Beiträge nach Monat: Januar 2006 ↓
30. Januar 2006 |
Nach dem meistkommentierten Artikel dieses Blogs ist hier, nur für euch, ein neues MartinThomasRätsel:

Warum stehen Thomas die Haare zu Berge? Was gucken die beiden sich dieses mal an? Ist die 3D-Brille wichtig?
Tips werden ab sofort angenommen, Anwesende sind natürlich von der Teilnahme ausgeschlossen…
Update:
Bevor der Artikel von der Startseite rutscht hier ist noch schnell die Lösung: Thomas beguckt sich hier eine in 3D dargestellte, topographische Karte von NRW. Martin lacht glaube ich nur so weil er die Kamera gesehen hat bevor Thomas wusste das ich ein Foto mache…
Ich finde Stefans Lösung aber um einiges witziger als die banale Realität, und gebe ihm deshalb bei nächster Gelegenheit ein Bier aus.
Stay tuned for more Martin & Thomas Riddles…
30. Januar 2006 |

Ich habe dieses Spiel in jungen Jahren sicherlich vier oder fünf mal durchgespielt. Pro Woche…
Damals auf einem 386er mit “echter” Soundblaster Karte war die Sprachausgabe der letzte Schrei. Heute sehen die 640×480 Punkte auf einem 1680×1050 Desktop fast schon verloren aus. Der Spielsapß ist trotzdem immer noch enorm und dank der ScummVM laufen die alten Adventure (Monkey Island 1 und 2, Simon the Sorcerer, Indy Jones, Sam & Max und noch ein paar) auf fast allem was Code ausführt: Windows, Linux, Mac OS X, Dreamcast, PocketPC, PalmOS, AmigaOS, BeOS, OS/2, PSP, PS2, SymbianOS/EPOC and many more…
So if you excuse me, I need to save the World, again.
30. Januar 2006 |
Für den weiteren Lebensweg mal merken:
Wenn Klempner nebenan im Wohnzimmer über “verdammte, beschissene Spielzeug-Konsolen!” fluchen, dann macht man sich keine Freunde damit, den beiden eine Diskussion für, wieder und gegen Aterm, Eterm und Xterm aufzuzwingen…
Nein, nein, nein, falsch, falsch, falsch.
30. Januar 2006 |

Dann klappt das auch mit der Jahresplanung…
Aus der DPSG St. Meinolphus Galerie.
(via: yauh)
30. Januar 2006 |
Ganz früher war es der Norton Commander, für Windows gibt es den Total Commander, der Midnight Commander ist unter allen Unixoiden OS (auch Mac OS X) anzutreffen und Krusader erfreut KDE-Anhänger mit einem grafischen Commander.

Der Sven fragte mich kürzlich nach einem grafischen Commander für OS X und den gibt es (entgegen meiner Aussage) tatsächlich. Xfolders ist in Cocoa geschrieben, umsonst und praktisch. Nettes Teil.
(via: Dobschat)
30. Januar 2006 |
Na wo kommt das denn schon wieder alles her? Gestern war ich doch gar nicht im Netz…
30. Januar 2006 |
Na, Lust mal wieder einen nicht Mac-User mit offenem Mund zu sehen?

Mit dieser Anleitung die aktuellste Quicksilver Version installieren, F6 drücken und iTunes über radiale Menüs bedienen.
Love this app!
Ebenfalls nicht zu verachten, More Quicksilver goodness: screen corners. Damit kann man die Monitorecken mit in seine Quicksilver-Aktionen einbeziehen.
Für Windows-User die immer noch lesen wird dieser Post jetzt interessant. Colibri funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie Quicksilver, hat aber noch einen weiten Weg zu gehen…

Aber besser als nix, wa?
(via: The Tao of Mac)
28. Januar 2006 |
(via: Moe)
28. Januar 2006 |

