Beiträge nach Monat: November 2008 ↓
22. November 2008 | Tags: apple, belgien, iphone, shopping
Ich wollte ja eigentlich schon seit der Vorstellung des ersten iPhones eins haben. Dringend. Unbedingt. Aber ich habe mich geduldet und immer weiter darauf gewartet, dass es in Deutschland auch iPhones ohne einen Vertrag mit T-Mobile zu kaufen gibt.
Das Gute: Das iPhone 3G kam heraus und brachte UMTS und GPS mit.
Das Schlechte: Auch dieses iPhone gibt es in Deutschland nur mit einem 24 Monate langem T-Mobile Vertrag.
Da mein bestehender Vodafone Vertrag noch bis September 2009 läuft, hatte ich kaum eine andere Wahl als mir ein vertragsfreies, Net- und Sim-Lock freies iPhone aus dem europäischen Ausland zu besorgen.

Also habe ich mich am 3. Oktober 2008 mit der Freundin ins Auto gesetzt und bin von Essen nach Belgien gefahren um zwei iPhones und belgische Pralinen zu kaufen.
Das erste Ziel war Liège. Die genaue Adresse der Niederlassung des örtlichen Providers Mobistar war dem verwendeten Navigationsgerät leider nicht bekannt, aber das würde sicherlich irgendwo im Zentrum liegen, nicht wahr? In der Stadtmitte von Liège fanden wir nach guten zwei Stunden Fahrt auch tatsächlich einen Parkplatz. Ein netter Lièger, Lütticher erklärte uns dann in geduldigem, langsamem Französisch, dass wir noch einen Fußmarsch von guten 15 km vor uns hätten wenn wir zu dem Mobistar-Shop laufen wollten… Wir haben uns dann eben wieder ins Auto gesetzt und uns über zwei, drei Tankstellenstops und einem Straßenkartenkauf bis in das sehr hübsche, kleine Einkaufszentrum auf der belle Ille durch geschlagen.
Dort war es dann ein Leichtes den Mobistar-Shop zu finden. In diesem stand ein recht netter Mann hinter dem Verkaufs-Tresen, der mir in sehr stoischem Tonfall, der mich vermuten liess, dass er diese Unterhaltung schon des öfteren führen musste, erklärte, dass er
a) Kein iPhone da hat
b) Eine neue Lieferung erst nächsten Mittwoch erwarte
c) Er mir keins zurück legen könne wenn er wieder welche hat
d) Er mich nicht anrufen könne wenn er wieder welche hat
e) Nein, auch nicht wenn ich wein
f) Er auch nicht in einem der verbliebenen Shops von meiner Liste anrufen würde um zu erfragen ob dort noch iPhones vorhanden sind, da es
g) in ganz Belgien derzeit keine iPhones gäbe
Das, ihr denkt es euch bereits, waren keine sonderlich freudebringenden Informationen für mich.
Die Freundin und ich sind dann erst mal eine Kleinigkeit essen gegangen und haben ausserdem Kaffee und Karamelwaffeln gekauft. Nach der Stärkung wollten wir den Tag noch nicht total verkommen lassen und doch noch mal einen Abstecher nach Tongeren machen.
Dort gibt es eine sehr nette Einkaufsstrasse und wir haben uns in einer Confiserie noch eine Schachtel äusserst schmackhafter Pralinen gekauft.

Ausserdem gibt es dort auch einen Mobistar-Shop. Und zwar nicht der am Bahnhof auf der Ecke an dem auch ein Mobistar-Schild hängt, der aber in Wirklichkeit so etwas wie ein elektronischer Gemischtwarenladen ist, sondern der mit der Glasfront und den vielen Handys in der Maastrichterstraat 96.
Und dort sehe ich zwei Sekunden nach dem Betreten des Ladens eine Kunden der ein iPhone kauft. Vier Sekunden nach Betreten des Ladens stehe ich am Verkaufstresen und frage nach der Verfügbarkeit von iPhones.
Antwort: “Klar, welches darfs denn sein?”
Ich kann mein Glück kaum fassen und sage: “16GB, Weiss, ohne Vertrag. Bitte.”
Er so: “Oh, so ein Pech davon haben wir keins mehr da…”
Ich so: “…”
Er so: “Aber in unserem Partnerladen gegenüber in dem Einkaufszentrum, da müsste noch eins sein…”
Den Weg erfragen, die Freundin über die Schulter werfen und in ungefähre Richtung seines hinweisenden Fuchtelns rennen waren dann eine einzige, fliessende Aktion.
