Home Network Redesign

Wie vor einigen Tagen bereits ausgeführt, gibt es bei uns zuhause familiäre und, dadurch bedingt, bauliche Veränderungen.

Womit, um Himmels Willen, fängt man als Geek also an?

Natürlich mit diesem ganzen Computerkram der in der Gegend rumsteht, blinkt, summt und auch sonst Sehr Wichtige Dinge® veranstaltet. Das blöde ist eben, dass dieses Blinken, Summen und Sehr Wichtige Dinge® tun, derzeit hauptsächlich in dem zukünftigen Kinderzimmer statt findet.

Ich habe die aktuellen Gegebenheiten für unsere Wohnung mal aufgemalt:

Home Network now

Und nach dem Klick erkläre ich euch das alles…

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iPhone aus dem Recovery-Mode-Loop retten

Da hatte ich doch letztens dieses iPhone 3GS auf dem Tisch liegen, das ums verrecken nicht mehr aus dem Recovery Modus heraus kommen wollte. Über dieses Internet fand ich dann hier den entscheidenden Tip:

Man lade sich dieses Päckchen hier herunter. Darin befindet sich das Kommandozeilenprogramm irecovery und die, nur für Windows benötigte, Libusb-Win32-Bibliothek.

Man starte die iRecovery Shell per irecovery -s über die lokale Kommandozeile und setze dort die folgenden Kommandos hintereinander ab:

setenv auto-boot true saveenv /exit

Im Anschluss noch das iPhone durch das gleichzeitige, 10-sekündige Betätigen des Home- und des Power-Buttons neu starten.

Nun sollte das iPhone sich wieder mit dem üblichen Homescreen melden. Alles wird gut.

(via: iHackintosh)

QuickLinks vom 21. Juli bis zum 30. Juli

Meine delicious.com-Links vom 21. Juli bis zum 30. Juli:

  • CloudBerry Backup – provides a powerful Backup and Restore programfor Windows, designed to leverage Amazon S3 storage to make your disaster recovery plan simple, reliable, and affordable.
  • TaskMate – Very simple, minimal and free ToDo-List manager…
  • sigil – is a multi-platform WYSIWYG ebook editor. It is designed to edit books in ePub format.
  • Fossil – Simple, high-reliability, distributed software configuration management
  • pymacadmin – A collection of Python utilities for Mac OS X system administration.
  • Notes – is designed to focus on organizing plain text notes that are saved automatically. Just write your note and don't worry about saving them.
  • Shotwell – Open source photo manager for GNOME which looks a lot like iPhoto…
  • Ubuntu Enterprise Cloud im Test – Windows Pro blickt über den Tellerrand und testet die Ubuntu Cloud Lösung auf Basis von Eucalyptus.
  • The version controlled home directory – managing dotfiles using Git, MR and a few handy scripts…
  • Versioning dotfiles in git

QuickLinks vom 12. Juli bis zum 20. Juli

Meine delicious.com-Links vom 12. Juli bis zum 20. Juli:

Apple Remote Desktop via Terminal einschalten

Damit ich das nicht ewig vergesse:

Um über die Shell eines Macs den Apple Remote Desktop1 Zugriff für einen User dennis zu aktivieren, ist folgender Befehl2 auf einer Zeile abzusetzen:

sudo /System/Library/CoreServices/RemoteManagement /ARDAgent.app/Contents/Resources/kickstart -activate -configure -access -on -users dennis -privs -all -restart -agent -menu

Das ergibt dann den folgenden Output:

Starting... Created preference to start ARD after reboot. Stopped ARD Helper. Stopped ARD Agent. Stopped ARD Database. Stopped VNC Server. dennis: Set user remote control privileges. dennis: Set user remote access. Started ARD Agent. Done.

Nun ist ausserdem dafür gesorgt, dass der ARD-Agent3 bereits beim Start des Systems aktiviert wird. Sollte man das ganze wieder deaktivieren wollen, ist folgendes zu veranlassen:

sudo /System/Library/CoreServices/RemoteManagement/ ARDAgent.app/Contents/Resources/kickstart -deactivate -configure -access -off

Gerade wenn man so etwas per SSH absetzen kann, spart das unter Umständen, weite Wege…

(via: Garbage in Garbage out)

  1. Das ist eigentlich auch nur Apple-Speak für VNC… []
  2. Sorry für die händischen Umbrüche, aber sonst hätten die Snippets das Layout zerschossen []
  3. Hört sich fast an wie jemand, den die GEZ los schickt, oder? []

SSH from iPhone

Mein iPhone ist zu jedem beliebigen Zeitpunkt den ich wach verbringe1, nie mehr als ca. 1 Meter von mir entfernt.

Sollte ich also gerade on the road einen SSH-Zugang in Richtung sonstwelcher Server benötigen, liegt es ja nahe, das mit einer entsprechenden App zu erledigen.

Die dafür, IMHO, am besten geeignete App heißt iSSH, kostet 8 € und bietet ordentlich bang for the buck.

So kann man etwa ein Kommando konfigurieren, dass bei jedem Login gestartet wird. Nimmt man dafür screen -DRRS iphone her, kann man Verbindungsabbrüche, mangelndes echtes Multitasking des iOS4 und sonstige Widrigkeiten die einer SSH-Verbindung passieren können vergessen. Dank screen wird eine Session namens iphone erzeugt und bei Bedarf neu verbunden. Es ist, als wäre die Verbindung nie unterbrochen worden. In der Tat sagt die Manpage zu den verwendeten Optionen das folgende2:

-D -RR Attach here and now. Whatever that means, just do it.

Und großartigerweise tut es dann auch genau das. Wenn die ~/.screenrc des betreffenden Shell-Users auch noch die Zeile termcapinfo xterm ti@:te@ enthält, klappt es auch mit dem Scrollen per Fingerzeig. Das Keyboard wird bei Bedarf halbtransparent geschaltet und für verschiedene Funktionstasten gibt es ein konfigurierbares Key-Pie-Menu…

iSSH kann mit SSH-Tunneln und -Keys umgehen. Es erzeugt selbst Keys oder importiert bereits vorhandene über das iOS-Clipboard. Und3 es kann automatisch Tunnel für X11- oder VNC-Forwarding erstellen und bietet praktischerweise auch gleich die passenden Clients an. Damit steht dann auch einem grafischen Fernzugriff nichts mehr im Wege.

Ausserdem läuft es auch auf diesem iPad, von dem jetzt so viel die Rede ist.

Eines der besten Sysadmin-Tools für das iPhone wenn ihr mich fragt, highly recommended!

(via: The 23x blog)

  1. und, ehrlich gesagt, auch wenn ich schlafe… []
  2. Wirklich, das steht da! Schau mit man screen in der nächsten Konsole nach, I kid you not! []
  3. Und(!) []

QuickLinks vom 30. Juni bis zum 9. Juli

Meine delicious.com-Links vom 30. Juni bis zum 9. Juli:

  • Your PasswordCard – is a credit card-sized card you keep in your wallet, which lets you pick very secure passwords for all your websites, without having to remember them! You just keep them with you, and even if your wallet does get stolen, the thief will still not know your actual passwords.
  • sslh – ssl/ssh multiplexer – lets one accept both HTTPS and SSH connections on the same port. It makes it possible to connect to an SSH server on port 443 (e.g. from inside a corporate firewall) while still serving HTTPS on that port.
  • An introduction to git-svn for Subversion/SVK users and deserters – This article is aimed at people who want to contribute to projects which are using Subversion as their code-wiki
  • Meerkat – An easy-to-use SSH tunnel manager built specifically for the Mac. Shareware, $19,95…
  • Add to Google Reader Safari Extension – captures a click on the RSS button and redirects the feed preview page in Google Reader where the user can subscribe immediately.
  • Test: Windows 7 Backup – was es kann und was nicht – So was kann man offenbar nicht auf gewöhnliche Enduser los lassen…
  • Little 'ruby' photo organizer – Place this script in a folder full of pictures, run it, and it will organize the pictures into folders by the day they were taken.
  • Tarsnap – is a secure online backup service for BSD, Linux, OS X, Solaris, Cygwin, and can probably be compiled on many other UNIX-like operating systems. The Tarsnap client code provides a flexible and powerful command-line interface which can be used directly or via shell scripts.
  • Git Extensions – is a toolkit to make working with Git under Windows more intuitive. The shell extension will intergrate in Windows Explorer and presents a nice context menu on files.
  • Fraise – is a free text editor for Mac OS X Leopard 10.6 which is both easy to use and powerful. It is designed to neither confuse newcomers nor disappoint advanced users. It should work perfectly for a whole variety of needs – like web programming, script editing, making a to do list and so on..

Fußball gucken auf dem iPhone

Wir haben nur einen Fernseher. Der ist aber nun gerade von Kathi mit Quarks & Co belegt worden. Da ich nebenbei eigentlich eh immer das MacBook an habe, war es eigentlich eine gute Idee, darauf das Spiel Niederlande – Uruguay zu gucken.

Noch besser war aber das Sparen von kostbarem Bildschirmplatz, indem man einfach das iPhone per EyeTV-App als Mini-Fernseher benutzt. Zwei Gummiringe aus der Küchenschublade und mein Portemonnaie zum Aufstellen und fertig ist die Kiste.

Besser wäre eigentlich nur noch ein iPad…

Kein realtime scrobbling unter iOS 4

Die Überschrift dieses Posts dürfte für einige Leute nicht sofort Sinn machen.

Let me explain:

Scrobblen, ist das Wort für den Vorgang, einen Server im Internet über ein ein gehörtes Musikstück1 zu informieren. Das hat die eine oder andere Software seit dem 12. November 2005 etwas über 30.000 mal für mich getan. Daraus bildet sich dann ein Last.fm Profil mit dem man interessante Sachen anstellen kann.

Nicht zuletzt kann man sehr gut neue Musik über diesen Dienst entdecken. Echt.

Aber:

Ich höre Musik sehr häufig2, über mein iPhone. Immer wenn ich einen Song höre, wird er von dort aus ohne Umweg über einen richtigen Computer direkt über die mobile Internetverbindung an mein Last.fm Profil gescrobbled. Dazu sitzt eine kleine Software ständig im Hintergrund und wartet darauf, dass ein Song läuft.

Diese Fähigkeit hat mein iPhone aber nur, weil ich es gejailbreaked habe. Denn Apple wollte aus verschiedenen Gründen3 nicht, dass Programme anderer Hersteller im Hintergrund laufen können.

Nun, mit dem nächsten iPhone Betriebssystem iOS 4 soll Multitasking, also der gleichzeitige Betrieb von mehreren Anwendungen, möglich werden.

Nur, leider kann das nicht einfach jede Art von Sofware sein, sondern nur ein sehr eng umrissener Teil von Anwendungen:

… Apps [haben] die Möglichkeit, bestimmte Tätigkeiten im Hintergrund zu beenden wie z.B. das Hochladen von Fotos. Davon abgesehen hält Apple nur für drei Anwendungsfälle spezielle “Multitasking”-Lösungen bereit, so kann Musik auch von Dritt-Apps im Hintergrund weiterlaufen, Navigationsanwendungen können die Route ansagen, ohne aktiv im Vordergrund zu laufen (auch andere Apps können grundsätzlich auf die Möglichkeit zurückgreifen, im Hintergrund den wechselnden eigenen Aufenthaltsort zu bestimmen) und VoIP-Apps sind in der Lage, Anrufe entgegenzunehmen ohne selbst die Vordergrund-App zu sein.

So wird die offizielle Last.fm App unter iOS 4 zwar Musik im Hintergrund abspielen können, scrobblen wird aber leider nicht möglich sein. Das bestätigt auch ein Eintrag in den Last.fm Groups:

our app will not provide real-time scrobbling, as the iPhone multitasking only allows a very limited set of tasks, such as playing music, to run in the background.

Ärgerlich. Also werde ich mein iPhone auch unter iOS 4 weiterhin jailbreaken müssen um eine von mir gewünschte4 Funktion nutzen zu können.

Der GoldMaster des bisher unveröffentlichten iOS 4 scheint bereits jailbreakable zu sein. Wie die Umsetzung bei mir konkret vonstatten geht, werde ich dann wohl irgendwann im Juli herausfinden.

  1. Das ist ein ziemlich schönes deutsches Wort für Song, nicht wahr? []
  2. eigentlich meistens… []
  3. einige davon sogar, zugegebenermaßen, sinnvoll []
  4. und technisch ganz offensichtlich umsetzbare []

iTunes over SSH

Ich hatte 2007 schon einmal einen Artikel mit dem selben Titel geschrieben und es ist seitdem nicht weniger praktisch geworden, von unterwegs auf das heimische iTunes zugreifen zu können.

Die gute Nachricht: Nach einem Kommentar von Yann aus dem Januar 2010, der mich auf einen Blogpost bei iharder.net hinwies, konnte das ganze Vorgehen noch ein wenig verschlankt werden und beschränkt sich nun auf ein sehr kleines Shellscript:

#!/bin/sh
dns-sd -P "Home iTunes" _daap._tcp local 3689 localhost 127.0.0.1 "Arbitrary text record" & PID=$!
ssh -C -N -L 3689:127.0.0.1:3689 user@domain.de
kill $PID

Dank dem äusserst vielseitigen1 dns-sd Kommando, spart man sich den Betrieb des Network Beacons und erstellt die Bonjour-Annonce direkt im Script.

Im einzelnen:

Die erste Zeile weist den Interpreter /bin/sh als zuständig für das Script aus. No big deal.

Die zweite Zeile annonciert eine neue Proxy (-P) Bonjour-Ressource des Typs daap auf dem lokalen Port 3689 (Das ist quasi die Standard iTunes Netzwerk Konfiguration) auf dem lokalen Mac (localhost 127.0.0.1). Die entfernte Bibliothek kann genannt werden wie man mag, ich habe hier “Home iTunes” verwendet. Der “Arbitrary Text Record” wird nur aus syntaktischen Gründen benötigt. Dann wird noch die Prozessnummer des Kommandos in der Variable PID gespeichert.

In der nächsten Zeile wird dann der SSH-Tunnel gebaut. Die Option -C schaltet die Kompression ein, -N gibt keine interaktive Shell, sondern schickt den Tunnel in den Hintergrund. Nach -L wird der Tunnel definiert: Port 3689 lokal wird an Port 3689 auf der IP zwischen den Doppelpunkten weitergeleitet. Hier muss die IP des Computers eingesetzt werden, dessen iTunes aus der Ferne erreicht werden soll. Wenn iTunes- und SSH-Server auf der selben Maschine laufen, kann im Script auch die 127.0.0.1 für das Loopback-interface eintragen werden. Danach folgt nur noch der SSH-User und die dyndns oder sonstige Adresse.

Die letzte Zeile killt die Bonjour-Annonce wenn der Tunnel endet (z.B. wenn die IP wechselt während man verbunden ist).

In der Praxis und wenn alle Angaben stimmen, genügt dann die Ausführung des Scripts und die Eingabe des SSH-Passworts2 und man bekommt die heimische iTunes-Bibliothek angezeigt, als wäre man in seinem Heimnetz.

  1. und kaum dokumentierten []
  2. Alternativ kann man natürlich auch SSH-Zertifikate für die passwortlose Anmeldung verwenden []