Widescreen… *Sabber*…
Im Frühjahr bzw. im zweiten Quartal werde Apple sein neues Intel-iBook vorstellen, so AppleInsider: Apples kleinstes Notebook – es soll erwartungsgemäß den Namen »MacBook« erhalten – werde sich äußerlich kaum von den jetzigen Modellen unterscheiden: es sieht aus wie ein kleinerer Cousin des MacBook Pro, allerdings im typischen Apple-Weiß, behauptet ein Augenzeuge. Das MacBook werde ein 13 Zoll-Widescreen-Display haben; dieses Modell soll angeblich die beiden bisher vorhandenen 12- und 14 Zoll-Modelle ersetzen. AppleInsider hat keine konkreten Informationen zum Prozessor, geht aber davon aus, daß das MacBook mit einem 1,67 GHz-Core Solo-Prozessor ausgerüstet wird.
Im Gegensatz zu früheren Gerüchten werde das MacBook doch einen FireWire 400-Port aufweisen sowie zwei USB-Ports. Das MacBook soll ebenso wie die Pro-Cousins mit eingebauter Webcam, einem Infrarot-Empfänger, PhotoBooth, Front Row und einer Fernbedienung ausgeliefert werden: auch die kleinen Notebooks werden also ebenso medientauglich sein wie der iMac.
(Fullquote via mac-essentials, mockup via MacOrama aus der macteens Gallery)
28. Januar 2006 |

