Beiträge nach Monat: Januar 2008 ↓

Spaß mit den Music-Bons

Einen noch: Drüben im Fontblog hat man viel Spaß mit dem Versuch Musik per Music-Bon zu erwerben…

Meine (vorläufige) Abschlussrechnung: 3 x Anfahrt per PKW (pauschal je 15,00 €) sowie 3 x Parken (4 € + 2 € + 0,50 €) macht zusammen mit dem Musicbon (12,99 €) 64,49 €. Die Alicia-Keys-CD kostet bei Saturn übrigens 14,99 € – aber ohne Bonusmaterial.

Ich schrei mich wech…

Lest die ganze Story in den Fontblogeinträgen Verkauf fehlgeschlagen & der Kunde ist bereit zu zahlen.

Update, 01.02.2008: Die Odyssee fand ein gutes Ende

Amazon MP3 Store für de, Lessig auf der Midem, byte.fm

Altes Radio und iPod

Ich kann irgendwie nicht schlafen. Und da dachte ich mir so1 ich weise euch noch mal darauf hin dass der Amazon MP3 Store wohl im laufenden Jahr 2008 nach good ol´Germany kommt um iTunes, musicload und Co ordentlich den DRM-verseuchten Hintern zu versohlen…

Ausserdem war Lawrence Lessig2 auf der diesjährigen Midem, und das zeigt ja schon dass die Musikindustrie irgendwie doch gewillt ist dazu zu lernen.

Creative Commons sei keineswegs, wie oft von Teilen der Industrie gescholten, ein Feind des Urheberrechts, betonte ihr Gründer Lessig. Die alternativen Lizenzen verschafften vielmehr einem ausbalancierten Urheberrecht Respekt, für das sich Kreative selbst entscheiden könnten. Die übertriebenen Forderungen und vor allem die “Urheberrechtskriege”, mit denen die Unterhaltungsindustrie die Nutzer, vor allem Jugendliche überzogen habe, hätten in den vergangenen Jahren zu einer Radikalisierung geführt. “Dieser Krieg ist nicht zu gewinnen”, sagte Lessig, “glauben Sie mir, ich bin Amerikaner, ich kenne mich aus damit.”

(Zitat via heise.de)

In somehow related news, wenn ihr von dem ewigen Einheitsbrei der üblichen Radiosender genug habt und lieber mal frische Musik durch eure Ohren sausen lasst, tut euch einen großen Gefallen und hört mal bei byte.fm rein. Der Initiator des Ganzen, Ruben Jonas Schnell, erklärt das Konzept in einem Zeit-Interview so:

Wir haben keine Rotation. Alle Sendungen werden nach musikalischen Gesichtspunkten gestaltet. Unser Programm beginnt täglich um 16 Uhr. Dann gibt es eine Stunde mit dem Tourkalender, da weisen wir auf deutschlandweite Konzerte hin und laden Bands ins Studio ein. Danach kommt Mixtape, eine Sendung, gemacht von Journalisten, Kneipen, Plattenläden oder Clubs. Danach beginnen die Autorensendungen, die am folgenden Tag bis 16 Uhr wiederholt werden.

Immer wieder neue Musik, Interviews mit den Künstlern, Moderatoren die Ahnung haben, über Musik reden und ansonsten großflächig die Fresse halten. Herrlich. Habe ich schon erwähnt dass dieser wundervolle Sender werbefrei ist?

Ich höre das jetzt so seit ca. zwei Wochen immer und immer öfter, es macht wirklich Spaß zuzuhören und ist schlicht und einfach kein Vergleich mit dem üblichen Radio-Einheitsbrei der sonst aus den Boxen quillt und einem zwischen den Werbeblöcken, C-Promi News aus was weiss ich für einer Retortenshow und unsinnigen Gewinnspielabzocken die Hörgänge mit durchprogrammiertem Heavy-Rotation-Quatsch zumüllt.

Echt mal.

(via: fscklog, nerdcore und uninformation.org)

  1. während ich eine heisse Milch mit Honig schlürfe und mir Airs Moon Safari anhöre []
  2. den Vater von Creative Commons []

New Cam in Town

Pentax K10D

Das ist sie also. Meine erste digitale Spiegelreflex. Es ist letztlich dann doch eine Pentax K10D geworden und keine Canon EOS 400D.

