Beiträge nach Monat: Mai 2007 ↓
31. Mai 2007 | Tags: essen, gesellschaft, kultur, kulturhauptstadt, logo, real life, ruhr2010
Mal angenommen ich möchte in diesem Blog auf die Kulturhauptstadt 2010 hinweisen. Ist ja immerhin meine Heimatstadt. Kann man ja mal Werbung machen. Son paar Zeilen schreiben und fertig. Kost ja nix ausser nen paar Minuten Zeit. Ist ja für ne gute Sache. Ach, vielleicht noch eben das Logo von der Homepage laden und verlinken, ist ja nett, das lockert die Sache ja schon auf. Also ab auf die Ruhr2010 Logoseite.
Und dann das: Erstmal gibt es jetzt zwei Logos (eins nur für die Ruhr2010, eins für die “Community”). Dann folgendes:
Alle Logos sind markenrechtlich geschützt und dürfen nicht von dieser Website herunter geladen werden.
WTF?
Ich darf das Logo nicht verwenden. Ich soll einen Antrag auf Einwilligung zur Nutzung des Community Logos der Ruhr2010 ausfüllen. Und ausserdem musste ich gerade dieses widerliche Beamtendeutsch-Ungeheuer abtippen weil man aus dem ver#%6§ pdf nur rauskopieren darf wenn man das be%’*?$ Passwort eingibt!
Argl!
Wo war ich gerade?
Ach ja, wenn man dann diesen ellenlangen Antrag ausgefüllt hat in dem in feinstem Amtsstubengeseier so tolle Sachen stehen wie 5000€ Vertragsstrafe, Unterlassungserklärungen sowie vermutlich Verkauf der Seele an $AntiGottheit erklärt einem ein (vermutlich auch verdongltes) weiteres pdf welches sich Logo-Manual (Anlage 1)-Hinweise zur grafischen Umsetzung schimpft, was man alles nicht mit dem Logo machen darf.
(…)
Wisst ihr was Leute, so nicht.
Ich lösche den netten Hinweis (Apfel-A, Entf, fertich) und schreibe was über die doofe Logo-Politik der Ruhr2010. Ist einfach, schnell und unkompliziert. Ausserdem brauche ich dafür das Logo nicht. Ha!
Und noch viel besser können das zwei Ruhrpott-Originale nach dem Klick (oder direkt bei ruhrwärts.de)…
Hömma, jezz kam ich gestern grade ausse Hoftür raus, wollte nachen Ede, da läuft der Ede schon ganz aufgerecht übern Hof. Ich ruf den: “Wat is los Ede, wo willze hin?” “Jawie, wo will ich hin? Nach dir will ich!”, brüllt der Ede zurück.
[…]
“Hömma Ede”, sach ich, “dat is aber jezz wie verhext. Da meinen wir ja datselbe, ne. Du meinz doch diesen Schriftzuch für de Werbung für de Kulturhauptstadt?” “Ja Logo”, sacht der Ede, “genau dadrum geht dat. Dat hab ich dir doch schon inne letzte Woche gesacht, dat ich mir auch wat ausdenk, dat wir auch schön inne Werbung einklinken können für unsere Kulturhauptstadt.” “Sisse Ede”, sach ich, “dat is dat, warum ich nach dir wollte. Lass ma lieber de Finger wech davon, sons hat dich ein gewisser Dokta Fritz ganz schnell am Haken.”
[…]
Warum lassen se 2010 nich einfach de Kultur sprechen, dann brauchen se doch nich sonn Theater machen, wegen sonn dösigen Schriftzuch. Also, mach gut. ne.”
(via: Pottblog)
31. Mai 2007 | Tags: code, computer, kids, mac, osx, ruby, windows
Wie kommen die lieben Kleinen heute wohl dazu zu programmieren?
Basic ist ja so gut wie hin, in der Schule wird immer noch Delphi (oder schlimmeres) unterrichtet und Kinder hören von Kontrollstrukturen, Variablendeklaration, Programmablaufplänen und anderen Sachen die sich nach null Spaß anhören.
Hackety Hack scheint da anders zu sein. Es geht darum ein MP3 ruterzuladen oder ein Blog zu schreiben. In Ruby. Toll.
blog = Table("MyBlog").recent(10)
Web.page {
blog.each do |entry|
title entry[:title]
puts entry[:editbox]
end
}
Ich würde das ja wirklich auch gerne mal ausprobieren, aber leider gibt es das bisher nur für Windows…
You’ll need to have Microsoft Windows (either XP or Vista will do fine) in order to run Hackety Hack. We’re working on OSX and Linux support, but I wanted to reach out to the largest part of the world’s population first. Sorry if you’re stranded, we’re coming!
Sobald hacketyhack für Mac OS X verfügbar ist werde ich mir das noch mal genauer angucken… Bin gespannt.
(via: leider verschütt…)
31. Mai 2007 |
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A free Mac OS X bridge application between Adium and Address Book, used to search, manage and keep your contacts in sync.
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a FUSEObjC based file system for your Mac, which makes all your iTunes™ playlists available as folders in Finder™!
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Recipe for Pesto with lots of background information.
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The GNU Emacs Manual calls Emacs the extensible, customizable, self-documenting real-time display editor, but this description tells beginners little about what Emacs is capable of.
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Gorgeous! But I like mine too…
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many, many Icons and other stuff…
29. Mai 2007 | Tags: fun, quiz, real life, religion
You scored as Spiritual Atheist.
Ah! Some of the coolest people in the world are Spiritual Atheists. Most of them weren’t brought up in an organized religion and have very little baggage. They concentrate on making the world a better place and know that death is just another part of life. What comes after, comes after. |
What kind of atheist are you?
created with QuizFarm.com
(via: anarchaia)
29. Mai 2007 | Tags: bash, computer, linux, osx, shell, unix
Man lernt doch nie aus…
Es ist mir schon unfassbar oft passiert dass ich als User einen Befehl abgesetzt habe für den ich root-Rechte brauchte.
mate /root/wichtige_datei.txt
=> Permission Denied
Dieser Befehl ist natürlich nur ein Beispiel und ist nach Belieben durch deutlich kompliziertere und längere Befehle zu ersetzen.
Es folgt folgender Tanz: Ärgern, Pfeiltaste nach oben um den letzten Befehl aus der History zu bekommen, ganz an den Anfang der Zeile, sudo davor setzen und Enter drücken.
Mit dem Shortcut !! geht das leichter:
sudo !!
=> Now opens the file as root
So wird das komplette letzte Kommando erneut angesprochen. Irre praktisch und das ist noch lange nicht alles.
Mit !$ kann man das letzte Argument eines Kommandos erneut ansprechen. Sehr praktisch zum Beispiel in dieser Situation:
ping 192.168.0.1
PING 192.168.0.1 (192.168.0.1): 56 data bytes
64 bytes from 192.168.0.1: icmp_seq=0 ttl=63 time=1.188 ms
...
Aha, Maschine ist da. Dann drauf mit:
ssh !$
Und gut ist.
Noch mehr fortgeschrittene Shell-Shortcuts (z.B. auch Musterersetzung im letzen Kommando und Ansprechen von Argumenten nach Nummern) gibt es bei nubyonrails.com.
29. Mai 2007 |
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lists all available iTunes shares in your vicinity and marks the one you are currently listening to. While you are enjoying your remote music, it increases the play count when you finished playing a song and also updates the last played date (and time).
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is a JavaScript technique for creating modern (Web 2.0-style) modal dialogs or even wizards (sequences of dialogs) without using conventional popups and page reloads. It’s inspired by Mac OS X modal dialogs.
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Müsli online zusammenstellen und liefern lassen. A bit on the pricey side, though…
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For every subject, there are really only two things you really need to know. Everything else is the application of those two things, or just not important. Great reading.
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Apple Flag Screensaver Graphic.
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28. Mai 2007 |
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ist ein Programm mit dem man automatisch DRI Bilder erstellen kann. Das Programm erstellt keine 32-bit HDR-Bilder die mittels Tonemapping zu LDR-Bildern verwandelt werden, sondern verwendet das sogenannte “Exposure Blending” indem es die einzelnen Bilder
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Umsatzsteuervoranmeldung, Lohnsteueranmeldung, Lohnsteuerbescheinigungen und Steuerkontoabfrage online
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is a tool for measuring distances and angles on the screen.
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Bildschirmabläufe als Tutorial aufnehmen, bearbeiten und veröffentlichen.
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dieses mal im Call Center.
27. Mai 2007 | Tags: flickr, fun, handtuchtag, photo, real life, tag, towelday

Ich wusste wo mein Handtuch war.
Wie versprochen habe ich dieses Jahr dran gedacht ein Foto zu machen.
Und nicht nur das, Thomas hat freundlicherweise ein Foto in der Pause gemacht und Marcel war so nett später am Abend noch eins in der Schule zu machen.
Wenn ihr auch ein Handtuch dabei hattet, schreibt doch einen Link in die Kommentare. Und wenn nicht denkt nächstes Jahr dran.
27. Mai 2007 | Tags: apple, computer, ibook, konsum, mac
Wie viel ist das alte (oder neue) Schätzchen mit dem Apfel drauf wohl noch wert? Oder ist der Preis bei Ebay vielleicht gar nicht so ein tolles Schnäppchen wie behauptet wird?

Bei Fragen dieser Art kann Mac2Sell weiter helfen. In einer hübschen Web-Oberfläche kann man die Details der Maschine eintragen und erhält dann einen ungefähren Marktwert.
Laut dem System ist mein treues iBook G3 immerhin noch 250 € wert…
Praktisch das!
(via: Tice’ Weblog)
27. Mai 2007 | Tags: g8, gesellschaft, gesetz, politik, real life, überwachung

Wann genau sind im Hinblick auf die Demontierung unserer Verfassung eigentlich alle anderen Mittel im Sinne des Artikel 20 GG Absatz 4 ausgeschöpft und ab wann kann ich mein verbrieftes Recht auf Widerstand nutzen? Und muss ich meine Pass mitbringen?
Artikel 20 GG
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
Ich persönlich glaube nämlich, das da jemand ganz eindeutig versucht diese Ordnung zu beseitigen. Und ich bin nicht der einzige.
(G8 Plakat via: netzpolitik.org)