Update, 18.04.2006:
Diese Anleitung ist (abgesehen von der UpSlug2 Installation unter Mac OS X) überholt und unnötig kompliziert. Wer Debian auf seiner NSLU2 installieren möchte liest besser: Debian auf der NSLU2 – revisited. Alles weiter steht hier nur noch aus nostalgischen Gründen…
Die NSLU2 ist ein kleines NAS-Gerät von Linksys das eigentlich nur dazu gedacht war, 2 USB-Platten an ein Netzwerk zu bringen. Dank einem OpenSource Ansatz seitens Linksys kann man aber auch eigene Firmware installieren, Webcams betreiben oder auch einen Router bauen. Zentraler Anlaufpunkt für alle (auch Hardware) Hacks ist NSLU2-Linux.org.
Nach langer Zeit mit der Unslung Firmware dachte ich, das es mal an der Zeit wäre ein Debian auf die NSLU2 zu bekommen. Darin fühle ich mich am meisten “zuhause”.
Ich habe mich für den inoffiziellen Debian Ableger Debonaras (Debian On Nas And Routers And Stuff) entschieden. Der einzige Nachteil ist, das Debonaras Big Endian ist und die offiziellen Debian-Repositorys alle in Little Endian sind. Der Unterschied ist im Groben das diese beiden die Wertigkeiten der Bits genau entgegen gesetzt zählen. Für eine weiterführende Erklärung empfehle ich die Lektüre des Wikipedia Eintrags Byte-Reihenfolge. Aber es gibt trotzdem massig deb-Pakete…
Das ganze Unternehmen ist nicht so ganz ohne, man sollte schon mal eine Shell gesehen haben. Auf der anderen Seite ist es auch nicht soo schwierig, es dauert halt etwas und vieles muss von Hand geschehen…
Also auf gehts:
UpSlug installieren
Als Gerüst muss als erstes OpenSlug installiert werden.
- Das Binary Image von http://www.openslug.org runterladen (
OpenSlug-2.7-beta).
- Um das Image auf die NSLU2 zu flashen braucht man UpSlug2. Unter Mac OS X besorgt man sich am besten
upslug2-11-osx.tgz von der UpSlug2 SourceForge Seite.
- Die Mac OS X eigene
libpcap unterstützt leider nicht alle nötigen Funktionen. Dank den DarwinPorts ist aber schnell eine aktuelle installiert: sudo port install libpcap
- upslug2 irgendwo in den
$PATH kopieren (z.B. /usr/local/bin)
DIe NSLU2 in den Upgrade Modus bringen:
NSLU2 abschalten
Eventuell vorhandene Platten abstöpseln
Reset-Button drücken und halten (Büroklammer durch das kleine Loch an der Rückseite)
Power-Button drücken und loslassen
Status LED beobachten
Nach ca. 10 Sekunden wechselt das orange auf rot. Dann sofort den Reset-Button loslassen
Die LED wechselt jetzt zwischen rot und grün, die NSLU2 ist im Upgrade Modus
Auf dem Mac root werden
- Weil
eth0 die Default-Einstellung ist muss man unter Mac OS X mit upslug2 --device en0 die NSLU2 suchen
- Die NSLU2 updaten:
upslug2 --device en0 --target=00:11:22:33:44:55 --image=/path/to/openslug-2.7-beta.bin MAC und Pfad bitte anpassen
Zugucken und Daumen drücken
Upgrading LKG123456 00:11:22:33:44:55
. original flash contents * packet timed out
! being erased - erased
u being upgraded U upgraded
v being verified V verified
Display:
<status> <address completed>+<bytes transmitted but not completed>
Status:
* timeout occured + sequence error detected
2401ff+000000 ...UUUUUUUUUUUUUUUu------------------
Rebooting... done
Nach dem Reboot sollte sich folgendes Farbenspiel in eben dieser Reihenfolge auf der LED zeigen:
Orange: RedBoot Boot Loader
Rot: Ein Piep und dann kommt mehr Kernel in den Speicher (unter anderem der LED-Treiber)
Orange blinkend: User Space Boot
Orange/Grün wechselnd: Abschliessender User Space Boot
Grün: Boot ist fertig, Login ist möglich
OpenSlug initialisieren
- An der NSLU2 per
ssh anmelden. User: “root” PW: “opeNSLUg”
- nach dem Login
turnup init ausführen. Dieser Befehl erlaubt die Netzwerkkonfiguration und das setzen eines neuen Passworts für root. Danach mit reboot neu starten und wieder einloggen
- Jetzt eine Festplatte anschliessen auf der nichts wichtiges drauf ist! Die Platte wird komplett gelöscht!
fdisk /dev/sda
- mit
p nachsehen ob auf der Platte noch Partitionen vorhanden sind. Falls ja können die mit d gelöscht werden (es war ja nichts wichtiges auf der Platte, nicht wahr?)
mit n können jetzt neue Partititonen angelegt werden