In dem nächsten Laden angekommen wiederhole ich meinen Wunsch und der Heilsbringer des Tages sagt: “So ein Glück, das ist das letzte weisse das wir haben.”
Kreditkarte raussreissen, durchziehen, unterschreiben, schon fertig, es ist meins.
Dann habe ich Sebi angerufen und ihm erzählt dass es in der Tat iPhones zu kaufen gibt. Er wollte dann am liebsten auch ein weisses haben, musste sich dann aber gezwungenermassen mit einem schwarzen mit 16GB begnügen. Trotzdem besser als keins. Gut war auch der Blick des Verkäufers als ich zwei Minuten nach meinem Kauf mit den Worten “Und jetzt noch ein schwarzes bitte” wieder in seinem Laden stand.

Ausserdem, sehr gut zu wissen, konnte er mir kein weiteres verkaufen da er nur eines pro Person verkaufen dürfe. Das die Freundin dann das schwarze iPhone kaufte und mit meiner Kreditkarte bezahlte war dann aber in Ordnung…
Ein Post zu meinen mittlerweile fast acht Wochen mit dem iPhone folgt, sobald ich mal wieder etwas Zeit finde…
21. November 2008 | Tags: blog, code, computer, cthulhu, eclipse, encryption, fail, geek, git, google, gtd, hardware, hdd, horror, linux, literatur, literature, lovecraft, mac, mindmaps, mp3, opensource, os, osx, paranoia, phone, ruby, security, sound, surveillance, überwachung, visualization, web, windows
Meine delicious.com-Links vom 18. November bis zum 20. November:
- XMind – Social Brainstorming and Mind Mapping. Cross Platform and Open Source. Looks very nice.
- vocito – A desktop UI for GrandCentral for the Mac.
- Liquid Templating language – Ruby library for rendering safe templates which cannot affect the security of the server they are rendered on.
- jekyll – is a simple, blog aware, static site generator.
- trivium – chneukirchen's minimalist blogging engine
- Failing hard drive sounds – The Horror!
- ParanoidLinux – is an operating system that assumes that its operator is under assault from the government (it was intended for use by Chinese and Syrian dissidents), and it does everything it can to keep your communications and documents a secret.
- Der Cthulhu Mythos 70 Jahre nach H.P. Lovecrafts Tod – Eine Untersuchung über die Einflüsse einer literarischen Idee auf Medien und Subkulturen
21. November 2008 | Tags: fun, interview, music, musik, olliundstefan

Es ist ja allgemein bekannt, dass sich scheue Weltstars eher selten dazu herab lassen Interviews zu geben. Um so mehr freue ich mich, ein Gespräch mit den Newcomern Olli und Stefan, den Take That 2.0, geführt zu haben:
Dennis: Hi, wer seid denn ihr?
Olli und Stefan: Wir sind der Olli und der Stefan.
Dennis: Ich hab gehört ihr macht Musik?
Olli und Stefan: Ja, das ist richtig. Wir haben ein kleines Musikprojekt namens “Lieder die die Welt nicht braucht”. Im Moment covern wir Songs der fast besten Band der Welt, ECHT. Für unsere Cover benutzen wir bislang ausschliesslich Akustikgitarren. Gesungen wird in ein handelsübliches Computer-Headset. Aufgenommen wird zuhause, meist bei dem ein oder anderen Bier.
Dennis: Wie kamt ihr auf diese Idee?
Olli und Stefan: Der Himmel hat sich aufgetan, ein Lichtstrahl traf unsere Köpfe und wir wussten beide um unsere Bestimmung.
Dennis: Wie kann ich mir eure Musik vorstellen?
Olli und Stefan: Akustikgitarre mit Engelsgesang. Aber hör doch einfach rein unter: olliundstefan.de
Dennis: Warum das Ganze?
Olli und Stefan: Um die Welt ein kleines Stück besser zu machen.
Dennis: Was sind eure Ziele?
Olli und Stefan: Weltherrschaft.
Dennis: Was kann man in Zukunft von euch erwarten?
Olli und Stefan: So wies aussieht keine neuen ECHT-Covers, da wir alle guten Lieder schon gecovered haben (3 Stück). Wir sind im Moment auf der Suche nach gutem Ausgangsmaterial. (Wünsche nehmen wir natürlich gern entgegen)
Unter olliundstefan.de wird es in Zukunft ein Song Voting geben. Aus allen eingehenden Wunschmails suchen wir uns die besten 4 Titel aus und stellen diese in naher Zukunft zur Wahl. Also schreibt was das Zeug hält. Unser Internet auftritt wird weiter vergrößert. Ausserdem wird es in naher Zukunft original unterschriebene Autogrammkarten von uns geben, die man für lediglich das Porto bekommen kann.
Dennis: Habt ihr schon Fans?
Olli und Stefan: Na klar. Ein normales Leben ist kaum noch vorstellbar. Frei auf offener Straße bewegen können wir uns schon lange nicht mehr ohne von mindestens 100 Groupies verfolgt zu werden. Naja, wenn es uns mal zu viel wird, greift unser Begleitschutz ein.
Dennis: Vielen Dank für eure Zeit, viel Vergnügen bei eurer ClubTour in Paris.
16. November 2008 | Tags: amazon, apple, arbeit, backup, capistrano, cluster, code, deployment, drm, dvd, facebook, filesystem, flickr, gmail, google, gtd, internet, inventar, inventur, itunes, jpg, linux, mac, mp3, music, musik, opensource, organisation, osx, plugin, python, rss, rsync, shareware, shopping, socialweb, spaces, ssh, sync, sysadmin, textmate, twitter, txt, unix, visualization, web, web2.0, windows, work, workflow
Meine delicious.com-Links vom 5. November bis zum 16. November:
- tarpipe – simplifies the process of adding, sharing, and moving content among the web services you use, by allowing you to define a repeatable, automatic workflow.
- Hyperspaces – Customize Apples spacey using colors, desktop pictures, etc. Should be build in, is Shareware and in public preview for $12,95…
- Advantageous mp3 – find new music on iTunes, buy it DRM-free on Amazon MP3. Currently US only…
- EventBox – All in one social networking app on the Mac OS X Desktop… Shareware, $20.
- Hardware-Inventarisierung mit Open-Source – Schöner Übersichtsartikel…
- Fabric – is a simple pythonic remote deployment tool. Unlike Capistrano, Fabric wants to stay small, light, easy to change and not bound to any specific framework.
- The Big Mean Folder Machine – is an essential tool for anyone working with large file collections. It can split and merge file collections based on certain rules, filetypes size and other criteria… Shareware, 14,95€.
- pssh – The Parallel ssh project includes parallel versions of the shell (pssh), scp (pscp), rsync (prsync), and kill (pnuke).
- Gmail Modes – Different URLs for different modes. Might come in handy…
- The GTDAlt bundle workflow – Seems a bit complicated compared to a graphical solution but maybe it just needs another look at it…
16. November 2008 | Tags: apple, avi, dvd, film, idvd, mac, osx, video
Nicht genug damit, dass man hin und wieder mal eine seiner EyeTV Aufnahmen auf ein optisches Medium bannen muss, manchmal hat man sogar eine *.AVI Datei die jemand gerne auf seinem DVD-Player wiedergeben möchte.
Das Tolle ist: Das klappt super einfach mit OS X Bordmitteln, genauer mit iDVD.
Das Blöde: Es dauert eine ganze Weile, denn die Quelldatei muss vor dem Brennen in DVD-taugliches MPEG-2 codiert werden. Aber da muss man dann halt durch…
So gehts:
- iDVD öffnen und ein neues Projekt anlegen. Der Name des Projekts wird später der Name der DVD. Ausserdem kann man schon hier das passende Seitenverhältnis (4:3 oder 16:9 auswählen).
- In iDVD klickt man nun auf den Button für den DVD-Aufbau.
- Dort droppt man die AVI-Datei auf das Feld für den automatischen Start.

- Je nachdem wie lang der Film ist und ob man eine Single- oder Double-Layer DVD verwendet muss man nun noch die Kodierung unter Projekt -> Projektinfo ändern. Hohe Qualität sorgt hier in der Regel für gute Ergebnisse, besser ist es natürliche eine DL-DVD zu verwenden und die Qualität voll auf zu drehen.
- Um das Menü komplett abzuschalten wählt man für den Film jetzt noch Erweitert -> Film als Endlosschleife. In dem Feld des Films erscheint dann unten rechts ein rundes Pfeil-Icon.
- Auf Brennen klicken, die Warnung über die leeren Drop-Zones ignorieren und vielleicht mal etwas essen gehen. Auf meinem MacBook dauert der Vorgang in der Regel ca. 2 Stunden.
