QuickLinks vom 29. September bis zum 9. Oktober

Meine delicious.com-Links vom 29. September bis zum 9. Oktober:

  • Notational Velocity forked – Fullscreen mode, menubar app, and more…
  • MultiMarkdown Syntax Guide – This is a guide to the markup syntax used in the MultiMarkdown system.
  • WriteMonkey – is light, fast, and perfectly handy for those who enjoy the simplicity of a typewriter but live in modern times.
  • PDF Mod – is a simple application for modifying PDF documents. You can reorder, rotate, and remove pages, export images from a document, edit the title, subject, author, and keywords, and combine documents via drag and drop.
  • Emergent Task Planner – is a Daily Planning Sheet that provides a way for you to lightly structure your day. By helping you visualize the time you have, you can get a sense of just how much work you can get done done.
  • LiveView – is a specialized remote screen viewing application intended as a tool to help designers create graphics for mobile applications, it has also proven to be useful for creating quick and dirty simulations, demos, and experience prototypes.
  • we eat fine – "… ist eine sammlung von rezepten, die wir in unserem alltäglichen leben zubereiten. essen spiegelt für uns eine lebensphilosophie wieder und ist für uns (meistens) gleichbedeutend mit entspannung, genuss, kommunikation und kreativität." Bei der Kesro gefunden…
  • SparkleShare – is a syncing and collaboration tool that shines by its absence. Attempts to become a open source, self hosting, git based Dropbox clone…

QuickLinks vom 12. Juli bis zum 20. Juli

Meine delicious.com-Links vom 12. Juli bis zum 20. Juli:

QuickLinks vom 8. Januar bis zum 9. Januar

Meine delicious.com-Links vom 8. Januar bis zum 9. Januar:

  • Diplodocs – Handbücher und Anleitungen online
  • Snipt – is your collection of frequently used commands or code snippets.
  • ferm – is a tool to maintain complex firewalls, without having the trouble to rewrite the complex rules over and over again.
  • Espresso – Website-Editor for Mac OS X with lots of Bells and Whistles. Now in public beta, later 59,95 €…
  • Blogo – Nice looking Desktop Blog-Editor for Mac OS X with a fresh UI-concept. Shareware, $25.
  • WordPress Notifier for Mac OSX – is a freeware application that alerts you when new unapproved comments are posted on your WordPress blog.
  • Townload-Essen – Mitmach-Portal für Essener Jugendliche

QuickLinks vom 25. September bis zum 1. Oktober

Meine delicious.com-Links vom 25. September bis zum 1. Oktober:

Kindergartenkrümelkuchen

Kindergartenkrümelkuchen

Hier das Rezept für meinen absoluten Lieblingskuchen.

Das Original habe ich offenbar um 1986 herum, kurz nach Erlernen der vereinfachten Ausgangsschrift zu Papier gebracht und ich kann euch sagen, bis heute ist meine Handschrift nicht wesentlich besser geworden…

Kindergartenkrümelkuchen - das Originalrezept

Nur gut, dass es Tastaturen gibt.

Man nehme:

  • 3 Tassen1 Zucker
  • 4 Tassen Mehl
  • 5 Eier
  • 4 Esslöffel Kakao ohne Zucker
  • 500g Margarine
  • 1 Tasse Milch
  • 1 Packung Backpulver
  • 100g gemahlene Nüsse
  • 1 Tasse heisses Wasser

Alles cremig miteinander verquirlen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei 165 Grad Umluft2 20-25 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

Anschliessend nach Gusto mit Schokoglausur verzieren.

  1. Mit “Tasse” ist offenbar eine normale Kaffeeservice Tasse gemeint, kein Kaffeepott []
  2. oder wie im Original bei 175 Grad, früher gab es ja noch keine Umluft []

instant-Veranstaltungshinweis

Trashpop Flyer

14. März 2008, 23:00, Trashpop @ Hotel Shanghai

Das Internet ist noch nicht so weit

Ehrlich. So weit ist es noch nicht. Manchmal ist es sehr unnütz und ein wenig komisch.

Es fordert manchmal sogar geradezu die Nutzung eigentlich obsoleter Technologie heraus. Um meinen Punkt etwas zu illustrieren ist hier die wahre Story meines gestrigen Abendessens:

17:15 Uhr

Die Freundin und ich kommen gleichzeitig zuhause an. Niemand war einkaufen, keiner hat Lust auf Nudeln. Wir beschliessen was vom Chinesen zu bestellen.