als erstes eine root Partition mit z.B. 3GB. Dafür gibt man als Endzylinder die gewünschte Größe in MB an (hier also +3000MB). Als nächstes eine Swap Partition mit 768MB. Den restlichen Platz habe ich für eine große Partititon benutzt.
Der Typ der zweiten Partition muss jetzt noch mit dem t Befehl auf Linux Swap (hex code 82) geändert werden
Jetzt noch mal mit p nachsehen ob alles zur Zufriedenheit eingerichtet ist. So schaut es auf meiner 80GB Platte aus:
Disk /dev/sda: 81.9 GB, 81964302336 bytes
236 heads, 63 sectors/track, 10767 cylinders
Units = cylinders of 14868 * 512 = 7612416 bytes
Device Boot Start End Blocks Id System
/dev/sda1 1 395 2936398+ 83 Linux
/dev/sda2 396 497 758268 82 Linux swap
/dev/sda3 498 10767 76347180 83 Linux
Mit w die neue Partitionstabelle schreiben lassen und dann wieder rebooten.
Nach dem reboot wieder einloggen und die Partitionen formatieren:
mkfs.ext3 /dev/sda1
mkswap /dev/sda2
mkfs.ext3 /dev/sda3
Und nochmal rebooten, das war es mit OpenSlug.
Debonaras installieren
- Die root Partition als /mnt mounten:
mount /dev/sda1 /mnt
Das rootfs (33MB) runterladen und entpacken:
cd /mnt
wget http://ftp.debonaras.org/sarge/rootfs/nslu2-sarge-0.2.tar.gz
tar xzvf nslu2-sarge-0.2.tar.gz
mv nslu2-sarge-0.2/* .
rmdir nslu2-sarge-0.2
Jetzt müssen die OpenSLug Kernel-Module in den Debian-Verzeichnisbaum:
cp -Ra /lib/modules/* lib/modules
cp /etc/modprobe.conf etc
Jetzt müssen die Dateien /mnt/etc/fstab, /mnt/etc/network/interfaces und /etc/mailname angepasst werden. Bei /etc/mailname ist mir der Grund nicht recht klar, ich hab die Datei trotzdem angepasst… Meine Dateien sehen also so aus:
/mnt/etc/fstab
/dev/sda1 / ext3 defaults 1 1
/dev/sda2 swap swap defaults 0 0
/dev/sda3 /mnt/data ext3 defaults 1 1
proc /proc proc defaults 0 0
usbfs /proc/bus/usb usbfs defaults 0 0
/mnt/etc/network/interfaces
# /etc/network/interfaces
# configuration file for ifup(8), ifdown(8)
#
# The loopback interface
auto lo
iface lo inet loopback
#
# The NSLU2 built-in ethernet
auto eth0
# Automatically generated from /etc/default/sysconf
# The pre-up option must always be supplied, regardless
# of configuration, to set the hardware correctly.
# Severe network problems may result if this option is
# removed.
iface eth0 inet dhcp
pre-up modprobe -f ixp425_eth
pre-up modprobe -f ixp400
pre-up ifconfig eth0 hw ether 00:11:22:33:44:55
address 192.168.1.77
/etc/mailname
nslu2.home.xx
Noch mehr Debian-Konfiguration
Die existierenden /etc/resolv.conf, /etc/hosts, /etc/hostname und /etc/defaultdomain von Openslug zu Debian kopieren:
cp /etc/resolv.conf etc/resolv.conf
cp /etc/hosts etc/hosts
cp /etc/hostname etc/hostname
cp /etc/defaultdomain etc/defaultdomain
Um das Netzwerk nutzen zu können muss jetzt proc gemountet werden: mount -t proc proc /mnt/proc
- Auf die externe Platte chrooten:
cd / ; chroot /mnt
/etc/apt/sources.list anpassen:
# Alte Sources:
#
#deb http://debian.nslu2-linux.org/debian/ sarge main
#deb-src http://ftp.debian.org/debian/ sarge main
# Stable:
#
deb http://ftp.debonaras.org/sarge/debian sarge main
deb http://ftp.debonaras.org/sarge/debonaras sarge main
# Unstable:
#
#deb http://armeb.debian.net/debian-armeb sid main contrib override
Paketliste updaten und die Dist hochziehen, debconf konfigurieren und anacron, den popularity-contest und ssh installieren:
apt-get update
apt-get dist-upgrade
apt-get install anacron popularity-contest
apt-get install ssh
Wichtig. Ein neues (yeah, wieder) root-Passwort setzen damit man nach einem reboot wieder in die NSLU2 einloggen kann: passwd
- Zurück zum flashfs:
exit
- Kram unmounten (eventuell vorher den anacron killen wenn das nicht sofort klappt): umount
/mnt/proc ; umount /mnt
- Die externe Platte beim nächsten Boot zum rootfs machen:
turnup disk /dev/sda1 -t ext3
reboot
- In das frische Debian-System sshen
- Zeitzone konfigurieren:
tzconfig
- exim4 rekonfigurieren:
dpkg-reconfigure exim4-config
- Allen sagen das es eine neue Debonaras-Box gibt:
/etc/cron.weekly/popularity-contest
- Stolz auf die Liste der OpenDebianSlugUsers eintragen
- Enjoy your new Debian-Box with all the
apt-get Goodness.
Quellen für dieses kleine HowTo: