Beiträge nach Monat: August 2009 ↓
31. August 2009 | Tags: bash, code, linux, mac, osx, shell, sysadmin, terminal, unix
Wenn man viel auf der Shell unterwegs ist und dort öfters Einzeiler für irgend etwas gerade wichtiges produziert, kommt früher oder später der Moment in dem man denkt: “Junge, ich sollte mir diese Monsterzeile doch noch mal in einem Editor ansehen bevor ich Enter drücke…”.
Wenn die eigene Shell die Bash ist kann man das sehr, sehr schnell und ohne die Hände von der Tastatur zu nehmen.
ctrl-x gefolgt von ctrl-e nimmt die aktuelle Zeile und wirft sie in den Editor, der unter $EDITOR zu finden ist.
Nifty!
(via: cmdln.org)
26. August 2009 | Tags: apache, apple, bash, code, computer, cryptography, howto, mod_ssl, network, osx, security, shell, ssl, sysadmin, terminal, web

Wenn man einen Webserver unter Mac OS X betreibt, und ausserdem möchte, dass die gesamte Kommunikation mit diesem verschlüsselt abläuft, wird man sich früher oder später mit dem mod_ssl-Modul des Apache Webservers befassen. Dieses fantastische Stück Software sorgt beispielsweise dafür, dass nicht jeder der im gleichen WLAN sitzt oder sonst irgendwie den Datenverkehr mitschneiden kann, auch die Usernamen, Passwörter oder sonstige interessante Daten frei Haus erhält. In dem oben stehenden Bild ist mein Login über HTTP schön zu sehen.
Wie man das ganze unter OS X recht flugs, allerdings auch nicht so richtig geeignet für ein echtes Produktivsystem, hin bekommt wird hier in fünf Schritten beschrieben.
- Erstellung einer eigenen Certification Authority (CA)
- Erstellung eines Private Key für den Web Server
- Erstellung eines Certificate Request für den gerade erstellten Private Key des Webservers
- Unterschreiben des Certificate Request mit dem Key der CA
- Anpassen der Apache-Configs
Weiter geht es nach dem Klick…
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26. August 2009 | Tags: amazon, ausgelesen, buch, quote, werbung


Der Anfang von Stieg Larsson – Vergebung
:
Dr. Anders Jonasson wurde von Schwester Hanna Nicander geweckt. Es war kurz vor halb zwei Uhr morgens.
“Was ist los?”, fragte er benommen.
“Draußen landet gerade ein Rettungshubschrauber. Zwei Patienten. Ein älterer Mann und eine junge Frau. Sie hat eine Schussverletzung.”
“Aha”, sagte Anders Jonasson müde.
Den ersten Teil dieser Trilogie habe ich bereits im letzten Jahr gelesen. Der zweite ist, ebenso wie der hier vorliegende dritte, von mir im Rekordtempo gelesen worden, jedoch habe ich ihn offenbar schon wieder zurück gegeben ohne ihn der Ausgelesen-Reihe auf diesem Blog hinzugefügt zu haben. Ich werde das nachholen. Ich hatte “Verdammnis” doch schon gepostet…
Vergebung ist ein würdiger Abschluss für das Hauptwerk des 2004 verstorbenen Autors. Spannend wie sonst kaum ein Buch in den letzten Jahren konnte ich es ebenso wenig aus der Hand legen wie die beiden Vorgänger. Lisbeth Salander dreht hier erneut zu Höchstform auf und greift mit einem Palm vom Krankenbett aus in die Handlung ein. Dazu noch eine Verschwörung in der schwedischen Sicherheitspolizei, jede Menge Kaffee und die sympathischen Millenium-Storys machen das Buch abwechslungsreich. Die verschiedenen Handlungsstränge werden dabei so geschickt miteinander verwoben, dass man kaum abwarten kann wie es denn nun weitergeht.
Eine echte Empfehlung. Und die Verfilmung des ersten Teils kommt hierzulande offenbar im Oktober in die Kinos, ich bin gespannt…
25. August 2009 | Tags: design, fun, geek, graphic, web
Ich bin total begeistert von so kleinen,genialen Einfällen wie diesem…

So etwas macht die Welt besser, ich bin sehr sicher.
(via: Trivium)
25. August 2009 | Tags: backup, book, code, corporate, fritzbox, game, git, growl, howto, isdn, kernel, linux, mac, osx, policy, sysadmin, tape, telephone, versioncontrol, virtualization, wumpus, xbox
Meine delicious.com-Links vom 24. August bis zum 25. August:
- Be The Wumpus – is a game with no graphics, with no text, only audio. You are a wumpus, a blind, cave dwelling creature who subsists on meals of unlucky cave wanderers.
- Frizzix – Der kostenlose FritzBox Anrufmanager für Mac OS X – zeigt ein- und ausgehende Anrufe, die über eine Fritz!Box geführt werden, sowie die integrierte Anrufliste der FritzBox bequem auf dem Mac an.
- Git from the bottom up – In my pursuit to understand Git, it’s been helpful for me to understand it from the bottom up – rather than look at it only in terms of its high-level commands. And since Git is so beautifully simple when viewed this way, I thought others might be interested to read what I’ve found, and perhaps avoid the pain I went through finding it.
- Git Magic – Rather than go into details, we provide rough instructions for particular effects. After repeated use, gradually you will understand how each trick works, and how to tailor the recipes for your needs.
- What is a zero error policy? –
- linuxvtl – A Virtual Tape Library for Linux
- 500 Internal Server Error – 500 Internal Server Error
19. August 2009 | Tags: corporate, culture, download, exif, gtd, howto, humor, internet, iphoto, java, linux, mac, osx, photography, socialweb, subversion, svn, sysadmin, tv, twitter, unix, unternehmenskultur, versioncontrol, windows
Meine delicious.com-Links vom 18. August bis zum 19. August:
- Using Subversion to Maintain your Configuration Files – Dipping into the topic, nice starter…
- A Visual Guide to Version Control – Version Control with Subversion in plain english topped with some great diagrams.
- shootShifter – … redate and rename folders of images on a Mac. Perfect for events with multiple cameres around.
- Mediathek – Das Programm durchsucht die ARD-, ZDF-, Arte und 3Sat-Mediathek, lädt Beiträge mit einem Programm eigener Wahl und kann Themen als Abos anlegen und neue Beiträge automatisch downloaden.
- Wenn Unternehmen twittern – (…)Im Übrigen wäre es zu begrüßen, wenn ihr einen Kommunikationsplan für die tweets der kommenden 14 Tage erstellen könntet. Dann haben wir mehr Planungssicherheit.
19. August 2009 | Tags: apple, mac, osx, screen-sharing, shell, ssh, terminal, vnc
Sollte man einmal vor dem Problem stehen per SSH auf einem Mac zu arbeiten und dann doch eine grafische Oberfläche zu benötigen, ist es gar nicht schwer das Screen-Sharing auf der Konsole einzuschalten.
Dazu wechselt man in in den Ordner /Library/Preferences und erstellt dort eine einfache Textdatei mit dem Inhalt enabled. Das geht am schnellsten so:
$ cd /Library/Preferences
$ echo -n enabled > com.apple.ScreenSharing.launchd
Um das ganze zu deaktivieren löscht man die eben angelegte Datei einfach wieder:
$ cd /Library/Preferences
$ rm com.apple.ScreenSharing.launchd
Natürlich kann man die meisten Sachen auch per SSH erledigen aber es kann ja immer mal was sein…
(via: macosxhints.com)
16. August 2009 | Tags: amazon, ausgelesen, buch, quote, starwars, werbung


Der Anfang von James Luceno – Millennium Falcon
:
The first time Han laid his eyes on her, standing with Lando on one of Nar Shaddaa´s permacrete landing platforms a few short years before he had thrown in with the Rebel Alliance, he saw the battered old freighter not only for all she was but for all that she might one day become.
Starring at her like some lovesick cub. Eyes wide, mouth hanging open. Then quickly trying to get hold of himself so that Lando wouldn´t know what he was thinking. Dismissing the ship as a hunk of junk. But Lando was no fool, and by then he knew all of Han´s tells. One of the best gamblers that side of Coruscant, he knew when he was being bluffed. “She´s fast,” he had said, a twinkle in his eye.
Han didn´t doubt it.
Die Story des Millennium Falcon.
Ein ganz und gar großartiges Buch für alle die sich auch nur im Ansatz für Star Wars interessieren. Die Geschichte wird von zwei Richtungen aus erzählt. Aus der Vergangenheit, beginnend mit der Herstellung des YT-1300 und aus der Zukunft, in der sich Han und Leia gemeinsam mit ihrer Enkelin Allana auf die Spur eines Artefakts begeben, das seit langer Zeit unbemerkt an Bord der Falcon ist.
Spannend, witzig und mit vielen Hintergrundinfos aus den verschiedensten Epochen des Star Wars Universums. Für Star Wars Geeks ein echtes Muss, für eher bodenständige Leute vermutlich so überflüssig wie ein Bantha-Reitgeschirr…
12. August 2009 | Tags: apache, openid, password, php, plugin, security, singlesignon, web2.0, website, wordpress
OpenID ist ein dezentrales Single SignOn Verfahren das helfen will, die Legion der User/Passwort-Kombinationen zu reduzieren.
Die Idee ist, dass man sich einmal eine OpenID besorgt und sich dann mit dieser bei vielen Sites anmelden kann. Dazu wird meistens ein OpenID-Feld angezeigt in dem man dann die Adresse seiner OpenID einträgt. Die Login-Seite leitet dann zu der OpenID weiter. Sollte man sich im Verlauf der aktuellen Surf-Session noch nicht mit seiner OpenID angemeldet haben macht man das nun, wird wieder zurück auf die Seite geleitet an der man sich anmelden wollte und ist drin. Das ganze sieht dann z. B. so wie bei identi.ca aus:

Das ist sehr einfach und hört sich nur anfangs kompliziert an.
Das ganze hat aber auch Haken:
- Bei weitem nicht alle Websites des Internet unterstützen OpenID
- Manche Websites geben zwar OpenIDs aus, nehmen aber keine fremden an, so dass der ganze dezentrale Gedanke den Sinn verliert
- Man vertraut seine Login-Daten für eine ganze Menge Sites seinem OpenID-Provider an
Das letzte Problem lässt sich schnell lösen, wenn man einfach sein eigener OpenID-Provider wird.
Dazu braucht man im Prinzip nur ein bisschen eigenen Webspace der PHP kann und das Script PHPMyID. Da ich WordPress für meine Seite benutze, habe ich ausserdem noch das OpenID Delegate PlugIn heruntergeladen, das es sehr einfach macht OpenID-Anfragen an die richtige Stelle zu lenken.
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10. August 2009 | Tags: amazon, ausgelesen, buch, quote, werbung


Der Anfang von J. D. Salinger – Der Fänger im Roggen
:
Wenn ihr das wirklich hören wollt, dann wollt ihr wahrscheinlich als Erstes wissen, wo ich geboren bin und wie meine miese Kindheit war und was meine Eltern getan haben und so, bevor sie mich kriegten, und den ganzen David-Copperfield-Mist, aber eigentlich ist mir gar nicht danach, wenn ihr´s genau wissen wollt. Erstens langweilt mich der Kram, und zweitens hätten meine Eltern dann jeweils ungefähr zwei Blutstürze, wenn ich was ziemlich persönliches über sie erzählen würde. Bei solchen Sachen sind sie ganz schön empfindlich, besonders mein Vater. Sie sind schon nett und so – da sag ich ja gar nichts -, aber sie sind eben ungeheuer empfindlich. Außerdem erzähl ich euch auch nicht meine ganze verfluchte Autobiographie oder so was. Ich erzähl euch bloß von diesem Irrsinnskram, der mir so um letztes Weihnachten passiert ist, bevor es mit mir ziemlich bergab ging und ich hierher kam und es ruhiger angehen lassen musste.
Der Fänger im Roggen. Ich bedaure ja, dass ich das Buch nie im Englisch Unterricht gelesen habe. Vielleicht werde ich mir noch mal das Original zulegen. Denn, im Vertrauen: Diese ganzen und sos und verfluchten mit denen Holden seine Sätze spickt sind im englischen Originalslang doch sicherlich besser geeignet die Kritik an der Welt der Erwachsenen zu transportieren.