17:17 Uhr

Wir haben ca. 36 Pizza-Bestellzettel in unserer Schublade (und das Telefonbuch von 2005) aber keinen einzigen China-Zettel. Ich beschliesse das Internet zu nutzen um Nahrung zu beschaffen.

17:18 Uhr

Ich werfe Google an und fahnde nach “China Express 2000 Essen“. Erster Treffer china-express-2000.de, und man kann online bestellen! Oh Glück, oh Freude, da lacht der Geek.

17:19 Uhr

Die Freundin merkt an1 dass sie schon ein wenig hungrig sei und ob es nicht besser ist per Telefon zu bestellen, ich klicke mich derweil schon, taub für jedwede Bedenken, durch den Bestellvorgang…

18:00 Uhr

Ich rufe doch mal an und frage nach, ob meine Bestellung angekommen sei und wie lange es denn wohl noch dauern werde… Niemand hat je von meiner Bestellung erfahren. Der Geek ist am Boden zerstört, das Vertrauen in die moderne Interweb-Technik vernichtet, die Lippen der Freundin umspielt ein wohl bekanntes “Ich habs dir doch gesagt”-Lächeln…

18:30 Uhr

Ein freundlicher asiatischer Mann steht vor der Tür und überreicht mir eine Ente Ananas Süß Sauer und 8 Schätze (scharf). Endlich was zu essen…

19:30 Uhr

Ein freundlicher asiatischer Mann steht vor der Tür und überreicht mir, nein, will mir2 das gleiche noch mal überreichen… Wir telefonieren gemeinsam mit seiner Chefin und die ist erstaunt das schon jemand da war. Sie hätte niemanden geschickt. Die Herkunft der Bestellung (Telefon oder Internet) ist unergründlich. Der freundliche asiatische Mann ist etwas geknickt und nimmt die Styroporbox unverrichteter Dinge wieder mit.

Die Frage die sich hier stellt liegt klar auf der Hand: Welcher von den beiden war ein per Internet gesteuerter China-Express-Cyborg und an wen zum Geier muss ich mich wenden um ein China-Express RFC mit Laufzeiten unter einer Stunde zu bekommen?

  1. in dem Tonfall der Stimme der Vernunft []
  2. mittlerweile satt und gemütlich []

“Das sind auf gar keinen Fall Mitarbeiter”

Wenn eine Firma einen Betriebsausflug veranstaltet sind normalerweise alle Mitarbeiter mit dabei. Die Frage in meiner Heimatstadt Essen scheint nur zu sein, wer ist denn Mitarbeiter und wer nicht?

Gert Flegeskamp hat sich dem Thema angenommen:

Die Presse hat darüber berichtet, dass das Tochterunternehmen der Stadt Essen, EABG (Essener Arbeits- und Beschäftigungsgesellschaft), von einem geplanten Betriebsausflug die dort beschäftigten Ein Euro Jobber ausgeschlossen hat. Der Spiegel berichtete, dass nur die 160 Personen starke Stammbelegschaft zu diesem Ausflug eingeladen wurde, nicht aber die 500 Ein Euro Jobber. Sie mussten an diesem Tag entweder unbezahlten Urlaub nehmen oder die Zeit nacharbeiten. Der Geschäftsführer der EABG, Ulrich Lorch, hatte dazu eine ein wenig seltsam anmutende Begründung.
“Das sind auf gar keinen Fall Mitarbeiter” und “Wenn zum Beispiel ein Bildungsträger einen Betriebsausflug mache, würden schließlich auch keine Schüler mitfahren” – Ulrich Lorch

Es ist schon schwer zu fassen wie Menschen herabgewürdigt werden die auf die Annahme von 1€-Jobs angewiesen sind. Wie viele sozialversicherungspflichtige Jobs durch die 1€-Jobs verhindert werden und inwiefern Herr Lorch davon profitiert ist natürlich kaum zu sagen.

Fakt ist aber, dass solche Vorfälle aktuell kaum in der Presse erwähnt werden und daher nur wenige von solchen Aktionen erfahren. Ob sich die geschassten 1€-Jobber Anwälte leisten können, um ein gerichtliches Vorgehen gegen ihre Behandlung (zum Beispiel auf Grundlage des allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes) zu prüfen ist derzeit aus dem Internet nicht zu erfahren…

(via: Duckhome)

Schriftzuch für de Werbung für de Kulturhauptstadt

Mal angenommen ich möchte in diesem Blog auf die Kulturhauptstadt 2010 hinweisen. Ist ja immerhin meine Heimatstadt. Kann man ja mal Werbung machen. Son paar Zeilen schreiben und fertig. Kost ja nix ausser nen paar Minuten Zeit. Ist ja für ne gute Sache. Ach, vielleicht noch eben das Logo von der Homepage laden und verlinken, ist ja nett, das lockert die Sache ja schon auf. Also ab auf die Ruhr2010 Logoseite.

Und dann das: Erstmal gibt es jetzt zwei Logos (eins nur für die Ruhr2010, eins für die “Community”). Dann folgendes:

Alle Logos sind markenrechtlich geschützt und dürfen nicht von dieser Website herunter geladen werden.

WTF?

Ich darf das Logo nicht verwenden. Ich soll einen Antrag auf Einwilligung zur Nutzung des Community Logos der Ruhr2010 ausfüllen. Und ausserdem musste ich gerade dieses widerliche Beamtendeutsch-Ungeheuer abtippen weil man aus dem ver#%6§ pdf nur rauskopieren darf wenn man das be%’*?$ Passwort eingibt!

Argl!

Wo war ich gerade?

Ach ja, wenn man dann diesen ellenlangen Antrag ausgefüllt hat in dem in feinstem Amtsstubengeseier so tolle Sachen stehen wie 5000€ Vertragsstrafe, Unterlassungserklärungen sowie vermutlich Verkauf der Seele an $AntiGottheit erklärt einem ein (vermutlich auch verdongltes) weiteres pdf welches sich Logo-Manual (Anlage 1)-Hinweise zur grafischen Umsetzung schimpft, was man alles nicht mit dem Logo machen darf.

(…)

Wisst ihr was Leute, so nicht.

Ich lösche den netten Hinweis (Apfel-A, Entf, fertich) und schreibe was über die doofe Logo-Politik der Ruhr2010. Ist einfach, schnell und unkompliziert. Ausserdem brauche ich dafür das Logo nicht. Ha!

Und noch viel besser können das zwei Ruhrpott-Originale nach dem Klick (oder direkt bei ruhrwärts.de)…

Hömma, jezz kam ich gestern grade ausse Hoftür raus, wollte nachen Ede, da läuft der Ede schon ganz aufgerecht übern Hof. Ich ruf den: “Wat is los Ede, wo willze hin?” “Jawie, wo will ich hin? Nach dir will ich!”, brüllt der Ede zurück.
[…]
“Hömma Ede”, sach ich, “dat is aber jezz wie verhext. Da meinen wir ja datselbe, ne. Du meinz doch diesen Schriftzuch für de Werbung für de Kulturhauptstadt?” “Ja Logo”, sacht der Ede, “genau dadrum geht dat. Dat hab ich dir doch schon inne letzte Woche gesacht, dat ich mir auch wat ausdenk, dat wir auch schön inne Werbung einklinken können für unsere Kulturhauptstadt.” “Sisse Ede”, sach ich, “dat is dat, warum ich nach dir wollte. Lass ma lieber de Finger wech davon, sons hat dich ein gewisser Dokta Fritz ganz schnell am Haken.”
[…]
Warum lassen se 2010 nich einfach de Kultur sprechen, dann brauchen se doch nich sonn Theater machen, wegen sonn dösigen Schriftzuch. Also, mach gut. ne.”

(via: Pottblog)

Sollte man immer dabei haben…

Pressemeldung der Essener Polizei, Hervorhebung von mir:

Mit einer Bratpfanne verjagte gestern Abend ein 69-jähriger Mülheimer einen Dieb auf der Luxemburger Allee.

Der Senior parkte gegen 22.50 Uhr seinen VW Golf auf dem Parkplatz hinter seinem Haus und verriegelte seinen PKW mit der Fernbedienung. Als das Licht im Auto nicht erlosch, ging der Mann zu seinem Auto zurück und fand neben der Beifahrertür einen etwa 19 Jahre alten Mann auf dem Boden liegend vor. Offenbar hatte der Unbekannte den Parkvorgang des Seniors beobachtet und heimlich die Beifahrertür ein kleines Stück geöffnet. Plötzlich sprang der junge Mann auf und wollte auf seinen Entdecker losgehen. Der erhob allerdings eine Bratpfanne, die er zufällig(!) in der Hand hielt.

Daraufhin erschrak der mit einer halblangen und roten Winterjacke bekleidete Angreifer, ließ beeindruckt von seinem Vorhaben ab und rannte in Richtung der dortigen Gärten davon.

Ja WTF? Was ist denn davon zu halten? Sollte ich mir mal besser ne Thermoskanne oder ein Nudelholz in die Jacke stellen? Falls mal einer mein Auto klauen will?

Verrückte Welt.

(via: Polizeipresseportal Essen)