17. Januar 2009 | Tags: fusion, keyboard, linux, mac, osx, ubuntu, vmware
Mit Ubuntu unter VMWare Fusion ist es schon nicht ganz so einfach. Erst zicken die VMWareTools und man muss sie patchen, dann will man anfangen zu arbeiten aber die eckigen und geschweiften Klammern, das At-Zeichen und andere Sonderzeichen arbeiten nicht wie man es von der Mac OS X Tastaturbelegung gewohnt ist.
Um dem Problem abzuhelfen geht man wie folgt vor:
- Die virtuelle Maschine herunterfahren.
- In den Einstellungen von VMWare Fusion in die Tastatur und Maus Sektion wechseln (VMWare Fusion -> Einstellungen -> Tastatur und Maus) und dort aus dem Profil-Menü “Profile bearbeiten” auswählen.
- In dem erscheinenden Fenster der Ubuntu-Maschine das Mac-Profil zuweisen. So gehen die Tasten vom Mac ohne Remapping zur VM.

- Jetzt kann Ubuntu wieder gestartet werden.
- Nach dem Boot wechselt man zu den GNOME-Tastatureinstellungen (System -> Einstellungen -> Tastatur), und stellt dort unter dem Reiter “Belegung” das passende Mac-Keyboard ein.

Einen weiteren Neustart später sollte alles so funktionieren wie man es gewöhnt ist. Alt-E für das Euro Zeichen, Alt-L für das At, Alt-5 und 6 für die eckigen Klammern und so weiter.
Ich hatte hier noch das Problem, dass all das nur mit der rechten Alt-Taste funktionierte. In meinem Muskel-Gedächnis ist aber die linke Alt-Taste vorgesehen.
Um die Tasten zu vertauschen legt man in seinem Ubuntu-Home-Verzeichnis eine
.xmodmap-Datei mit folgendem Inhalt ab:
clear mod1
clear mod5
keycode 113 = Alt_L
keycode 64 = ISO_Level3_Shift
add mod1 = Alt_L
add mod5 = ISO_Level3_Shift
Nach einem weiteren Reboot fragt Ubuntu dann noch einmal nach, ob es diese Datei wirklich laden soll. Ab da sollte alles klappen.
(via: Ubuntuusers Forum)
9. Oktober 2008 | Tags: fusion, linux, mac, osx, patch, ubuntu, virtualisation, vmware
Seit Apple die hauseigenen Computer auf Intel-Prozessoren umgestellt hat, ist es ziemlich einfach mehrere Betriebssysteme unter einem Mac laufen zu lassen. Ich benutze zu diesem Zweck VMware Fusion.
Damit die Integration von Gast- und Wirts-Betriebssystem so richtig rund läuft, werden in dem Gast die VMware-Tools installiert. Die Tools sind eine Sammlung von Treibern und Programmen, mit deren Hilfe man beschleunigte Grafik, Drag and Drop Kopie über die OS Grenzen hinweg oder auch stufenlose Auflösungsanpassungen hin bekommt.
Für Windows XP klappte das auch total super, virtuelle CD in das virtuelle Laufwerk einlegen, Doppelklicken, läuft.
Bei Ubuntu 8.04 ging das leider nicht so reibungslos…
Ich hatte mir das fertige Ubuntu-Image von Jars.de herunter geladen und installiert. Die mitgelieferten VMware-Tools sind aber leider nicht mehr aktuell und einen Upgrade-Versuch quittieren die Tools mit einem eher uninformativen
In file included from /tmp/vmware-config8/vmblock-only/linux/os.h:35,
from /tmp/vmware-config8/vmblock-only/linux/block.c:26:
/tmp/vmware-config8/vmblock-only/./include/compat_wait.h:78: error: conflicting types for ‘poll_initwait’
include/linux/poll.h:65: error: previous declaration of ‘poll_initwait’ was here
In file included from /tmp/vmware-config8/vmblock-only/linux/vmblockInt.h:40,
from /tmp/vmware-config8/vmblock-only/linux/block.c:29:
/tmp/vmware-config8/vmblock-only/./include/vm_basic_types.h:184: error: conflicting types for ‘uintptr_t’
include/linux/types.h:40: error: previous declaration of ‘uintptr_t’ was here
make[2]: *** [/tmp/vmware-config8/vmblock-only/linux/block.o] Error 1
make[1]: *** [module/tmp/vmware-config8/vmblock-only] Error 2
make[1]: Leaving directory /usr/src/linux-headers-2.6.24-16-generic’
make: *** [vmblock.ko] Error 2
make: Leaving directory/tmp/vmware-config8/vmblock-only’
Unable to build the vmblock module.
Um das Problem zu lösen, muss man die VMware-Tools mit Teilen der Open-VM-Tools patchen. Wie das im Einzelnen geht steht nach dem Klick…
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