Beiträge nach Monat: April 2006 ↓

Grenzenlose Phantasie

Georgstag Plakat Fertig Opt

Der Erlös der gesamten Aktion fließt in ein Hilfsprojekt für Kinder in Georgien.

Wenn ihr also immer schon mal verbandliche Jugendarbeit der DPSG kennenlernen wolltet, auf Pfadfinderaktionen generell steht, etwas Live-Musik hören wollt, Zirkusfreunde seid oder einfach nur ein frisch gezapftes Bier am Lagerfeuer trinken möchtet – kommt am 29. April zum Stamm St. Elisabeth nach Schonnebeck.

Tu was Gutes, iss, trink und hab Spaß. Gibt es was besseres?

(via: Juffis St. Elisabeth)

links for 2006-04-24

A Tour of Microsoft’s Mac Lab

Bei Microsoft gibt es ausser einer beeindruckenden Sammlung so ziemlich aller Macs, freien Getränken und vielen, vielen Druckern auch noch ein dickes XServe RAID und 150 Mac Minis für automatisierte Build-Tests…

Macminisview1

Der Rundgang liest sich wirklich sehr interessant und es gibt dort auch noch mehr Bilder.

(via: MacTechNews)

Überwachungsinstrument Vorratsdatenspeicherung

Vorratsdatenspeicherung: Warum sollte mich das interessieren?

Speicherung sämtlicher Verbindungs und Standortdaten der alltäglichen Kommunikation via Telefon, Fax, Handy, Voice over IP Telefonie und Internet, für einen Zeitraum zwischen sechs und 24 Monaten.

Das bedeutet nicht weniger als die generelle Verdächtigung und Überwachung von 450 Millionen EU-Bürgern.

Siehe dazu auch Spuren im Netz: EU-Datenschützer mahnt Bürger zu mehr Wachsamkeit bei Heise.

Aber das würden die Bürger sich doch nicht gefallen lassen!
Doch. Zumindest der Großteil. Leider ist es so, dass viele Menschen denken: „Was soll’s – Ich habe doch nichts zu verbergen.” – Das war auch mal anders. Aber heute werden überall Daten erhoben und eine Sensibilisierung hinsichtlich informationeller Selbstbestimmung ist bei der breiten Masse nicht erkennbar. Und die Öffentlichkeit weiß nicht einmal wirklich darüber Bescheid bzw. weiß, was das eigentlich für jeden einzelnen bedeutet.

Sofort weiterlesen bei jot*be.

(via: Isotopp)

Debian auf der NSLU2 – revisited

Debian-BabyIch hatte vor einiger Zeit ein HowTo geposted wie man Debian auf einer NSLU2 installieren kann. Das ganze erforderte ziemlich viel chrooten und anderen komplizierten Kram den man ab sofort vergessen kann. Ich vermute das wird einige der Probleme die mir per Mail mitgeteilt wurden viel leichter lösen als meine Vorschläge… Trotzdem hier noch mal Danke für alle Rückmeldungen.

Seit der Beta2 gibt es den offiziellen Debian “Etch” Installer auch mit NSLU2 Unterstützung. Man sollte zwar keine Wunder erwarten und etwas Handarbeit ist nach wie vor nötig, aber es ist wirklich viel leichter als vorher.

Ich habe mich ausserdem dazu entschlossen nicht das original Debian-Image zu verwenden, sondern ein Image mit Intels IXP4xx Treiber. Dieser Treiber liegt nicht als Open Source vor und kann daher nicht mit Debian zusammen angeboten werden. Ohne diesen Treiber benötigt man einen unterstützen USB-Netzwerkadapter und muss während der Installation das Kabel ein paar mal wechseln… Da ich weder einen USB-Adapter noch große Lust hatte das Kabel hin und her zu stöpseln hatte ich auch keine große Wahl.

Was man braucht

  1. Ungefähr 2 Stunden Zeit
  2. Eine NSLU2 ;)
  3. Eine USB-Platte (oder einen großen Stick) ohne wichtige Daten drauf, die Platte wird neu formatiert(!), am besten leer…
  4. Das aktuelle DebianSlug Binaries-Paket von slug-firmware.net (Hier: debian-etch-beta2-20060311.zip)
  5. Eine Programm um das Image auf die NSLU2 zu flashen. (Hier: UpSlug2 unter Mac OS X, funktionieren müssten wohl auch das Original Linksys-Webinterface oder dieses Windows Tool)
  6. Eine Internetverbindung
  7. Eine Büroklammer

Alles da? Kaffee steht bereit? Dann gehts los…

Wie mans macht

Die NSLU2 in den Upgrade Modus bringen:

  1. NSLU2 abschalten
  2. Eventuell vorhandene Platten abstöpseln
  3. Reset-Button drücken und halten (Büroklammer durch das kleine Loch an der Rückseite)
  4. Power-Button drücken und loslassen
  5. Status LED beobachten
  6. Nach ca. 10 Sekunden wechselt das orange auf rot. Dann sofort den Reset-Button loslassen
  7. Die LED wechselt jetzt zwischen rot und grün, die NSLU2 ist im Upgrade Modus

Das Debian-Installer-Image flashen:

  1. Auf dem Mac root werden
  2. Weil eth0 die Default-Einstellung ist muss man unter Mac OS X mit upslug2 --device en0 die NSLU2 suchen
  3. Die NSLU2 updaten: upslug2 --device en0 --target=00:11:22:33:44:55 --image=/path/to/di-nslu2.bin MAC und Pfad bitte anpassen
  4. Zugucken und Daumen drücken

    Upgrading LKG123456 00:11:22:33:44:55
        . original flash contents  * packet timed out
        ! being erased             - erased
        u being upgraded           U upgraded
        v being verified           V verified
    
    
      Display:
        <status> <address completed>+<bytes transmitted but not completed>
      Status:
        * timeout occured          + sequence error detected
    
    
      2401ff+000000 ...UUUUUUUUUUUUUUUu------------------
    

Wenn das Image geflasht ist, wird die NSLU2 automatisch neu gestartet. An diesem Punkt kann man ihr einfach den Netzstecker ziehen, die Platte (auf der nichts wichtiges drauf ist) anstöpseln und die NSLU2 wieder einschalten.

Da die NSLU2 keine Anschlussmöglichkeit für Tastatur und Monitor hat, erfolgt die Installation per SSH. Das Debian-Installer Image braucht ca. 5 Minuten um das Netzwerk hoch zu bringen und den SSH-Server zu starten. In einer zukünftigen Version soll die Slug piepen wenn sie soweit ist aber bis dahin bleibt nur der Blick auf die Uhr…

Die Netzwerkeinstellungen kamen bei mir direkt von einem DHCP-Server, wenn die NSLU2 vorher noch mit dem Original-Linksys Webinterface konfiguriert wurde, werden die Einstellung von dort übernommen und ansonsten kommt die Standard-IP 192.168.1.77 zum Zuge.

Debian installieren:

Jetzt kann man sich mit dem User installer und dem Passwort install per SSH an der NSLU2 anmelden: ssh installer@123.456.789.100 Die IP ist dabei natürlich anzupassen.

Di-Partman3 Ab hier befindet man sich in dem vertrauten Debian-Installer und kann sich wie gewohnt durch die Menüs hangeln. Zu beachten ist eigentlich nur, dass die Root-Partition an erster Stelle kommen muss (sda1) und mit ext2 oder ext3 formatiert wird. Die LVM-Option funktioniert übrigens ebenfalls nicht. In einem späteren Release sollen diese beiden Restriktionen wegfallen. Die Festplatte sollte nach der Partitionierung ungefähr so ausschauen wie auf dem Bild rechts.

Gegen Ende der Installation erhält man noch die Meldung das kein Boot-Loader installiert ist. Das ist ein anderer Punkt an dem zur Zeit noch gearbeitet wird. Wir werden den Boot-Loader gleich mit dem zweiten Image aus dem DebianSlug Binaries-Paket von Hand flashen und bestätigen diese Warnung daher einfach mit <continue>.

Nach ca. 2 Stunden ist die Installation beendet, die OpenSSH Session terminiert und die NSLU2 startet neu. Geradewegs in den Debian-Installer, was jetzt gerade nicht unbedingt das ist was wir wollen…

InitramFS und BootLoader flashen:

Um das gerade installierte Debian auch booten zu können, muss nun das zweite Image auf die NSLU2 geflasht werden. Die NSLU2 also wie oben in den Upgrade Modus bringen und per upslug2 --device en0 --target=00:11:22:33:44:55 --image=/path/to/debian-sda1.bin mit dem endgültigen Image flashen.

Wenn der Vorgang beendet ist und man den Netzstecker wie (oben) abgezogen hat, kann die Platte wieder angestöpselt werden und einen weiteren Reboot später steht einem Login auf dem neuen ARM basierten Debian-System nichts mehr im Wege.