Mittlerweile wurden aber sowohl die K10D von Pentax als auch die 400D von Canon durch Nachfolger ersetzt. Pentax hat die K20D auf den Markt gebracht, Canon die 450D.

Die Entscheidung war überhaupt nicht einfach. Ich habe beide Kameras im Vorfeld in der Hand gehabt und hatte auch schon vorher einige Bilder mit der Canon EOS 350D meiner Schwester geschossen. Canon ist schon toll. Bedienung, Qualität der Verarbeitung alles Top. Aber an die Pentax war preisgünstig dran zu kommen und sie spielt laut einigen Testberichten1 sogar eher in der Liga der zweistelligen Canon-Kameras…

Das Handling der Pentax ist zunächst auch wirklich sehr anders als bei den Canons. Allein dass die beiden Einstellräder vorne und hinten sind lässt die Canon gewöhnten Finger anfangs gerne ins leere greifen. Wenn man aber einmal drin ist findet die Bedienung schon fast nebenbei statt und man kann sich auf das Motiv und die Bildkomposition konzentrieren. Also, ich kann das noch nicht so richtig, aber ich kann eindeutig sagen dass ich am fotografieren mit der Pentax mehr Freude habe als vorher. Und das war auch schon nicht wenig Spaß.

Die gute, alte PowerShot A610 habe ich immer noch dabei und sie wird auch in Zukunft meine PartyCam bleiben. In solchen Situationen ist eine große DSLR einfach fehl am Platz…

Zubehör Galore

Zu dem eigentlichen Body gab es noch zwei Objektive. Ein Every Day Objektiv, das Pentax smc DA 18-55mm / F 3,5-5,6 und das 200er Teleobjektiv Pentax smc DA 50-200mm / F 4-5,6.

Weiteres Zubehör sind ein Polfilter und ein UV-Filter. Da die beiden Objektive glücklicherweise beide einen Durchmesser von 52mm haben kann ich die gut hin und her tauschen. Für den ruhigen Stand bei längeren Verschlusszeiten 2 habe ich mir dann noch ein Manfrotto 718B Stativ gekauft. Das hat zwar keine wechselbaren Köpfe, dafür aber einen hübschen Tragebeutel und es hat auch keine 200€ gekostet. Abgesehen vom Stativ wird der ganze Kram in einem Crumpler Pretty Boy XL verstaut.

Damit ist mein Foto-Budget auf längere Zeit erst einmal aufgebraucht, meine Ausrüstung aber auch schon ziemlich komplett. Vielleicht noch mal ein Makro-Objektiv, ein Weitwinkel oder ein schickes Fisheye und einen richtigen Blitz… Mal sehen.

(Flash-Fotogalerie wegen IE-Unverträglichkeit erst nach dem Klick…)

Weiterlesen →

  1. Testberichte die ich so gelesen habe: dpreview.com, digitalcamerareview.com, digitalkamera.de, digitalfotonetz.de []
  2. zukünftige Nachtaufnahmen sind fest geplant, stay tuned… []

QuickLinks vom 25. Januar bis zum 28. Januar

Meine del.icio.us-Links vom 25. Januar bis zum 28. Januar:

  • Anki – is a program designed to help you remember facts (such as words and phrases in a foreign language) as easily, quickly and efficiently as possible. To do this, it tracks how well you remember each fact, and uses that information to optimally schedule revie
  • EyeSight – captures pictures periodically from 10 seconds to 999 days. Use it as webcam, watch rooms or whatever you like to do…
  • globalSAN iSCSI Initiator for OS X
  • Theme Test Drive – allows you to safely test drive any theme on your blog as administrator, while visitors still use the default one.
  • Porticus – is a Cocoa GUI for the MacPorts package manager.
  • tooble – Browse, Search, and Download YouTube Video directly to your iPod
  • par, the Paragraph Formatter – is an extremely well-written and intelligent paragraph formatter that almost no one knows about. It makes it easy to write enviably well-formatted plain text e-mails and is also helpful with source code.
  • Interface design and the iPhone – Edward Tufte on the iPhone Interface Design
  • items to build an apple store – If you want to re-model your home in the style of an Apple store, here are links to the suppliers of the actual items they use.
  • Why ZFS Matters to Mac Users
  • Mac OS X Leopard native Wireshark without X11 – Native Builds for Intel and PPC with included GTK+. Yay!

Musicbon – eine neue Idee Kunden für blöd zu verkaufen

Musicbonbild

Also, ich bin da ja ganz unbedarf dran gegangen an diese Musicbon-Idee der Musikindustrie. Ich hab auch extra noch mal in der FAQ1 nachgelesen ob die das wirklich so meinen. Zu meiner Verwunderung wollen die aber in der Tat dass ich, um Musik zu kaufen, folgende wahnwitzigen Schritte vollführe:

  1. Ich will eine CD kaufen. Sagen wir mal das neue Album von Udo Jürgens namens “Einfach ich.”
  2. Ich fahre in eine Saturn-Filiale und kaufe dort anstelle der CD von Udo Jürgens einen dieser Musicbons in Kreditkartengröße. Darauf ist eine 3 stellige Prüfziffer und nach dem Bezahlen finde ich auf dem Kassenzettel einen 12-stelligen Code.
  3. Damit fahre ich jetzt nach Hause, weg(!) von den ganzen CDs die da im Regal stehen.
  4. Computer an, auf musicbon.de den Code und die Prüfziffer eingeben und das Album runterladen.
  5. Die kann ich dann auf eine CD brennen die in die massgeschneiderte Musicbon-Hülle passt und sie mir an die Wand tackern.

Und das ist jetzt die Rettung des Abendlandes? Das kann doch nicht euer Ernst sein liebe Musikindustrie. So wollt ihr antreten gegen iTunes, Musicload und den Amazon MP3-Store2? Ganz zu schweigen von der Möglichkeit bei Amazon oder in einem Laden auf der Straße (gasp!) eine echte CD zu kaufen?

Kein Wunder das Radiohead, Madonna und andere genug von euren Vertriebsmodellen haben und ihre Sachen lieber selber auf kreativen, neuen Wegen verkaufen. Ich meine, Radiohead haben den Kunden den Preis selber bestimmen lassen3. Und eine mördercoole Vinyl-Edition angeboten. Solange man auf das Paket (in dem auch eine CD lag) warten musste konnte man sich aber schon mal die DRM-freien MP3s runterladen… Das ist neu, das ist Kundenorientierung im Zeitalter des Internet.

Das geht nämlich nicht mehr weg. Auch nicht wenn man die Augen ganz doll zumacht, sich weiss der Schinder was einwirft und sich dann die Musicbons ausdenkt…

(via: fontblog.de)

  1. die leider nicht verlinkbar ist, whatever… []
  2. den es leider bisher nur in den USA gibt und dort iTunes ganz gehörig einheizt… []
  3. sogar runter bis 0,00€, die Leute (ich zum Beispiel) haben trotzdem bezahlt. Creepy, eh? []

eyeTV Aufnahmen auf DVD brennen ohne Toast

Mit eyeTV ist es wirklich pupsig einfach unter Mac OS X Fernsehen zeitversetzt anzuschauen und aufzunehmen. Nur um die aufgenommenen Filme genau so pupsig einfach auf eine DVD zu bekommen braucht man Toast 8 zum Preis von 99,99€.

Jetzt brauche ich eigentlich keine DVDs, Wenn ich eine Aufnahme am Fernseher sehen möchte schliesse ich das MacBook einfach per DVI an den Fernseher an und gut ist. Nun wollte aber die Mom gerne einen Film1 aufgenommen haben und diesen dann auch bei ihr auf dem Fernseher sehen.

Für diesen einmaligen Zweck waren mir 100 Flocken aber etwas zu teuer.

Wenn man gewillt ist durch ein paar Reifen zu springen geht das aber auch zum Nulltarif.

eyeTV

  • Die Aufnahmen von eyeTV heissen “filmname.eyetv”, hier also “Schiffsmeldungen.eyetv”
  • Diese dann am besten noch von Werbung befreien, ist auch pupsi einfach
  • Den fertig geschnittenen Film als “MPEG Elementary Streams” exportieren. Das trennt die Video und Audio-Ströme in zwei einzelne Dateien. Nach nicht so langer Zeit sollte man dann die Dateien “Schiffsmeldungen.mpv” und “Schiffsmeldungen.mpa” auf der Platte haben.

ffmpegX

  • Diese beiden Dateien werden dann mit ffmpegX DVD-konform wieder zusammen gemuxt.
  • In ffmpegX wählt man dazu Tools und dann Mux: “Mux as DVD” und “Author as DVD (VIDEO_TS)”
  • ffmpegX DVDmux
  • Dort heraus kommen dann eine MPG-Datei “Schiffsmeldungen.mpg” und ein DVD-konformes Verzeichnis names “Schiffsmeldungen.mpg.DVD”

Burn

  • In dem “Schiffsmeldungen.mpg.DVD” Verzeichnis liegen die beiden Verzeichnisse “AUDIO_TS” und “VIDEO_TS”. Die wirft man nun in Burn und brennt sie als Daten-DVD mit der Option “DVD-Video”.
  • Fertig, Film angucken, freuen.
  1. Schiffsmeldungen, guter Film wenn ihr mich fragt []

“Die gehören in ein schönes Arbeitslager gesteckt”

Wer zu uns “Scheiß Deutsche” sagt, der hat hier nix mehr verloren! – Christean Wagner, CDU-Fraktionsvorsitzender Hessen

Kann es wahr sein? Muss die CDU echt so derbe in der braunen Brühe waten? Haben die nicht vielleicht auch mal substantiellere Themen? Was das Panorama-Team da veröffentlicht sollte die Hessen-CDU eigentlich aufschrecken lassen und ihren Vorsitzenden zum Rücktritt auffordern. Alternativ schlage ich vor den CDU-Wählern aus dem Video mal ein paar ernste Fragen zu ihrem Verständnis von Demokratie und Rechtsstaat zu stellen.

Andererseits, vielleicht auch besser nicht, wer weiss was man in diesen Köpfen findet…

Sehr passend dazu ist mein Post von gestern: Who goes Nazi?

Die Hessen CDU im Wahlkampf bei Panorama

(Video im instant-thinkr)

Sollten hier Menschen aus Hessen mitlesen, bitte, wählt den Roland morgen nicht, so ein dermassen tiefer Griff ins Klo darf nicht belohnt werden.

(via: nerdcore)

Spore in 2008 für Macs und PCs

Zwei Einträge erst zu Spore? Ich dache ich hätte da schon mehr von erzählt… Anyway, wie es scheint wird Spore 2008 gleichzeitig für Macs und PCs erscheinen.

Spore Screenshot

Wenn das mal keine gute Nachricht ist. Ich freue mich schon sehr auf dieses Spiel und bin mal gespannt ob man sich da eigene Mulefas zusammenbauen kann… Frei drehende organische Achsen, yay!

Volumes auswerfen unter Zwang

Eject

Schonmal mag sich Mac OS X nur sehr ungern von einer CD/DVD oder einer externen Platte trennen. Leider teilt es einem nicht mit welches Programm da noch dabei ist irgend etwas mit dem Volume zu treiben. Um dem Begehr ein wenig mehr Nachdruck zu verleihen1 gebe man doch mal folgendes ins Terminal ein:

Für optische Medien:

diskutil eject /Volumes/MeinVolume

Für Festplatten/USB-Sticks:

diskutil unmount force /Volume/MeinVolume

Dann geht das schon…

  1. und ohne mit lsof und kill rum zu fummeln []

Who goes Nazi?

Ein makaberes Party-Spiel. Man betrachte die einen umgebenden Menschen und versuche zu erraten, welcher der Anwesenden aus welchen Gründen wohl ein Nazi ist oder würde wenn die gesellschaftlichen Gegebenheiten ihm davon einen Vorteil versprächen.

(…) Mr. C is not a born Nazi. He is the product of a democracy hypocritically preaching social equality and practicing a carelessly brutal snobbery. He is a sensitive, gifted man who has been humiliated into nihilism. He would laugh to see heads roll.

Der Text von Dorothy Thompson ist aus dem August 1941, aber gerade das oben stehende Zitat verdeutlicht, dass er in nur leicht abgewandelter Form auch aus dem Heute stammen könnte…

In der Tat erschreckend.

(via: Lost Focus)