16. November 2008 | Tags: amazon, apple, arbeit, backup, capistrano, cluster, code, deployment, drm, dvd, facebook, filesystem, flickr, gmail, google, gtd, internet, inventar, inventur, itunes, jpg, linux, mac, mp3, music, musik, opensource, organisation, osx, plugin, python, rss, rsync, shareware, shopping, socialweb, spaces, ssh, sync, sysadmin, textmate, twitter, txt, unix, visualization, web, web2.0, windows, work, workflow
Meine delicious.com-Links vom 5. November bis zum 16. November:
- tarpipe – simplifies the process of adding, sharing, and moving content among the web services you use, by allowing you to define a repeatable, automatic workflow.
- Hyperspaces – Customize Apples spacey using colors, desktop pictures, etc. Should be build in, is Shareware and in public preview for $12,95…
- Advantageous mp3 – find new music on iTunes, buy it DRM-free on Amazon MP3. Currently US only…
- EventBox – All in one social networking app on the Mac OS X Desktop… Shareware, $20.
- Hardware-Inventarisierung mit Open-Source – Schöner Übersichtsartikel…
- Fabric – is a simple pythonic remote deployment tool. Unlike Capistrano, Fabric wants to stay small, light, easy to change and not bound to any specific framework.
- The Big Mean Folder Machine – is an essential tool for anyone working with large file collections. It can split and merge file collections based on certain rules, filetypes size and other criteria… Shareware, 14,95€.
- pssh – The Parallel ssh project includes parallel versions of the shell (pssh), scp (pscp), rsync (prsync), and kill (pnuke).
- Gmail Modes – Different URLs for different modes. Might come in handy…
- The GTDAlt bundle workflow – Seems a bit complicated compared to a graphical solution but maybe it just needs another look at it…
29. Januar 2008 | Tags: amazon, deutschland, drm, interview, itunes, konzert, mp3, music, musik, online, quote, radio, store, uhr

Ich kann irgendwie nicht schlafen. Und da dachte ich mir so ich weise euch noch mal darauf hin dass der Amazon MP3 Store wohl im laufenden Jahr 2008 nach good ol´Germany kommt um iTunes, musicload und Co ordentlich den DRM-verseuchten Hintern zu versohlen…
Ausserdem war Lawrence Lessig auf der diesjährigen Midem, und das zeigt ja schon dass die Musikindustrie irgendwie doch gewillt ist dazu zu lernen.
Creative Commons sei keineswegs, wie oft von Teilen der Industrie gescholten, ein Feind des Urheberrechts, betonte ihr Gründer Lessig. Die alternativen Lizenzen verschafften vielmehr einem ausbalancierten Urheberrecht Respekt, für das sich Kreative selbst entscheiden könnten. Die übertriebenen Forderungen und vor allem die “Urheberrechtskriege”, mit denen die Unterhaltungsindustrie die Nutzer, vor allem Jugendliche überzogen habe, hätten in den vergangenen Jahren zu einer Radikalisierung geführt. “Dieser Krieg ist nicht zu gewinnen”, sagte Lessig, “glauben Sie mir, ich bin Amerikaner, ich kenne mich aus damit.”
(Zitat via heise.de)
In somehow related news, wenn ihr von dem ewigen Einheitsbrei der üblichen Radiosender genug habt und lieber mal frische Musik durch eure Ohren sausen lasst, tut euch einen großen Gefallen und hört mal bei byte.fm rein. Der Initiator des Ganzen, Ruben Jonas Schnell, erklärt das Konzept in einem Zeit-Interview so:
Wir haben keine Rotation. Alle Sendungen werden nach musikalischen Gesichtspunkten gestaltet. Unser Programm beginnt täglich um 16 Uhr. Dann gibt es eine Stunde mit dem Tourkalender, da weisen wir auf deutschlandweite Konzerte hin und laden Bands ins Studio ein. Danach kommt Mixtape, eine Sendung, gemacht von Journalisten, Kneipen, Plattenläden oder Clubs. Danach beginnen die Autorensendungen, die am folgenden Tag bis 16 Uhr wiederholt werden.
Immer wieder neue Musik, Interviews mit den Künstlern, Moderatoren die Ahnung haben, über Musik reden und ansonsten großflächig die Fresse halten. Herrlich. Habe ich schon erwähnt dass dieser wundervolle Sender werbefrei ist?
Ich höre das jetzt so seit ca. zwei Wochen immer und immer öfter, es macht wirklich Spaß zuzuhören und ist schlicht und einfach kein Vergleich mit dem üblichen Radio-Einheitsbrei der sonst aus den Boxen quillt und einem zwischen den Werbeblöcken, C-Promi News aus was weiss ich für einer Retortenshow und unsinnigen Gewinnspielabzocken die Hörgänge mit durchprogrammiertem Heavy-Rotation-Quatsch zumüllt.
Echt mal.
(via: fscklog, nerdcore und uninformation.org)
27. Januar 2008 | Tags: amazon, download, drm, internet, itunes, mp3, music, vinyl

