Vitrine haben Ecken verloren. Nichts was ein Glaser nicht wieder reparieren könnte.

Mittlerweile hängen sogar (fast) alle Lampen und Regale, die Wände sind nur noch etwas arm an Bildern. Es müssen noch ein, zwei Durchbrüche für Kabel gebohrt werden, Kabelkanal an die Wand und dann kann die Vernetzung beginnen. Oh ja, Fußleisten im Wohnzimmer fehlen auch noch…

Hoffentlich funktioniert alles so wie ich mir das vorstelle, aber ich habe ja (ich hoffe doch schwer das der Termin dann auch gehalten wird) mit dem Internet noch Zeit bis zum 19. Januar 2007… Da kann man schon ordentlich austesten und rumprobieren.

Eventuell habe ich gestern Abend auch einen behelfsmäßigen Weg in das Netz der Netze gefunden (wofür so ein Nintendo DS lite mit Mariokart und WLAN doch gut sein kann…) und dann gibt es vielleicht auch eine andere Möglichkeit zu bloggen als einen USB-Stick voller Draft-Postings per Sneaker-Net durch die Gegend zu tragen…