Beiträge nach Monat: Juli 2008 ↓

Augelesen: Herz der Finsternis

Der Anfang von Joseph Conrad – Herz der Finsternis:

Die “Nellie”, eine Yacht, schwojte um den Anker, ohne daß sich die Segel regten, und lag ruhig. Die Flut hatte eingesetzt, es war fast windstill, und da es flußabwärts gehen sollte, konnte man nur Geduld haben und auf den Wechsel der Gezeiten warten.
Vor uns erstreckte sich die Themsemündung wie der Anfang einer endlosen Wasserstraße. Draußen gingen See und Himmel nahtlos ineinander über, und die braunroten Segel und glänzend lackierten Sprieten der Lastkähne, die mit der Flut herauftrieben, wirkten im lichten Raum wie scharfe rote Zacken, die unbeweglich zusammengeballt waren. Dunst lag über den niedrigen Ufern, die zur See hin immer flacher wurden. Über Gravesend war es dunkel, und noch weiter hinten schien sich der Himmel, der reglos über der stolzesten und größten Stadt der Erde lastete, düster zusammenzuziehen.

Das Original dieser Geschichte ist 1899 in London erschienen und ist eine radikale Kritik an der europäischen Kolonialherrschaft in Afrika. Die Sprachmelodie ist auch eine völlig andere als in Büchern heutiger Tage. Dennoch sind es eben diese Melodie, die oft erwähnte Stille und das nie erwähnte Grauen die mir an dem Buch besonders gefallen haben.

Dass der Film Apocalypse Now zu großen Teilen auf dieser alten Erzählung beruht ist da schon fast nebensächlich.

Linux: A true story

Parents: Talk to your Kids about Linux before somebody else does…

( xkcd via vowe)

Tumblen mit WordPress 2.6?

Mhmmm, WordPress 2.6 bringt ein Bookmarklet mit1, dass bloggen im Tumble-Style erlaubt…

Soll ich jetzt auf instant-thinking.de bloggen und purzeln?

Was wird denn dann aus dem Tumblelog da drüben2?

(via: bluelectric)

  1. Und ausserdem Revisionskontrolle für Blogposts inklusive Diff-Betrachter, but that´s a story on it´s own… []
  2. Es sah schon nach dem Testpost ein bisschen traurig aus… []

Up – Pixar teaser trailer

Up – Pixar teaser trailer.

QuickLinks vom 29. Juli bis zum 30. Juli

Meine del.icio.us-Links vom 29. Juli bis zum 30. Juli:

  • StatSVN – retrieves information from a Subversion repository and generates various tables and charts describing the project development
  • PuTTY Connection Manager – is a free PuTTY Client Add-on for Windows platforms which goal is to provide a solution for managing multiple PuTTY instances. Thanks for the link Fabian!
  • Jabber/XMPP Server List – Nice overview of various jabber servers including their transports to other im-networks
  • WordPress Function List – quick reference guide to expedite WordPress theme development
  • Tag Folder – Nice looking tag-management for smart folders…
  • Phusion Passenger – makes deployment of Ruby web applications, such as those built on the revolutionary Ruby on Rails web framework, a breeze.
  • ZombieHarmony – One of the Best Free Dating Sites for Zombies – Lacking words…
  • How To Not Be A Douchebag Tourist In NYC – Millions of people visit New York City every year. Unfortunately, naive visitors throw a wrench into the delicate gears of this busy city with their clueless meanderings and obtrusive groups.

QuickLinks vom 24. Juli bis zum 29. Juli

Meine del.icio.us-Links vom 24. Juli bis zum 29. Juli:

Ausgelesen: Star Wars – Erben des Imperiums

Der Anfang von Timothy Zahn – Erben des Imperiums:

“Captain Pellaeon?” rief eine Stimme vom backbord gelegenen Mannschaftsstand herunter und übertönte das Summen der Hintergrundgesräche. “Eine Meldung von den Patrouillenbooten: Die Scoutschiffe haben soeben den Hyperraum verlassen.”
Pellaeon beugte sich über die Schulter des Mannes am Kontrollmonitor der Schimäre und ignorierte den Ruf. “Überprüfen Sie diesen Reflex”, befahl er und tippte mit dem Lichtstift gegen das Diagramm auf dem Bildschirm.
Der Techniker warf ihm einen fragenden Blick zu. “Sir…?”
“Ich habe es gehört”, sagte Pellaeon. ” Sie haben Ihren Befehl Lieutanant.”
“Ja, Sir”, sagte der Mann gehorsam und machte sich an die Überprüfung des Reflexes.
“Captain Pellaeon?” meldete sich die Stimme wieder, näher diesmal. Pellaeon hielt die Augen auf den Kontrollmonitor gerichtet und wartete, bis er näherkommende Schritte hörte. Dann, mit der ganzen majestätischen Würde, die sich ein Mann in fünfzig Jahren Dienst bei der imperialen Flotte aneignete, richtete er sich auf und drehte sich um.

Der erst Teil der Thrawn-Trilogie. Ich besaß diese drei Bücher schonmal, aber sie sind mir leider verschütt gegangen… Ich hoffe ja das diese drei Teile eines schönen Tages noch mal ins Kino kommen. Allein für Mara Jade und Großadmiral Thrawn auf einer Leinwand wäre es das wert…

Brick walls are there to show our dedication

Randy Pausch, the Carnegie Mellon computer science professor whose last lecture became an Internet sensation and bestselling book, has died of pancreatic cancer. He was 47.

Machs gut Randy, und danke für den Fisch.

(via: Walter gestern beim Grillen)

Welcome to 2.6

Ich habe es dann endlich mal geschafft dieses Blog auf die aktuellste WordPress Version 2.6 zu bringen. Mit der Hilfe des Instant-Upgrade Plugins ist das ganze auch sehr flugs erledigt. Ich hatte ziemlich Bammel das ein Update über vier bis fünf Versionen einiges dahin rafft, es scheint aber so als würde das meiste1 noch funktionieren.

Was nicht klappt:

Ich werde in den nächsten Tagen mal schauen was man da im Einzelnen machen kann, ob es Updates für die Plugins gibt oder eventuell alternative Lösungen für die gleiche Funktionalität.

Um das Tagging auf die native WordPress Implementation zu hieven muss ich instant-thinking.de wohl mal auf einer Maschine lokal zum laufen bekommen, dort dann ohne irgendwelche Beschränkungen die Tags konvertieren und das ganze dann wieder live ins Web stellen…

Doofe Sache, aber das hat man wohl davon wenn man am Hosting spart.

  1. also die Grundfunktionen []

Ausgelesen: Blade Runner

Der Anfang von Philip K. Dick – Blade Runner:

Die automatische Weckvorrichtung der Stimmungsorgel neben seinem Bett weckte Rick Deckard mit einem fröhlichen kleinen Stromstoß. Überrascht – er war immer überrascht, wenn er sich so schlagartig wach fand – setzt er sich im Bett auf, stellte sich in seinem bunten Pyjama hin und streckte sich. Drüben in ihrem Bett schlug jetzt auch seine Frau die Augen auf, blinzelte und schloß sie seufzend wieder.
“Du hast deine Penfield zu schwach eingestellt”, sagte er zu ihr. “Ich stelle sie dir neu ein, dann wachst du auf und…”
“Laß die Finger von meiner Einstellung!” fuhr sie ihn an. “Ich will gar nicht wach werden.”

Blade Runner, oder wie das Buch vor dem Filmerfolg hiess “Träumen Androiden von elektrischen Schafen?” ist ein fantastischer Science Fiction Roman. Ich werde mir die Directors Cut Edition, die ungesehen in meinem DVD-Regal einstaubt, jetzt doch mal in näherer Zukunft ansehen…

Highly recommended!

Ausserdem sehr zu empfehlen: Der von Blade Runner inspirierte Bildschirmschoner Electric Sheep, erhältlich für so ziemlich jedes Betriebssystem.