Wenn man möchte kann man natürlich auch die gesamten Möglichkeiten von iDVD ausschöpfen und ein Startmenü mit Dropzones, Fotogalerien, Kapitelmarken und Sternchen dran erstellen. In der Regel wird aber das hier beschriebene Vorgehen für die beste Experience des Users sorgen: Einlegen, läuft, freuen.
16. November 2008 | Tags: amazon, ausgelesen, buch, kino, quote, trailer, werbung, youtube


Der Anfang von Stieg Larrson – Verblendung
:
Es wiederholte sich alljährlich. Der Empfänger der Blume feierte seinen zweiundachtzigsten Geburtstag. Sowie die Blume bei ihm angekommen war, öffnete er das Paket und entfernte das Geschenkpapier. Danach griff er zum Telefonhörer und wählte die Nummer eines ehemaligen Kriminalkommissars, der sich nach seiner Pensionierung am Siljan-See niedergelassen hatte. Die beiden Männer waren nicht nur gleich alt, sie waren sogar am selben Tag geboren, was in diesem Zusammenhang nciht einer gewissen Ironie entbehrte. Der Kommissar wusste, dass der Anruf um elf Uhr morgens nach der Postzustellung eingehen würde, und trank Kaffee, während er wartete. Dieses Jahr klingelte das Telefon bereits um halb elf. Er nahm den Hörer ab und sagte hallo, ohne sich mit Namen zu melden.
“Sie ist angekommen.”
Na das war mal ein spannendes Buch.
Empfohlen, geradezu aufgedrängt wurde es mir von meiner Mom. Sie hatte allerdings nicht zu viel versprochen als sie mir versicherte, dass ich dieses Buch kaum aus der Hand legen würde bis ich es ausgelesen hatte.
Es geht um die Aufklärung eines 40 Jahre vergangenen Mordes im Umfeld einer schwedischen Familie von Großindustriellen. Der Mann der den Fall aufklären soll ist eigentlich Wirtschaftsjournalist und wird unterstützt von einer jungen Frau mit einem ausserordentlichem Talent für Computer und einer ausserordentlichen Schwäche in sozialem Umgang.
Dieses Duo ist von Anfang an furchtbar sympathisch und geht den Fall mit Methoden an, auf die in den vergangenen Jahrzehnten einfach niemand gekommen ist.
Ausserdem zeichnet sich das Buch durch einen geradezu mörderischen Konsum von Kaffee und der exakten Beschreibung von Apple-Hardware aus. Beides Elemente die ich mir in deutlich mehr Büchern wünschen würde…
Das Buch ist ausserdem das erste aus einer Trilogie mit den selben Protagonisten.
Diese drei Bücher sind die einzigen Romane die der Autor vor seinem Tod im Jahr 2004 verfassen konnte. Die schwedische Premiere der Verfilmung ist für den Januar 2009 geplant, einen ersten Teaser gibt es schon bei Youtube.
5. November 2008 | Tags: .net, 3d, backup, bash, basic, cad, cake, cam, cli, code, corporate, database, diff, driver, esa, firewall, fonts, geek, google, googleearth, gtd, helvetica, howto, http, iphone, iPod, isight, iss, itunes, kuchen, latex, linux, mac, microsoft, nasa, objective-c, organisation, osx, perl, photo, photography, photoshop, plugin, presentation, proxy, quicklook, quote, recipe, rezept, rss, ruby, science, seam-carving, shell, space, sql, sqlite, ssh, syntax, theme, twitter, typography, unix, usb, video, web, webcam, wikipedia, windows, wissenschaft, wordpress, xcode, zitate
Meine delicious.com-Links vom 27. Oktober bis zum 4. November:
- qlcolorcode – A Quick Look plugin for source code with syntax highlighting
- Checkfilenames – a little perl script to find file names that are longer than a certain number of characters. Very handy…
- Wissenswerkstatt | Ist die Wikipedia zitierfähig? » Der Umgang mit wissenschaftlichen Quellen –
- corkscrew – Corkscrew is a tool for tunneling SSH through HTTP proxies.
- WinMerge – is an Open Source (GPL) visual text file differencing and merging tool for Windows. It is highly useful for determining what has changed between project versions, and then merging changes between versions.
- Small Basic – is a project that's aimed at bringing "fun" back to programming. By providing a small and easy to learn programming language in a friendly and inviting development environment, Small Basic makes programming a breeze. Ideal for kids and adults alike, Small Basic helps beginners take the first step into the wonderful world of programming.
- Helvetica and Alternatives to Helvetica –
- SQLite Tutorial – This article explores the power and simplicity of sqlite3, starting with common commands and triggers.
- JuicePhone – is a Mac application that extracts your iTunes iPhone/iPod touch backups and puts the extracted backup into a chosen folder, which represents the device’s home folder.
- Google SketchUp – Mit Google SketchUp können Sie 3D-Modelle erstellen, ändern und mit anderen gemeinsam verwenden. Und das Programm ist einfacher zu erlernen, als andere 3D Modellierprogramme
- Communote – Hosted Twitter-Clone, targeted at professional users… Maybe worth a look…
- Introducing Prologue – Turning WordPress into some kind of internal Twitter with comments. Interesting…
- MacRuby – is a version of Ruby 1.9, ported to run directly on top of Mac OS X core technologies such as the Objective-C common runtime and garbage collector, and the CoreFoundation framework.
- macam – is a driver for USB webcams on Mac OS X. It allows hundreds of USB webcams to be used by many Mac OS X video-aware applications.
- How to make a presentation with Latex – Using the Beamer package for presentations
- seam-carving-gui – A GUI for Content Aware Image Resizing (Retargeting, Seam Carving). Binaries available for OS X and Windows.
- Kuchen 2.0 oder "5 Minuten Schoko-Kuchen" –
- ISS Now – Utterly amazing live tracking of the ISS in orbit…
4. November 2008 | Tags: amazon, buch, mem, quote, werbung
Ha! Ein kleines Büchermem ist doch genau das richtige um mal wieder ein paar Zeilen auf dieses Blog zu kriegen, was?
Hier die Anleitung:
- Schnapp dir das nächste Buch.
- Öffne das Buch auf Seite 56.
- Finde den fünften Satz.
- Poste diesen und die nächsten zwei bis fünf Sätze und diese Anleitung.
- Suche nicht dein Lieblingsbuch, das coole oder das intelektuelle Buch, nimm das nächste.
Dennoch bleibt die Frage bestehen, warum diese Gesellschaften, die über die notwendigen Fertigkeiten und genug Bildungswissen verfügten und mit Sicherheit die nötigen technischen Fähigkeiten besaßen, nicht die Art Erkundung und Kolonisation auf dem Seeweg begannen, die im späten 15. Jahrhundert, dem europäischen “Zeitalter der Entdeckungen”, den Lauf der Geschichte änderte.
Die Annahme, daß keine dieser Kulturen tatsächlich als erste Amerika erreichte, führt zum Kernstück des Verhältnisses zwischen Geographie und Schicksal. Welche geographischen oder kulturellen Faktoren hielten nun insbesondere die Araber oder Chinesen davon ab, die Meere zu befahren und die neue Welt zu entdecken?
Kenneth C. Davis – Wieso fließt der Nil bergauf?
(via: Donna)
2. November 2008 | Tags: amazon, ausgelesen, buch, quote, werbung
Der Anfang von Marc Behm – Die Vampire von New York
:
Das Ungeheuer suhlte sich im Sumpf der Kanalisation und schlug die Zeit tot. Es dachte an den Wald.
An den Wald, die Seen, die Wilden…
Verdammt noch mal! Das alles lag bereits eine Ewigkeit zurück! Die Mohikaner, die Oneida, die Seneca…
Er macht ein finsteres Gesicht. Warum? Warum suchten ihn gerade jetzt diese indianischen Erinnerungen heim. Er schaute angestrengt um sich. Seine Fuchsaugen funkelten. Warum? Er war widerlich verdreckt und stank wie die Pest. Sein Bart und sein Haar reichten ihm bis an die Hüften und sein uralter Mantel triefte vor Schleim und faulem Abwasser! Aber hier war er wenigstens in Sicherheit. Sicherheit! Das städtische Kanalisationsnetz war ein ideales Versteck, ein endloses Labyrinth, in dem ganze Heerscharen von Minotauren Unterschlupf fänden. Er könnte sich hier in alle Ewigkeit versteckt halten.
Das Buch ist kein typisches Vampirbuch, eher eine Mischung aus Gangster-Story und Spielkasino-Folklore in der zufällig Vampire agieren.
Alles in allem ist das Buch recht kurzweilig, keine sonderlich tiefgehende Literatur und auch keine große Vampirgeschichte aber immerhin ist es nicht langweilig…