12. September 2009 | Tags: 10.6, apple, backup, code, gpg, mac, macports, mail.app, mysql, osx, snowleopard, timemachine

Seit guten zwei Wochen rennt jetzt das aktuelle Mac OS X 10.6 auf meinen MacBook. Das Update lief völlig problemlos, ausser an den Stellen wo es Probleme gab.
Ich liste hier zunächst meine Probleme auf und komme dann zu den positiven Aspekten der neuen Katze aus dem Hause Apple.
TimeMachine
Das erste Backup nach dem Upgrade dauerte erst unfassbar lange, funktionierte dann problemlos und nach zwei Tagen starb das SparseBundle einen traurigen Tod und war nicht mehr mountbar. Tschüss dann liebe Daten!
Meine Backupmethode des MacBooks wird zwar von Apple nicht offiziell unterstützt, aber einen Totalausfall hätte ich dann doch nicht erwartet.
Nach einem kompletten Neuanfang läuft aber nun alles wieder sehr gut. Der Unterschied scheint zu sein, dass vorher noch die MAC-Adresse im Namen des SparseBundles auftauchte, wo unter 10.6 lediglich der Hostname steht. Dieses Bundle musste ich auch gar nicht mehr selber anlegen, das hat der Snow Leopard selbst getan.
MySQL
Auf meinem MacBook läuft für lokale Entwicklung und Tests ein MySQL-Server. Der funktionierte nicht und das bequeme Starten und Stoppen über eine PreferencePane in den Systemeinstellungen forderte erst einen Start derselben in 32-Bit um danach in den digitalen Orkus zu verschwinden.
Nachdem ich mir die 10.5er x86_64 Version von MySQL heruntergeladen hatte konnte ich MySQL, das Startup-Item und die PrefPane neu installieren und seitdem klappt alles wieder.
MacPorts
Die MacPorts hatten ebenso wie MySQL ziemliche Probleme mit der 64-Bit Architektur. Die einfache Lösung via
$ sudo port selfupdate
$ sudo port sync
$ sudo port upgrade --force installed
wollte bei mir natürlich nicht funktionieren. Erst zickte getttext, dann bestand Python darauf, unbedingt eine python.exe kompilieren zu wollen. Über eine recht harte Migration klappte dann aber doch alles:
- Neue MacPorts Version 1.8.0 installieren.
- Liste der installierten Ports erstellen:
port installed > myports.txt
- Den ganzen Glibber von vorher aufräumen und alle Ports deinstallieren:
sudo port clean installed
sudo port -f uninstall installed
- Alle Ports wieder neu installieren:
for i in `cat myports.txt | cut -d "@" -f 1`; do sudo port install $i; done
Danach habe ich noch eine neue Liste der installierten Ports erstellt und gegen die alte gedifft. Soweit ich das sehen kann ist alles wieder da, nur teilweise in frischeren Versionen.
GPG-Mail

Das GPGMail Plugin funktioniert nicht unter 10.6. Und es schaut so aus, als hätte der einzige Entwickler keine Zeit für ein Update. Das ist sehr blöd. Ich stehe jetzt vor der Entscheidung entweder
- Auf verschlüsselte Mails zu verzichten
- Jeweils von Hand über die Shell zu ver- und entschlüsseln
- Einen anderen MUA wie Thunderbird oder Mutt zu nutzen
Alles nicht so schön, mal sehen wie ich das machen werde…
LaTeX und TextMate

Mein liebster Editor TextMate wollte keine LaTeX-Dokumente mehr kompilieren. Das hat mich ob der anstehenden Diplomarbeit zunächst sehr entsetzt, war dann aber mit einem Update aller TextMate Bundles schnell erledigt. Hintergrund des Fehlers ist wohl das Update von Ruby auf 1.8.7.
Tolle neue Sachen
So, das war es dann mit der Meckerei. Alles andere klappte super. Ich glaube auch nicht, dass normale Anwender solche Probleme haben sollten und sie waren ja auch alle, mit der wirklich bitteren Ausnahme des GPGMail Plugins, lösbar.
Das Programm, das am neuesten ausschaut, QuickTime X, kann jetzt auch Videos von iSights aufnehmen und z.B. Kapitel in MP4 Videos anzeigen.