Also, ich bin da ja ganz unbedarf dran gegangen an diese Musicbon-Idee der Musikindustrie. Ich hab auch extra noch mal in der FAQ nachgelesen ob die das wirklich so meinen. Zu meiner Verwunderung wollen die aber in der Tat dass ich, um Musik zu kaufen, folgende wahnwitzigen Schritte vollführe:
- Ich will eine CD kaufen. Sagen wir mal das neue Album von Udo Jürgens namens “Einfach ich.”
- Ich fahre in eine Saturn-Filiale und kaufe dort anstelle der CD von Udo Jürgens einen dieser Musicbons in Kreditkartengröße. Darauf ist eine 3 stellige Prüfziffer und nach dem Bezahlen finde ich auf dem Kassenzettel einen 12-stelligen Code.
- Damit fahre ich jetzt nach Hause, weg(!) von den ganzen CDs die da im Regal stehen.
- Computer an, auf musicbon.de den Code und die Prüfziffer eingeben und das Album runterladen.
- Die kann ich dann auf eine CD brennen die in die massgeschneiderte Musicbon-Hülle passt und sie mir an die Wand tackern.
Und das ist jetzt die Rettung des Abendlandes? Das kann doch nicht euer Ernst sein liebe Musikindustrie. So wollt ihr antreten gegen iTunes, Musicload und den Amazon MP3-Store? Ganz zu schweigen von der Möglichkeit bei Amazon oder in einem Laden auf der Straße (gasp!) eine echte CD zu kaufen?
Kein Wunder das Radiohead, Madonna und andere genug von euren Vertriebsmodellen haben und ihre Sachen lieber selber auf kreativen, neuen Wegen verkaufen. Ich meine, Radiohead haben den Kunden den Preis selber bestimmen lassen. Und eine mördercoole Vinyl-Edition angeboten. Solange man auf das Paket (in dem auch eine CD lag) warten musste konnte man sich aber schon mal die DRM-freien MP3s runterladen… Das ist neu, das ist Kundenorientierung im Zeitalter des Internet.
Das geht nämlich nicht mehr weg. Auch nicht wenn man die Augen ganz doll zumacht, sich weiss der Schinder was einwirft und sich dann die Musicbons ausdenkt…
(via: fontblog.de)
22. Mai 2007 | Tags: computer, drm, kino, music, musik, piracy, web
So why do these people pirate? Who knows. It could be the thrill, it could be boredom or millions of other reasons. With the rise of DRM (Digital Rights Management) limiting the use of what we can do with something we already paid for, many people are turning to piracy as a way to free their data from the chains of DRM. After all, why the hell should I have to pay $15 for a Rage Against The Machine CD I lost back in 1997? I already bought it, I’m just re-downloading it because the CD can’t be found. Which brings us to our next topic…
Sehr lesenswert: Crunchgears Essential Guide to Piracy, trinkt aus Piraten joho!
(via: netzpolitik.org)
3. Mai 2007 | Tags: blueray, computer, drm, dvd, flickr, geek, hd, internet, kino, kopierschutz, real life, web
Die Verschlüsselung von Audio- und Videomaterial steht vor einem Dilemma. Das DRM soll dafür sorgen dass niemand den Inhalt entschlüsseln kann der dazu nicht berechtigt ist. Also gibt es einen (eigentlich mehrere, aber gehen wir mal von einem aus) geheimen Schlüssel ohne den man sich die DVD/BlueRay/HD-DVD nicht anschauen kann. Diesen Schlüssel muss man dem Konsumenten aber geben, sonst kann der sich den Film ja nicht ansehen. Die Industrie trifft also viele komplizierte (und teure) Massnahmen um den Schlüssel auf den Medien zu verstecken.
Das geht (früher oder später) schief.
Wenn so ein Schlüssel einmal bekannt ist, ist es sehr, sehr schwierig diesen Geist wieder zurück in die Flasche zu bekommen.
Es ist vor langer Zeit mit dem DRM der DVD passiert (Jeder Linux-User der heute eine DVD gucken kann verdankt das Jon “DVD Jon” Lech Johansen) und es passiert jetzt gerade mit den neuen hochauflösenden Medien HD-DVD und BlueRay-Disc.
Die AACS LA versucht nun die Verbreitung der Zahlen
09-f9-11-02-9d-74-e3-5b-d8-41-56-c5-63-56-88-c0
zu verhindern. Diese sollten geheim bleiben, damit nur genehmigte Player die neuen HD-Filme abspielen können.
Digg.com wurde untersagt Posts mit diesem Inhalt auf seiner Seite zu veröffentlichen. Google wurde aufgefordert diese Zahlenfolge aus seinen Suchergebnissen zu tilgen. Diese Massnahnem wurden getroffen obwohl der Schlüssel bereits ausgetauscht wurde (Und ich die Veröffentlichung des neuen Schlüssels eher auf Tage als auf Wochen schätzen würde) und zeigen wenig bis keine Wirkung ausser einem bemerkenswertem Streisand Effekt.
(weiter nach dem Klick)
Information want´s to be free.
Die Zahlen findet man ca. 922.000 mal bei Google, Digg.com hat sich entschieden auf die Konsequenzen zu pfeifen, auf die eigenen User zu hören und die Zahlen wieder aufzunehmen.
Die Nummern gibt es als T-Shirt mit den zu den Hex-Werten passenden Farben, als Song zum Download(!) und auf Flickr.com sind wahre Kunstwerke mit den Zahlen zu finden.
Es gibt die Zahlen als Barcode:

Als Morsecode (MIDI-Datei):

Und auch in Braille:

Ich würde sagen das ist eine recht deutliche Art der Industrie mitzuteilen, dass DRM unerwünschter Blödsinn ist, der offensichtlich nicht funktioniert, teuer ist und ausserdem dem ehrlichen Kunden mehr Gängelung aufbürdet als dem Raubkopierer.
Anders gesagt: DRM, my ass.
(via: Sven(auch per Mail, danke!), netzpolitik.org, Binary Bonsai, vowe und vielen, vielen, anderen Seiten in diesem wundervollen Internet)
23. September 2006 | Tags: drm, music, real life

Der CCC verteilt am Rande der Popkomm eine CD mit A-Class Künstlern für umme. Nur um mal zu zeigen was man so alles mit Creative Commons Lizenzen erreichen kann…
Find ich gut. Lade ich mir runter.
(via: anarchaia)