Da der Kernel wegen der fehlenden RTC Unterstützung denkt es wäre Neujahr 1970, verlangt er als erstes eine Passwortänderung. Nachdem das erledigt ist sollte man ntpdate installieren um die Uhr mit dem Rest der Welt auf einen Stand zu bringen und zu halten…

Ab hier ist die NSLU2 ein vollwertiges, Debian-System und die gesamte *.deb-Welt an Paketen steht ihr offen…

Pläne für die Zukunft:

Der Debian-Installer für die NSLU2 wird in Zukunft noch komfortabler werden. Piepen der NSLU2 wenn man sich einloggen kann, Real Time Clock Support, LED-Ansteuerungsmöglichkeiten und natürlich bequemere und vielseitigere Partitionierung sind die kurzfristigen Ziele. Als Langzeitziele stehen z.B. ein generisches ixp4xx-Image und ein Open Source Ethernet-Treiber auf dem Programm.

Abschliessend möchte ich mich bei Martin Michlmayr bedanken, dessen Debian on NSLU2 HowTo die Basis für meine bescheidene Abschrift ist.

Quote of the Morning

ECHOES!!!! ALL 20+ MINUTES….LAZERS!!!! IN RADIO CITY MUSIC HALL!!! OMFG!!!! This was like taking the best part of past Floyd performances and putting it basically in your living room. The entire show drew you in and didn’t let you out – there was nothing and nobody else in the world at this point except for me, Dave, and Rich Wright – I wasn’t on any “trippy” substances (lsd no, pot…yes, but just being IN the place you could get high) but between the music and lighting it wasn’t needed. Then for the encore, Wish you were here – I haven’t heard that sung in unison by 6k people before, quite an experience. Then, an in harmony version of CSNY’s Find the cost of Freedom. And to close it out, Comfortably Numb. Now, I have at least 10+ bootlegs of this performed live. Maybe it was the acoustics, live show, or something else, but I have never, ever heard anything that approached the solo at the end from ANY artist. It was so good, I will never be able to listen to any other version, ever. What I heard on Wednesday probably changed me forever. It almost brings tears to my eyes just typing and thinking about how damn good the performance was.

What happened to music?? Why isn’t there some band today that can elicit this kind of response? Heck, forget band, this was one guy (well actually 2 if you include Wright, who was fantastic and well appreciated by the fans w/a standing ovation) that brought a theater to its knees and left it begging for more. And Gilmour doesn’t even play the fast riffs ala G3 – its all about the emotion – he can play one note that will make you cry.

Aus: The Lefsetz Letter: E-Mail Of The Day – Gilmour in NYC

Now, wo ist eigentlich meine David Gilmour in Concert DVD?

Photo Desktop

Na so ein cooles Programm! (Und das Internet scheint auch erst mal wieder zu laufen, juhu!)

Screenshotall

Mit Photo Desktop (freeware, any donations are welcome) kann man sich Bilder im Polaroid-Stil auf den Desktop legen. Die Bilder liegen dann über dem Hintergrund aber unter den Ordnern. Alles bleibt benutzbar und das einzige was von dem Programm sichtbar bleibt ist ein kleines Icon in der Menü-Leiste.

Sehr praktisch ist ausserdem die iPhoto-Integration, da macht das Bilder aussuchen Spaß!

(via: ein Bild aus dem CS3-Pool…)

Internet wackelig

Errornointernet

Neben einem regen Real Life hält mich zur Zeit auch ein erneuter “Bumpy Ride” mit meinem Internet Provider vom bloggen und surfen ab…

    Apr 17 06:52:36 mpd: [pppoe] LCP: phase shift DEAD --> ESTABLISH
    Apr 17 06:57:56 mpd: [pppoe] LCP: phase shift NETWORK --> DEAD
    Apr 17 07:06:34 mpd: [pppoe] LCP: phase shift DEAD --> ESTABLISH
    Apr 17 07:07:47 mpd: [pppoe] LCP: phase shift NETWORK --> DEAD
    Apr 17 08:22:37 mpd: [pppoe] LCP: phase shift DEAD --> ESTABLISH

Neben diesen unerfreulichen Log-Einträgen kratzt unser Telefon seit gestern auch noch wie ein Relikt aus den 50er-Jahren und wegen den Feiertagen ist leider niemand zu erreichen dem ich mein Leid klagen könnte.

Nun ja, ich hoffe die Verbindung ist noch da wenn ich jetzt auf “Publish” klicke, dann schnappe ich mir mein Buch und hoffe das sich die Sache am Dienstag schnell klären lässt…

Warum das Wetter so furchtbar ist

Incredible Machines

Was passiert eigentlich wenn man lustige Japaner mit einem unbegrenzten Vorrat an Murmeln, Magneten, Büchern, zwei Tischen, einer Menge anderem Kram und unfassbar viel Zeit austattet?

Incredmachines

Incredible Machines (Google Video, 12:54 Minuten, 50MB). Unfassbar…

(via: Anarchia)