In den Systemeinstellungen wird mir angezeigt, dass es eigentlich an der Zeit für einen neuen Akku wäre…

Und solche Kleinigkeiten findet man überall im System.
Dazu fühlt sich mein MacBook seit dem Update auf 10.6 auch schneller an. Vor allem dem Finder merkt man die Optimierungsarbeiten an. Egal ob man lokal arbeitet und sich die Vorschaubilder schneller aufbauen als vorher, oder man Dateien über das Netzwerk kopiert. Alles ein bisschen schneller, alles ein wenig hübscher.
Nach der Installation konnte ich mich ausserdem über knapp 30 GB mehr Platz auf der Festplatte freuen. Das ist schon sehr beachtlich und gerade auf einem Laptop mit eher kleiner Festplatte hoch willkommen.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit dem Update. Das Preis-Leistungs Verhältnis ist bei 29,00 € wirklich gut und ich bin gespannt was ich noch an Neuerungen finden werde.
Nachdem ich jetzt hier in meiner Textbox auf “Publish” geklickt habe, werde ich das System frohen Mutes auf 10.6.1 updaten, see you on the other side…
16. Juni 2009 | Tags: backup, book, cheatsheet, cloud, computer, ct, editor, encryption, filesystem, fujitsu, geek, gpg, gtd, hack, history, howto, interview, iphone, job, mac, microsoft, mobile, network, ntfs, ocr, office, osx, outlook, paper, pdf, pgp, reading, rsync, s510m, scanner, scansnap, security, software, sysadmin, timemachine, txt, vi, vim, vista, visualbasic, windows
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6. Mai 2009 | Tags: audio, backup, blog, cloud, code, conversion, converter, cryptography, datacenter, development, divx, dns, economy, filesystem, fuse, gesellschaft, gmail, google, gpg, greenit, gtd, gui, h.264, howto, id3, imap, internet, klang, linux, mac, mail, mail.app, mercurial, mp3, mp4, mpeg, music, musik, network, objective-c, osx, plugin, python, radio, security, shell, smtp, sniffer, socialweb, ssh, system:filetype:pdf, system:media:document, theme, unix, versioncontrol, video, vinyl, virtualization, visualization, web2.0, windows, wordpress, xcode
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14. August 2008 | Tags: apple, audio, dictionary, diskimage, dmg, encryption, game, go, gpg, handy, iphone, itunes, keychain, kino, lebowski, mac, mail, mp3, osx, perl, pgp, quote, rechtschreibung, ringtone, security, shell, web, wiki, windows, wörterbuch, xml
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14. Juli 2008 | Tags: adressbook, apple, audio, blog, cheatsheet, code, comic, concentration, debug, donationware, encryption, flash, game, geek, geotag, googleearth, googlemaps, gpg, gps, gtd, html, image, internet, itunes, javascript, jquery, linux, mac, mail, mail.app, music, osx, pdf, pgp, photo, photography, php, physics, plugin, poster, security, shareware, sleep, spongebob, subversion, svn, tv, txt, unix, vi, vim, web, whitenoise, wiki, windows, wordpress, xbox, xhtml, zip
Meine del.icio.us-Links vom 9. Juli bis zum 13. Juli:
- Beeswax – is an information management system inspired by Lotus Agenda. It aims to recreate Agenda’s flexibility and efficiency in a clutter-free, text-based (ncursesw) user interface with vi key bindings.
- XML Google Maps – This plugin allows you to easily insert Google Map or Google Earth Plugin Maps into your blog.
- PosteRazor – Der PosteRazor schneidet eine Rasterbild-datei in Stücke, die anschließend ausgedruckt und zu einem Poster zusammengefügt werden können.
- The GPG Plugin for Address Book – The ABKey plugin enhances Address Book by allowing you to see which of your contacts have current, revoked and expired keys as well as providing more detailed information on request.
- MacGDBp – Debugger for live, running PHP Applications
- thisissand.com – Colorful falling sand. Quite meditative…
- Cornerstone – Graphical Subversion Tool for Mac OS X. Single User License for $59…
- Springy – Works as a archive browser. Can add and extract files on the fly. Shareware, $18.
- SpongePedia – ist eine Enzyklopädie mit Informationen und weltweit umfangreichste Seite rund um die Serie SpongeBob Schwammkopf. WTF?
- Cheat Sheets for Front-end Web Developers – 23 excellent, print-ready cheat sheets for HTML, CSS, and JavaScript including MooTools, jQuery and wordpress.
- GimmeSomeTune – Amazing iTunes extension featuring lyrics, album art, last.fm, hotkeys and many more. Donationware.
- SimplyNoise.com – free white noise straight from the internet
- Viva Pinata – Putzeliges Strategiespiel auf der XBox 360 mit Papptierchen…
13. März 2008 | Tags: code, cryptography, gpg, mail, pgp, security, überwachung, verschlüsselung
Meinen gpg-key habe ich schon seit 2004 und seit dieser Zeit ist da auch nur meine Standard Mail-Adresse drin gespeichert. Allerdings kann man mit einem Key auch mehrere Adressen benutzen.
Wenn man weiss wie es geht, ist das auch recht einfach einzurichten…
Zunächst einmal die ID des eigenen Schlüssels rausfinden:
~ > gpg --list-keys
/Users/dennis/.gnupg/pubring.gpg
--------------------------------
pub 1024D/8FC5AC3D 2004-06-29
uid Dennis Wegner dennis@instant-thinking.de
sub 1024g/D9952208 2004-06-29
Die ID meines Schlüssels ist also 8FC5AC3D.
Und dann einfach per
~ > gpg --edit-key YOUR_ID
In den interaktiven Modus von gpg wechseln und adduid eingeben. Dann wird man nach Name, Email-Adresse und einem (optionalen) Kommentar gefragt. Das ganze dann noch mit der gpg-Passphrase absegnen und schon ist die zweite Adresse in dem Key enthalten.
In der Praxis schaute das bei mir so aus:
~ > gpg --edit-key 8FC5AC3D
gpg (GnuPG) 1.4.7; Copyright (C) 2006 Free Software Foundation, Inc.
This program comes with ABSOLUTELY NO WARRANTY.
This is free software, and you are welcome to redistribute it
under certain conditions. See the file COPYING for details.
Geheimer Schlüssel ist vorhanden.
pub 1024D/8FC5AC3D created: 2004-06-29 expires: niemals usage: SC
trust: unbekannt Gültigkeit: unbekannt
sub 1024g/D9952208 created: 2004-06-29 expires: niemals usage: E
[ unknown] (1). Dennis Wegner dennis@instant-thinking.de
Befehl> adduid
Ihr Name ("Vorname Nachname"): Dennis Wegner
Email-Adresse: dennis.wegner@web.de
Kommentar:
Sie haben diese User-ID gewählt:
"Dennis Wegner dennis.wegner@web.de"
Ändern: (N)ame, (K)ommentar, (E)-Mail oder (F)ertig/(B)eenden? f
You need a passphrase to unlock the secret key for
user: "Dennis Wegner dennis@instant-thinking.de"
1024-bit DSA key, ID 8FC5AC3D, created 2004-06-29
pub 1024D/8FC5AC3D created: 2004-06-29 expires: niemals usage: SC
trust: unbekannt Gültigkeit: unbekannt
sub 1024g/D9952208 created: 2004-06-29 expires: niemals usage: E
[ unknown] (1) Dennis Wegner dennis@instant-thinking.de
[ unknown] (2). Dennis Wegner dennis.wegner@web.de
Und schon ist meine alte web.de Adresse auch in meinem Schlüssel. Für weitere Adressen den Vorgang wiederholen und glücklich verschlüsselte Mails versenden.
(via: The GNU Pivacy Handbook – Adding and deleting key components)
4. März 2008 | Tags: browser, gpg, http, password, safari, ssl, web
Mann, das ist eine echt gute Überschrift…
Hört sich sehr Web 2.0 mäßig an, ist aber in der Tat in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts in Browser eingebaut worden und findet sich auch heute z.B. im Firefox 2.0 und Apples Safari. Ob der IE auch noch diese Möglichkeit in sich trägt weiss ich nicht und es ist mir auch egal.
Der Post von Dr. Nic erklärt das alles sehr schön und man fragt sich ernsthaft warum wir uns im Jahr 2008 immer noch mit der User/Password Kombination rumschlagen wenn es so bequeme Möglichkeiten gibt. Jetzt müsste man das nur noch mit GPG kombinieren können…
Client Side Certificates FTW!
29. Februar 2008 | Tags: apple, backup, cd, cli, code, cryptography, diff, dvd, filesystem, gpg, gtd, http, linux, mac, mindmaps, organisation, osx, pdf, pgp, python, rip, rsync, scanner, security, sync, sysadmin, testing, unix, usb, visualization, web
Meine del.icio.us-Links vom 28. Februar:
- PlayVideoTS – opens the VIDEO_TS folder of ripped DVDs using the Apple DVD Player
- Changes – Diff on Speed. Mac OS X only Shareware, $39.95.
- Using autofs for GPG keys on a USB stick –
- MindNode – is a free and very easy to use mindmapping application
- ccollect – (pseudo) incremental backup with different exclude lists using hardlinks and rsync
- Yep – iPhoto like Software targeting PDFs.
- DiscRotate – is a Daemon and PreferencePane that will control the speed of your optical drives. It is written in Cocoa (Obj-C 2.0) for Mac OS X 10.5 Leopard.
- twill – is a simple language that allows users to browse the Web from a command-line interface. With twill, you can navigate through Web sites that use forms, cookies, and most standard Web features.